Muss ich mich jetzt schämen?

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8 Antworten

Nun gibt es ein neues Gesetz, dass es erlaubt Flüchtlinge schneller abzuschieben, auch die, die schon Jahre hier leben und nur geduldet sind

Abgeschoben werden diese so oder so. Ob nun heute oder in ein paar Wochen - Monaten. Spielt das noch eine große Rolle? Ich meine man kann es nun sehr negativ betrachten - wie du es tust. Ist ein richtiger Aspekt. Allerdings: Wenn man diejenigen die ohnehin abgeschoben werden - schneller abschiebt so hat man z.B. mehr Platz, mehr Nahrung etc für diejenigen zur Verfügung die länger bleiben.

Menschen die helfen, werden von Organisationen mit unübersichtlichen Strukturen und großen Namen verdrängt, die zwar nicht wissen was sie tun- aber das tun sie gut. Hauptsache die Vorschriften werden eingehalten.

Das stimmt. Ich selbst helfe auch mit. Gebe Deutschunterricht so gut ich nur kann. Ich bin auch nicht perfekt. Allerdings die Struktur, der Aufbau... grausam. Hier besteht von grundauf Änderungsbedarf.

Lobbyisten freuen sich, Pharma verdient, Lebensmittelkonzerne verdienen, und setzen das von der Steuer ab.

Das war doch schon immer so.

muss ich mich jetzt schämen als Mensch geboren zu sein.... ?

Nein, aber leider hilft es nicht sich nur zu beschweren. Taten zählen. Du tust es wie viele andere auch - aber bringt das denn was - was bewegst du hiermit? Das Denken in vielen Köpfen vielleicht aber wirklich helfen tun wir doch nur durch unsere Taten.

Man kann sich beschweren über diese Situation oder versuchen zu helfen. Es liegt an uns.

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Deine Eigentliche Frage ist, ob Du dich schämen musst.

Nein, Du eigentlich nicht. 

Aber wahrscheinlich geht es Dir so wie mir, denn ich schäme mich trotzdem. Obwohl ich "nur" EU-Europäer (Portugiese) bin und noch nicht mal für die deutsche Politik (ausgenommen Europaparlament) wählen kann.

Die Welt ist einfach nur sehr Unmenschlich geworden. Das beinhaltet Jeden und auch wie man oft sieht auch die Flüchtlinge selbst. Wir in Europa haben es vergessen, wie viel besser uns geht als die Leute draussen. Ich sag das selbst als Portugiese welches sein Volk hat leiden gesehen für das Unvermögen des europäischen Ignoranz und der Griechischen Demokratie. Trotzdem und sogar heute noch gilt Portugal, im weltweiten vergleich als Industrienation.

Jetzt im Moment sehen wir die Auswirkungen des Informationszeitalters. Es ist Jedem möglich an Informationen zu kommen und so die beste alternative für sich zu finden. Und so kommt es nun, trotz anderer annehmbaren Alternativen, dass die Massen nach Deutschland kommen, nur weil sie ein Pass haben. Alles verständlich um Flüchtlinge keine schuld zu geben.

Die Schwierigkeit sehe ich bei den Ureinwohner, die eben auch nicht offen, selbst zu uns EU-Europäern war, und dadurch eine Integration unmöglich machten. Man hatte immer das Gefühl, daß man Falsch liegt. Naja, sogar wenn man etwas ausgelassen und freundlich war. Dieses Verhalten ist kein Vorbild für die Integration und erscheint sicherlich den Neuankömmlingen als sehr suspekt und verlogen. Besonders dann, wenn der Hype der "Willkommenskultur" vorbei ist. Und das wird kommen.

Also eigentlich müsste es von jetzt auf gleich alles ändern. Das Selbstverständnis der Ureinwohner und eine handfeste Politik die von Flüchtlingen und auch anderen Ausländer den unbedingten Respekt vor dem Grundgesetz verlangt. Solche die nicht eben nicht die Meinung des Nächsten respektieren kann, z.B. durch eine Quran veriss, kann eine ordentliche Demokratie, in diesen Massen nicht tragen. Zumal es für eine Destabilisierung des Staats keine 10% braucht, die verblendet sind. Und Deutschland scheint predistiniert, weil da doch viele sind die nicht offen genug für die Anwendung der Demokratie sind. Sie haben ja auch nie dafür gekämpft und es hatten nur Minderheiten derer nur darunter gelitten.

Und deswegen muss man wieder die andere Seite Beleuchten. Denn diese Aufmärche der Extremisten, die eben auch nicht offen genug sind um das beste daraus zu machen ist eine echte Gefährdung der Menschen hier. Es werden Lügen verbreitet, damit es echter wirkt und macht Menschen, die nie in's Buch schauen zu Instrumenten weniger aber sehr fieser Menschen.

Es gibt also kein vor und kein zurück. Denn man kann den Extremisten keine handhabe geben. Denn wenn die merken dass man mit Gewalt und lüge was erreichen kann dann wird es umso schlimmer und wir haben dann wirklich das Chaos hier. KEIN STATISTISCHES CHAOS, sondern eines was der Wirtschaft, den Menschen und Psyche wirklich schadet.

Also was machen. So wie es jetzt ist, ist nichts anderes zu machen. Verschärfung in vernünftigen masse und die Flüchtlinge aufnehmen, damit man 80%(mindestens) wieder zurück schiebt.

Es geht um nichts andere als die Bewahrung der Menschenrechte in Europa! Etwas was Extremisten, Ureinwohner oder auch nicht, uns nicht gewähren wollen und werden. Und ohne Europa wird es Neigens mehr Menschenrechte geben. Das System könnte kippen.

 DAHER:

Fazit, sie müssen kommen und wir werden sie zurück schicken.Zumindest den Großteil!

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Kommentar von adianthum
30.10.2015, 20:28

Die Welt ist einfach nur sehr Unmenschlich geworden.

Das Gegenteil ist der Fall, denn ein solches (manipulativ, berechnend negatives) Verhalten (einiger Weniger) kann man ausschließlich Menschen zuschreiben.

Die Schwierigkeit sehe ich bei den Ureinwohner, die eben auch nicht offen, selbst zu uns EU-Europäern war, und dadurch eine Integration unmöglich machten.

Das ist wahr. Es hat jetzt 25 Jahre gedauert, bis die Behörden hier in D gemerkt haben, dass Integration durch Ausgrenzung doch nicht funktioniert. Die Umsetzung das zu ändern wird vermutlich nochn einmal so lange dauern- und noch 5 weitere Gesetzbücher füllen.

Besonders dann, wenn der Hype der "Willkommenskultur" vorbei ist. Und das wird kommen.

Zumal es für eine Destabilisierung des Staats keine 10% braucht, die verblendet sind.

Davor habe ich jetzt schon Angst.

Und in den rstlichen Punkten muss ich dir, so traurig es auch ist, auch Recht geben.

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Nein musst du nicht!!!!

Du hast dir die Menschlichkeit bewahrt und das sollte es sein, was einen Menschen ausmacht. Außerdem denkst du über die Probleme und deren Hintergründe nach. Das ist schon mehr, als viele andere tun.

Natürlich wirst du jetzt viele gegenteilige Antworten bekommen, aber ich hoffe inständig, dass die postiven Meinungen zu deinem Text deutlich überwiegen werden.

Auch wenn ich nicht in allen Punkten mit dir übereinstimme, hast du einen kritischen Text geschrieben, ohne hart und unbarmherzig oder ausfallend zu sein. Ich hätte schärfere Worte gefunden, ganz sicher.

Nein, schämen musst DU dich nicht!

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nö,wieso? allein das du dich mit all diesen dingen beschäftigst und sie hinterfragst,zeigt doch deinen guten kern !!! du kannst sicher nicht die welt verändern,aber im kleinen,in deinem umfeld,bei deinen freunden.das machen  andere menschen auf der welt genauso.wir sind die kleinen helden und wir sind viele...:))))

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Nein!

Denn es ist wichtig das sie gezählt werden und das sie hier erstmal ein schweres Leben haben ist nichts neues und man kann das auch nicht umgehen. Melde du dich doch freiwillig und helfe Ihnen.

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Nein schämen musst du dich nur für Merkel und Steinmeier, die mit ihrer "kommt ins Paradies-Politik" diesen Flüchtlingswahn ausgelöst haben. Nicht die Schlepper sind am Tod dieser Menschen verantwortlich, sondern diejenigen die sie über den halben Erdball locken, anstatt vor Ort zu helfen.

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Kommentar von adianthum
30.10.2015, 20:03

Nicht zuletzt die Waffen und die dazugehörige Ausbildung sind Ursache für das was da jetzt passiert.

Aus wirtschaftlichen (Bodenschätze) und politischen Gründen bilden Großmächte bestimmte Gruppen aus. Und soblad diese sich selbst überlassen werden...du siehst was passiert.

Und um von ihrem Anteil an dem was geschieht abzulenken...siehe Massenmedien.

Aber die "Flüchtlingsmasse" ist vor allem eine Masse an Einzelschicksalen.

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Dann geh doch in die Politik und änder das. Wir leben doch in einer Demokratie, oder?

Im Internet kann man viel reden, davon wird sich das auch in Zukunft nicht ändern. Ich hoffe du hast bei dir zu Hause schon ein paar Menschen aufgenommen, denn Platz haben wir dort ja genug oder?

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Kommentar von adianthum
30.10.2015, 10:56

Für eine politische Karriere bin ich zu aufrichtig. Mir mangelt es an Diplomatie.

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Kommentar von Bauigelxxl
30.10.2015, 11:46

Demokratie ist für mich die Staatsform in der dem werten Arenabesucher die Illusion vermittelt wird, er könnte etwas beeinflussen/ändern. Daumen rauf/Daumen runter.

Es scheint zu funktionieren.

Beeinflussen kannst du höchstens als Berufspolitiker (und vermutlich nicht mal dann) etwas. Wenn der gemeine Arenabesucher in die Politik geht ändert er höchstens das Schild am Kreisverkehr.

LG

Edgar

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Liegt im Auge des Betrachters. Wie Vieh ist es nicht, sie bekommen in Deutschland mehr Versorgung, als sie in ihrem Land wahrscheinlich hatten.

Es geht nunmal nicht, dass alle sofort Unterkunft bekommen und den Luxus von uns alle haben. Das braucht seinen Ablauf und seine Reihe. Außerdem würde ich den Nachrichtensprechern nicht 100% glauben, denn oftmals wird aus perspektiven geredet, die nicht wirklich existieren.

Es ist nicht schön so, aber eine Ordnung muss sein..

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Kommentar von adianthum
30.10.2015, 10:55

Ich rede aus der Perspektive des ehrenamtlichen Helfers.

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