Muss ich meinen Arbeitgeber fragen, wenn ich mich nebenberuflich selbstständig mache?

9 Antworten

Du musst nicht fragen, aber bedenke die Konsequenzen: u.a. Krankenversicherung, Steuerrecht. Laß dich auf jeden Fall vorher eingehend beraten (Steuerberater, Handelskammer usw) LG

Das wäre eine ganz normale Nebentätigkeit.

Und dazu gibt es meistens entweder im Arbeitsvertrag oder im Tarifvertrag Regelungen.

Wenn es keine Regelungen gibt (oder Du keine findest), würde ich trotzdem zumindest mit dem Vorgesetzten drüber sprechen, da ja auch Deine berufliche Tätigkeit dort nicht beeinträchtigt sein darf.

Ja, musst du. Deine "normale" Arbeit darf nicht beeinträchtigt werden von deiner Selbstständigkeit. Und er kann es dir z.B. "untersagen", dass du dich in der gleichen Branche nebenbei selbstständig machst (Kundenklau...)

Das ist schlichtweg falsch. Wie ich weiter unten geschrieben habe: Niemand (von Beamten abgesehen) ist verpflichtet, seinen Arbeitgeber über Nebentätigkeiten zu informieren, wenn diese nicht im Interessenkonflikt stehen. Bedeutet: Solange du deinen Job weiterhin gut machst und deinem Arbeitgeber mit deiner Nebentätigkeit keine Konkurrenz machst, kannst du tun und lassen was du willst.

Mehr Infos gibts auf meinem Blog:

http://nebenberuflich-selbstaendig.blogspot.de

Ich hoffe ich konnte helfen! Viele Grüße, Jan

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    Nun kommt der Arbeitgeber auf den Arbeitnehmer zu, der jetzt als Festangestellte dort weiter beschäftigt wird und möchte eine sehr hohe Summe ausgezahlt bekommen (Über 46 TEUR! - Der Arbeitnehmer verdient Brutto 3,5 TEUR!)

Zusatz:

  • Der Arbeitnehmer (Scheinselbstständige) wurde verhört
  • Es hat sich bestätigt, dass er keine Ahnung davon hatte, dass er Scheinselbstständig war
  • Es hat sich bestätigt, dass der Arbeitgeber davon wusste und es wurde auf zwei Instanzen gerichtlich bestätigt, dass der Arbeitgeber die Nachzahlung tätigen muss

Fragen:

  • Kann der Arbeitgeber auf Basis des "Versprechens" vom Arbeitnehmer die Nachzahlung verlangen?
  • Was sollte dabei weiter beachtet werden?

Ich bin allen Antworten sehr dankbar und ergänze gerne die Sachlage! Ich habe nur das Wichtigste genannt und kenne auch aus meinem Studium einiges. Es ist für mich einwandfrei erkennbar, dass der Arbeitgeber einen unwissenden Produktionsmitarbeiter, der sehr fleißig ist und positiv denkt, betrügen möchte!

Mit allerbesten Grüßen!

Takka!

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Ich arbeite in einer Werbetechnik-Agentur und meine Freundin (nicht verheiratet) möchte sich jetzt nebenberuflich selbstständig machen - mit einer kleinen Werbetechnik-Agentur. Sie dürfte das ja, weil sie Hauptberuflich ganz woanders arbeitet und nichts mit Werbetechnik zu tun hat. Es wäre auch kein komplettes Werbetechniker-Angebot, sondern nur ein kleiner Auszug daraus - die Gerätschaften habe ich bereits zuhause als Privatnutzung stehen.

Meine Frage: Könnte das Probleme geben? Ich darf ja nebenher nicht im selben Bereich arbeiten - aber das würde ich ja gar nicht tun, da es ja das geschäft meiner Freundin wäre und sie auch die einzige Inhaberin wäre. Darf sie einfach so meine Gerätschaften benutzen oder soll ich ihr diese "verkaufen"?

danke :)

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