Muss ich mein Weihnachtsgeld zurückgeben wenn ich schon Gekündigt habe?

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Hallo Gawith!

Zuwendung oder "Weihnachtsgeld" wie es im Volksmund heißt, ist eine freiwillige Leistung des AG.

Grundsätzlich ergeben sich Ansprüche auf diese Leistung wie folgt:

  1. Durchgehende Beschäftigung vom 01.01. bis zum 31.12. eines Jahres (Anteil: 12/12)
  2. Durchgehende Beschäftigung vom 01.10. bis zum 31.12. eines Jahres (Anteil: 3/12)
  3. Beschäftigung über mind. 6 Monate des Jahres und mind. am 01.12. des Jahres (Anteil: Beschäftigungsmonate/12)

Voraussetzung für den Anspruch: der AN darf nicht vor dem 01.04. des Folgejahres selbst kündigen.

Wenn jemand nun nicht nur volle Monate gearbeitet hat, sondern Beginn und Ende (z. B. bei befristeten Verträgen) in den Monaten liegen, wird es kompliziert. Solche Monate sind tagegenau zu berechnen, d. h. der volle Monatsanteil ist durch die Tage des Monats zu dividieren und mit den Arbeitstagen zu multiplizieren. Diese Anteile addiert man dann mit den Anteilen aus vollen Monaten.

Gruß Navvie

Ich denke das es ein versehen war.Ruf da morgen lieber nochmal an,wenn sie es später merken musst du es vllt zurückzahlen wenn du es schon ausgegeben hast.

Hast du mal in deinen Ausbildungsvertrag geschaut? Bei mir war es damals z.B. so, dass einem Weihnachtsgeld nur zustand, wenn man bis einschließlich März des folgenden Jahres dort gearbeitet hat. Sonst hätte man es zurückzahlen müssen. Da Weihnachtsgeld i.d.R. eine freiwillige Leistung ist, gibt es meines Wissens auch kein festes Gesetz wann und unter welchen Umständen man es behalten darf. Solang es nicht ganz klar ist, würde ich es zumindest erstmal nicht ausgeben.

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