Muss ich meinen Hund bei Allergie wirklich abgeben, kennt ihr Alternativen?

19 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

als allergologe sage ich dir: nein, hund erstmal behalten, an wen soll er sich denn nach einem leben bei euch gewöhnen!? zu einem allergologen der auch lungenarzt ist, gehen, den hauttest mit standardtestsubstanz und mit hundehaaren deines hundes wiederholen, ggf bluttest (CAP- oder RAST-test) zusätzlich machen. dann die lungenfunktion mit bronchospasmolyse. wichtig ist vor allem, wie stark dich die allergie seitens deiner oberen und unteren atemwege überhaupt beeinträchtigt. dann - abhängig vom befund - mit der spezifischen immuntherapie als SCIT (gespritzt) oder SLIT (tropfen unter die zunge) beginnen, 3 jahre durchhalten. wenn dein hund dich irgendwann im hohen alter verlässt, denk nochmal nach, ob du einen neuen brauchst und welche rasse, es sind nicht alle gleich stark allergen wirkend! viel erfolg und gute besserung!

Hallo Mewchen!

Das ist eine blöde Situation, tut mir leid für Euch!
Einen wirklichen Rat habe ich nicht, befand mich aber mal in einer ähnlichen Situation.

Ich habe und hatte zwei (damals noch sehr junge Katzen...), Mutter und Tochter und bekam eine doppelseitige Lungenentzündung.
Der erste Arzt, welchen ich aufsuchte, fiel fast in Ohnmacht, als ich ihm erzählte, ich sei Starkraucher, hätte eine Katzenallergie und zwei Katzen...^^

Vehement forderte er, ich hätte den Nikotinkonsum sofort einzustellen und die Katzen zu "beseitigen"!
So hat er sich tatsächlich ausgedrückt!
Mir ging es damals eh schon mies und auf solch eine Ansprache konnte ich gut verzichten...^^

Der zweite Lungenarzt fand die Konstellation zwar auch suboptimal, verstand aber mein Argument "die Katzen waren zuerst da"...

Zunächst erhielt ich zur Bekämpfung der Lungenentzündung Antibiotika. Als die Entzündung ausgestanden war, bekam ich ein Kortisonspray und den Rat, entweder eine Atemschulung in der Praxis zu machen oder aber mir einen guten Yogatrainer zu suchen.
Ich entschied mich für Yoga und konnte nach einigen Monaten das Spray weglassen.

Außerdem las ich in der Zeit ein Buch von Åke Beckérus: "Katze auf Leben und Tod: Wie ich meine Tierhaarallergie besiegte", sehr spannend und vielleicht auch für Dich interessant?

Und nachdem ich nun - während der Beantwortung Deiner Frage - Deine Kommentare hier überflog, fällt mir gleich noch ein Buch ein, welches ich Dir ans Herz legen möchte: Luisa Francia: "Starke Medizin: Handbuch zur Selbstheilung".
Das stärkt Dich sicher bei der Entscheidungsfindung!
:)

Ich würde aus der restlichen Lebenszeit Deiner Hündin das BESTE für Euch beide herausfinden wollen!

Dafür brauchst Du in erster Linie einen Arzt, der sich als Dein Partner an Deine Seite stellt!

Solche Ärzte gibt es durchaus! Manchmal muss man etwas länger suchen.
Frag im Bekanntenkreis, welcher Arzt dort frequentiert wird und warum. Manche Mediziner haben Zusatzausbildungen in alternativen Heilmethoden, beispielsweise in chinesischer Medizin oder auch Homöopathie. Solche Ärzte sind sind in der Regel "ansprechbarer" für die sozialen Situationen des Einzelnen...^^

Viel Glück und Mut und gute Besserung wünscht Dir das
Beutelkind!

Bitte geh zu einem vernünftigen Allergologen oder HNO-Arzt. Cetirizin ist keine wirklich tolle Lösung, ein guter Arzt hätte dir etwas ordentliches verschrieben.

Natürlich ist das alles nicht optimal, aber es gibt zahlreiche Allergien, deren Auslösern man nur bedingt aus dem Weg gehen kann. Dafür gibt es Medikamente.

Rede mit deinem Arzt über das Problem und plant gemeinsam, wie du die letzten Jahre deines Hundes einigermaßen beschwerdefrei überstehen kannst.

Sieh dich aber bitte auch nach einer Alternative um, falls die Beschwerden schlimmer werden oder sich ein allergisches Asthma entwickelt.

Darüber hinaus ist natürlich Hygiene im Haushalt eine große Hilfe.

Hund trotz Allergie..wie?

Hallo, bevor ich wieder irgendwelche möchtegern Informierten aufklären muss, möchte ich sagen, dass ich weiß, dass ich diesen Hund bis zu 15 Jahren bei mir haben werde. Und ich weiß auch das es schief laufen kann und ich den Hund evtl. abgeben muss. Das und viel mehr ist mir bewusst. Zu erst: Ich bin schon seit dem Kleinkindalter mit Hunden zusammen und arbeite und trainiere mit ihnen. Wir hatten eine Woche lang einen Labrador bei uns zur Pflege und das einzige was mir aufgefallen ist waren zwischendurch mal 2-3 Quaddeln. Seit 7 Jahren führe ich einmal die Woche einen Beagle Rüden und eine Podenco-Mix Hündin aus. Auf den Beagle reagiere ich kein bisschen, selbst wenn ich meine Nase in sein Fell stecke, nicht mal Ansatzweise eine allergische Reaktion. Auf die Podencohündin wiederum, reagiere ich ,,etwas". D.h. bei einer ausgiebigen Schmuseeinheit bekomme ich gelegentlich mal einen roten und juckenden Hals. Zuvor waren Aussi Welpen bei uns, und da hatte ich das Problem mit dem juckendem Hals wieder. Bei Chihuahuas habe ich wiederum keinerlei Reaktionen. Also generell reagiere ich ab und zu mal je nach Hund evtl. mit rotem Hals, juckreiz oder paar Quaddeln. Mehr ist es wirklich nicht d.h mit Atemnot oder Erkältungserscheinungen und schlimmeren hatte ich noch nie auch nur etwas zu tun. Als ich einen Allergietest beim Arzt gemacht habe, kam Allergiestufe 1-2 von 6 raus. Nun meine Frage: Meint ihr, (und ich will antworten von Wissenden) meine Allergie ist eher stark und nicht geeignet für einen Hund oder habe ich eher eine Allergie des niedrigeren Grades? Und, könnte ich mir auch einen Hund zulegen, der nicht ,,allergiker" freundlich ist?

LG und hoffentlich auch Danke!

...zur Frage

Allergie kribbeln im Hals!?

Hallo,
Ich habe diverse Allergien gegen Gräser und Hundehaar... Hatte das WE Besuch und ein Hund war dabei. Seit dem habe ich wieder ein kribbeln im Hals und so ein Hustenreiz .... Dann wird es wieder besser, geht teilweise weg und kommt dann wieder ...

Ich nehme Loratadin? und Nasonex.... Aber hat ihr Tipps was man sonst nehmen kann, um dieses kribbeln zu beenden???

Vielen Dank und Grüße

...zur Frage

zweiter hund - plötzlich allergie?

wir haben jetzt seit drei Jahren einen Beagle. Vor einer Woche haben wir uns einen Ridgeback geholt. Wenn ich den Beagle anfasse habe ich überhaupt keine Beschwerden. Wenn ich den Ridgeback anfasse fängt meine Haut an zu jucken und wird rot. Heute habe ich sogar rote Pickelchen auf dem ganzen Arm bekommen. Laut Allergietest habe ich keine Allergie gegen Hunde. Der Test ist allerdings auch schon ein paar Jahre her. Wie kann es sein dass ich mit dem einen Hund keine Probleme habe, mit dem anderen aber schon? Kann mir jemand helfen?

...zur Frage

Kann man einen Hund mit Allergie behalten?

hallo ich krieg atemnot und augenjucken wenn mein hund gepullert hat ist noch 12 wochen alt, und er hat auch diesen typischen hundegeruch wie kriegt man den raus ist wichtig, weil hab sonst immer hunde vertragen bitte um hilfe, würde mich freuen und sorry für meine rechtschreibung.

...zur Frage

Müssen Mischling abgeben wegen Allergie

Letzte Woche haben wir bei meiner Tochter einen Allergietest gemacht, da sie schrecklichen Ausschlag hatte. Daraufhin wurde festgestellt, das meine Tochter eine Allergie auf Hundehaare hat. Wir haben daraufhin im Tierheim angerufen und unser Problem dargestellt, das wir den Hund abgeben müssen und wie es dort laufen würde wegen der Vermittlung usw. Daraufhin wurde uns mitgeteilt, das sie keine Hunde mehr aufnehmen, weil sie überfüllt sind (wie wahrscheinlich leider alle Tierheime).

Meine Frage ist, dürfen die uns einfach sagen, das sie unseren Hund nicht aufnehmen?

Wir haben sie jetzt erstmal in eine kleinanzeige gestellt und hoffen, dort ordentliche Menschen zu finden, wo unser Hund ein gutes leben führen darf. Was denkt ihr darüber?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?