Muss ich meine regelmäßige Arbeitszeit ändern?

3 Antworten

Du kannst zwar auf deine Stundenzahl an sich bestehen, nicht aber auf die konkrete Zeit. In der Wirtschaftslage sollte man auch froh sein, dass der Chef nicht einfach aus Konjunktur Gründen entlässt.

Falsch. Ich kann als ArbN sehr wohl auf konkrete Zeiten bestehen. Und aus purer Dankbarkeit für einen Arbeitsplatz muss kein Mensch den Betriebskasper machen.

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Grundsätzlich stimme ich ralosaviv zu.

Möglich wäre aber auch, dass im Rahmen des geplanten Abbaus der Verkäuferstellen zur Umgehung einer betriebsbedingten Kündigung (die hoffentlich aufgrund der langen Betriebszughörigkeit und möglicher anderer Faktoren aufgrund des Kündigungsschutzgesetzes schwer durchsetzbar sein sollte) eine Änderungskündigung ausgesprochen wird.

Natürlich muss auch zwingend geprüft werden, ob es nicht andere Möglichkeiten des Einsatzes unter (weitgehender) Beibehaltung der bisherigen Vereinbarungen gibt.

Danke. Sehe ich eigentlich auch so.

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zu 1. Nein, mussst du nicht. Selbst wenn in einem 25 Jahre alten Vertrag keine festgelegten Arbeitszeiten geregelt sein sollten, hast du aufgrund der jahrelangen Praxis einen Rechtsanspruch auf deine durch regelmäßige Übung entstandenen regelmäßigen Arbeitszeiten. Eine Versetzung kann im Rahmen des Direktionsrechts auch nur dann angeordnet werden, wenn der Vertrag diese Möglichkeit vorsieht.

zu 2. Spätestens, wenn der ArbG dir einen Änderungsvertrag oder gar eine Änderungskündigung in die Hand drückt, solltest du tatsächlich einen Anwalt aufsuchen.

Vielen Dank. Sehe ich eigentlich auch so.

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