Muss ich mich aufgrund meiner Religion beleidigen lassen?

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17 Antworten

Jaein.

Ein paar Bemerkungen für eine Meinung muss man einfach mal einstecken können, oder wie du es schon gemacht hast, die Person darum bitten, das zu lassen. Meinungsfreiheit ist tatsächlich Meinungsfreiheit.

Wo das ganze aber aufhört, wäre, wenn die Person das benützt um dezitiert gegen dich zu hetzen, dich ständig so ins lächerlicher zieht, dass du dich vor anderen bis aufs Blut genierst und ähnliches. Das wäre Mobbing und damit seelische Grausamkeit und damit wirklich ein Straftatbestand. So wie du das schreibst, sind das aber nur vereinzelte Stichelein und klingt für mich nicht dezitiert nach Mobbing, auch wenn die Begründung "ich mache das auch bei anderen Religiösen" sehr fadenscheinig und – da muss ich dir beikräften – armselig ist.

Ich glaube, du tätetst gut daran, einfach über den Kommentaren drüber zu stehen. Du bist die Person sowieso bald los, und bis dahin weißt du ja, dass es auch engstirnige Personen gibt, die die Meinung und den Glauben anderer nicht akzeptieren können. Du läufst ja (scheinbar) nicht rum und versuchst andere zu bekehren. In diesem Sinne fällt mir nur der Satz ein "Wir sind uns einig, dass wir uns nicht einig sind." Achja, und sollte die Person dir mit "ja, sowas ist eben Meinungsfreiheit", kommen, dann kannst du ja einfach mal zurückschießen und sagen: "Mein Glaube ist eben meine Meinung und im Sinne der Meinungsfreiheit mein Recht." Das dürfte die Diskussion auch recht schnell beenden ;)

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Kommentar von ReProduction
14.09.2016, 18:43

Dankeschön. Echt tolle Antwort. 

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Inwiefern wirst du denn beleidigt? Muss deswegen nachfragen, weil nach meiner Erfahrung Gläubige Kritik oder Spott an ihrer Religion oft als persönliche Beleidigung auffassen, was es juristisch gesehen allerdings nicht ist. Und das aus gutem Grund, denn (montheistische) Religionen werden zurecht angegriffen, da sie mit Berufung auf einen erfundenen Gott nichts als Unheil über die Welt gebracht haben und immer noch bringen.

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Du hast vollkommen recht: was diese andere Person macht ist (der Inbegriff) ein (-es) Armutszeugnis(-ses). Mit so jemandem zu reden, um etwas Niveau herbeizuführen, vielleicht auch etwas gegenseitiges Verständnis odr gar gegneseitigen Respekt bringt nur dann etwas, wenn eben dieses Armutszeugnis nicht da ist. In diesem Beispiel hilft vermutlich nur, die berreffende Person zu meiden bzw. zu ignorieren soweit dies möglich oder zumindest notwendig ist.

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Kommentar von wildcarts2
15.09.2016, 13:19

Stimmt. Ignorieren und aus dem Weg gehen. Das schließt dann auch mit ein, dass man selbst nicht mit seiner Meinung (Glauben) hausieren geht und ständig raushängen lässt, das man xy glaubt. Da dies hier aber nicht explizit so beschrieben wurde, kann man nur vermuten. Meist ist es aber so, dass religiöse Menschen sehr engstirnig und überheblich sind. Ich war selbst so! Während meiner Schulzeit war ich noch religiös und fand andere Religionen lächerlich. Habe daraus keinen Hehl gemacht und sogar meine Lehrerin in peinliche Erklärungsnot gebracht. Das ich dann mit Beleidigungen, Unverständnis und anderen Dingen "belohnt" wurde, ist mein eigener Fehler gewesen.

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Nein, deine Frage ist nicht klar.

Du sagst einerseits, die Person hätte deine Religion angegriffen. Und andererseits, sie hätte dich beleidigt. Hat sie beides getan, oder kannst du nicht zwischen dir und deiner Religion differenzieren? 

Falls sie dich ständig beleidigt ("du bist blöd"): ja, dagegen kannst du rechtlich vorgehen.

Falls sie eine Religion beleidigt (Religion 'x' ist blöd): nein, dagegen kannst du zum Glück nichts machen! Das ist durch Meinungsfreiheit gedeckt! Wäre ja noch schöner, wenn Gläubige Religionskritikern den Mund verbieten dürften.

Religionen haben Inhalte, und die dürfen verspottet, kritisiert, verurteilt und sogar bekämpft werden (intellektuell, nicht mit Waffen!). Genauso wie der Inhalt jeden Buches, jeder Politik und jeder philosophischen Strömung.

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Eben,es ist ein Armutszeugnis.

Und du reagierst am besten nicht mehr auf diese Provokation. Das du darauf einsteigst, ist doch nur was er will

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Rechtlich gesehen hast Du - so wie Du das auch in eineigen Kommentaren beschreibst - keine Chance. Solange er Dich nicht als Terrorist, Kinderf*ck*r oder sonstwas bezeichnet, ist es rechtlich auch keine Beleidigung.

Ob Du argumentativ was dagegen tun kannst...schwierig. Wenn Du Dich etwas mit Theologie beschäftigst, findest Du vielleicht Argumente, die die Angriffe entkräften können. Es kann sein, dass Du Dir damit den Respekt der Person verdienst, oder zumindest der Umstehenden, die das ja auch mitkriegen.

Aber mach Dir da auch keine zu großen Hoffnungen: Manche Atheisten sind halten ihren Atheismus genauso hoch wie manche Religiöse ihre Religion, inklusvie der Verachtung "Andersgläubiger" und allen anderen Nebenwirkungen.

Falls es Dir hilft: Schon die Propheten mussten mit solchen Problemen kämpfen. Verschont bleibt davon wohl niemand, der es halbwegs ernst meint und sich nur mit Gleichdenkenden umgibt.

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Kommentar von muhamedba
14.09.2016, 22:33

Und sollte er ein Moslem sein, dann geht das erste durch, als Meinungsfreiheit oder Satire (je nachdem welche Beleidigung verwendet wurde). Damit ist der erste Absatz gemeint.

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Wenn man dich beleidigt, ist das strafbar. Wenn deine Religion und deren Glaubensinhalte Ziel des Spotts sind, ist das was Anderes.

Wenn also deine Religion ins Lächerliche gezogen wird, nimm es nicht persönlich. 

Religionen geben ja auch reichlich Anlass, sich über sie lustig zu machen.
Die Grenze wird da überschritten, wo du persönlich beleidigt wirst, nicht das woran du glaubst.

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Kommentar von koten
14.09.2016, 19:28

Spott über eine Religion dienst aber oft dazu, den Gläubigen zu verspotten.

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Bei diesem Problem gehst du nicht rechtlich ran, das bringt nichts. Wenn dir wieder einer blöd kommt, dann solltest du einfach schlagfertig kontern, das wirkt Wunder.

Des weiteren musst du dir klar machen, dass in den lächerlichen Aussagen nur die eigene Unsicherheit zur Sprache kommt: wer nichts hat, woran er sich festhalten kann, der ist neidisch und versucht, anderen ihren Halt zu nehmen. Eigentlich ist er ein armer Schlucker, der dein Mitleid haben sollte.

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Kommentar von ReProduction
14.09.2016, 18:39

Starke Ansicht, danke. Gefällt mir. 

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Zunächst mal muss ich feststellen, dass sich religiöse Menschen in den meisten Fällen wesentlich schneller beleidigt fühlen als nichtreligiöse Menschen. So sehe ich immer wieder, dass sich religiöse Menschen beleidigt fühlen, wenn man ihnen mit Fakten zu ihrem Glauben bzw. ihrer Religion begegnet oder wenn man ihnen logische Fragen stellt, die deren Ansichten in Frage stellen.

Deine Ansicht, als Mitglied einer Glaubensrichtung andere Glaubensarten zu "akzeptieren" ist indes falsch. Denn damit zeigst du, dass du deinen Glauben nicht verstanden hast und ihm nicht folgst. Religiöser Glauben ist grundsätzlich intolerant gegenüber anderen Glaubensansichten. Religion funktioniert nicht, wenn man andere Ansichten akzeptiert (Akzeptanz = Anerkennung, Toleranz = Duldung). Selbst Toleranz funktioniert nicht, da man als Gläubiger jeder Religion verpflichtet ist, über seinen Glauben zu sprechen. Dieses Predigen hat einzig und allein den Zweck der Bekehrung.

Ohne Abgrenzung zu anderen Glaubensansichten funktioniert Religion nicht!

Nun zu deiner eigentlichen Frage:

Religiöse Menschen nutzen gerne die Meinungsfreiheit aus, um Menschen, die ihre Abneigung gegen die Religion äußern, zu diskreditieren. Ich finde das sehr ungerecht! Es ist genau umgekehrt wie du es schilderst! Nicht die Meinungsfreiheit wird als Deckmantel verwendet, sondern der Glaube! Gläubige Menschen sind meist sehr von sich eingenommen und halten sich für etwas besseres. Das müssen sie ja auch, weil das das Ergebnis von Glauben ist. Gläubige wollen Teil von etwas Großem sein. Sie geben sie oftmals als Besserwisser aus. Ich weiss nicht wie das bei dir ist, aber ich kenne sehr sehr viele solcher Menschen. Tatsächlich kenne ich kaum gläubige Menschen, die sich anders verhalten.

Ein Beispiel: Während meines Abiturs hat sich eine Muslima ständig geweigert im Biologie LK die abgefragten Aufgaben sachlich zu beantworten, bei denen es um Evolution ging. Sie beschuldigte den Lehrer als überheblich, weil er Dinge ihrer Meinung nach absolut setzte, ohne Alternativen zu erwägen. Sie schrieb Dinge wie: "Die drei abgebildeten Tiere gehören unterschiedlichen Spezies an, aber gottlose Menschen tun gerne so, als wären diese miteinander verwandt, um die Evolution zu beweisen" ... statt die Aufgabe anhand des gelernten ordnungsgemäß umzusetzen...

Es kommt hier also darauf an, wie persönlich diese "Beleidigungen" sind. Sagen deine Mitschüler das DU "dumm" oder was auch immer bist, weil du xy glaubst, oder sagen sie das der Glaube an xy dumm ist? Das ist nämlich ein enormer Unterschied!

Und wie begegnest du ihnen? Fühlst du dich einfach nur beleidigt und wirst selbst laut oder fordernd? Hast du schon mal das Gespräch gesucht?

Ich VERMUTE, dass du deinen Glauben immer wieder raushängen lässt und damit Angriffsfläche bietest. Mein Rat lautet daher, dass du deinen Glauben einfach für dich behalten solltest. Ich gehe z.B. auch nicht auf die Straße oder erzähle meinen Arbeitskollegen ständig etwas von meinen persönlichen Ansichten. Kommt etwas zur Sprache oder werde ich gefragt, gebe ich eine gut formulierte Antwort und weise darauf hin, dass es meine Meinung bzw. mein Wissensstand ist.

Und vielleicht bist du ja auch mal etwas offener gegenüber anderen Vorstellungen. Warum nicht mal mit deinen "Peinigern" sprechen und den Spieß umdrehen? Lass sie doch erklären, warum sie deinen Glauben als falsch ansehen. Hör dir ihre Argumente an und prüfe sie dann.

Zur Rechtlichen Seite:

Jeder darf in Deutschland frei seine Meinung äußern. Polemisiert er aber, indem er z.B. eine bestimmte Gruppe pauschal beleidgt, kann er wegen Beleidigung angeklagt werden. Derartiges ist aber immer schwer zu beweisen. In manchen Fällen ist es noch schwerer, z.B. weil viele "die Juden" als ein Volk sehen (was de facto nicht der Fall ist. Das Judentum ist eine Religion, gespalten in mehrere sogenannte Schulen. Das Volk Juda gibt es nicht mehr) und somit die Beleidigungen als Rassimus betrachten.

Wenn Kinder sich gegenseitig lustig machen und Religion etc. beleidigen, dann basiert dies meist auf Unwissenheit. Würdest du ein anderes Thema in den Vordergrund stellen, welches die meisten als dumm ansehen, würden sie aus diesem Grund über dich lachen. Stell dir vor du würdest "Gott" durch "UFO" ersetzen...

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Die "Religionen" dieser Welt haben "ihren Gott" (Offb.12,9), der dafür sorgt, dass andere über deine "Religion" lachen, denn deren ist genau so falsch (2.Kor.4,4; Eph.2,2).

Unser ewige Schöpfer gibt Seinen Kindern (Joh.1,12) die Kraft Seines Heiligen Geistes, mit dem diese solche "Angriffe" ertragen können (Apg.1,8).

Lachen und sich freuen können langfristig jene Menschen, welche unserem ewigen Vater vertrauen (Offb.20,4).

Unser "ewige Vater" benötigt keine "Religion", denn "Sein Wort" ist die "Wahrheit" (Joh.17,17).

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in so einem Fall würde ich kontern und dem Gegenüber eine Frage stellen,aber so verzwickt,das dieser erst einmal überlegen muss was ich gefragt habe.

Und somit ist der Schachzug deiner.

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Kommentar von ReProduction
14.09.2016, 18:44

Manchmal wirklich leichter gesagt als getan. Bin auch nicht immer so auf Konfrontation aus und diese Person ist sehr rechthaberisch und stellt fast alles in frage außer die eigene Ansicht. 

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Kommentar von oelbart
14.09.2016, 22:16

Hmmm...also wenn Du eine Frage stellst, die die andere Person nicht versteht, wird sie Dich eher als "geistig verwirrt" einstufen.

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Vorweg einmal eine Klarstellung: Sich über eine Religion lustig zu machen, ist keine Beleidigung. Sonst müsste ja der Koran auch eine Beleidigung des Christentums sein und verboten werden.

Das ist der Anteil, den DU in diesem Land begreifen musst. Wenn du das nicht willst, dann musst du auswandern.

Dass es Menschen gibt, die verschieden mit Religion umgehen, gehört auch zur freiheitlichen Grundordnung in diesem Lasnd. Auch das musst DU einmal begreifen. Die Alternative dazu steht oben.

Es mag vielleicht weder intelligent noch höflich sein, was der Typ macht, aber er tut nichts verbotenes, genauso wie Charlie Hebdo nichts verbotenes gemacht hat und dafür von Terroristen angegriffen wurde.

Bist du vielleicht auch so ein Typ, der mit einem Terroranschlag auf den eigenen Frust reagiert oder bist du ein intelligeenter Mensch?


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Kommentar von ReProduction
15.09.2016, 10:08

Ein intelligeenter Mensch.

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Wenn du erst fragen musst, ob du dich beleidigen lassen musst, dann ist die Antwort "ja".

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Ich bin Agnostiker und glaube an keinen Gott, aber jemanden wegen seines Glaubens anzugreifen oder gar abzuwerten würde mir nicht einfallen, ich halte das für unfair und billig.

Vielleicht gelingt es Dir, drüber zu stehen und Dich von dem Blödmann einfach nicht beleidigen und provozieren zu lassen. Denn dazu gehören ja immer zwei. Wenn Du ihn ignorierst, wird es ihm wohl bald zu blöd werden.


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Kommentar von koten
14.09.2016, 18:28

Du glaubst an keinen Gott. Bist Du dann nicht Atheist?

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Ich erlebe das auch oft. Auch hier manchmal, wenn es um religiöse Themen geht. 

Da wird der Glaube ins lächerliche gezogen und der Glaubende als dumm abgestempelt.  

Eine Sache sollte dabei immer im Hinterkopf sein: Selbst Jesus wurde and Kreuz geschlagen, bevor er in den Himmel aufgefahren ist. Er wurde verhöhnt als König der Juden.

Jesus hat alles Leid auf sich genommen. Das ist mein Trost und macht die Sache für mich leichter. Es ist ein Geschenk, an Gott zu glauben.

Nicht jedem ist es gegeben. Es ist etwas besonderes.

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Kommentar von koten
14.09.2016, 18:26

Wobei man natürlich auch gläubig sein kann, ohne an Jesus zu glauben. Beispiele: Juden, Hindus, Schintoisten, ...

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Leider erwähnst Du nirgends, um welche Religion es geht.

Leute, die Dich darauf hinweisen, daß die antiken Religionen abstruser Aberglauben sind, meinen es nicht unbedingt schlecht mit Dir.

Lese religionskritische Bücher und überwinde die jugendliche naive Gläubigkeit.

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Kommentar von koten
14.09.2016, 18:31

Dieser Paternalismus ist schlecht.

Woher willst Du wissen, daß Religionen "abstruser Aberglauben" sind? Ist es nicht eher ein Aberglaube, daß die Existenz eines Gottes mit naturwissenschaftlichen Methoden nachweisbar sein muß? Lese mal Popper!

Und wieso nennst Du konkret die antiken Religionen? Ist Scientology in Ordnung?

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Kommentar von ReProduction
14.09.2016, 18:49

Um ehrlich zu sein habe ich bewusst nicht gesagt welcher Religion ich Zugehöre, denn das spielt meiner Meinung nach keine Rolle. Es kann sogar gegenteilige Auswirkungen haben, nämlich dass der Leser meiner Frage dadurch eventuell voreingenommen ist, da er Unbehagen gegenüber dieser Glaubensgemeinschaft empfindet. 

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Gefallen lassen musst du dir das natürlich nicht. Warum macht er das den? Aus Jux und Dollerei oder weil du ihm deine Religion immer wieder aufdrängelst und er sich nicht anders wehren kann? Was sagt oder tut er den das er dich beleidigt?

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Kommentar von ReProduction
14.09.2016, 18:41

ich öffne das Thema Religion nie mit ihm. Er kommt jedes Mal damit an, weil er weiß dass er mit anderen Themen nicht meine Aufmerksamkeit bekommt. Daher versucht er meine Religion im Gespräch mit mir ins lächerliche zu ziehen. Beispielsweise in dem lachend fragen darüber stellt und anhand der betonung merkt man schon dass sie alles andere als ernst gemeint sind. 

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Kommentar von maxim65
15.09.2016, 13:14

Hm das heißt er will was von dir oder hat erkannt das du dich leicht provozieren lässt. Ich sehe da zwei Möglichkeiten . Nimm ihn ernst und diskutieren das mit ihm Immer und wirklich ernst auch wenn du weißt er will dich provozieren. Irgendwann wird er aufgeben wenn er merkt das er mehr investieren muss. Oder ignorier ihn

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