muß ich mein gartenhaus abreißen?

7 Antworten

Mit anderen Worten, Du hast vor ca. 28 Jahren einen lupenreinen Schwarzbau mitten in der Landschaft und somit außerhalb jedes Baulandes errichtet, der bislang nicht aufgefallen ist. Die Beseitigungsanordnung ist juristisch vermutlich korrekt; allenfalls könntest Du gerichtlich versuchen, gegen die Beseitigungsanordnung Widerspruch einzulegen mit der Begründung, dass alleine aufgrund der langen Duldung der Abriss eine unbillige Härte darstellen würde. Sehr aussichtsreich ist das aber nicht; sollte die Gemeinde Dir keine Ausnahmegenehmigung erteilen (was im Aussenbereich praktisch nie der Fall ist, um keine Präzedenzfälle zu schaffen), muss das Gartenhaus weg.

Hallo, ich habe momentan das gleiche Problem ich würde gern ein Grundstück mit Häusle und Hecke kaufen. Das Häusle hat aber auch keine baugenehmigung Dies steht schon seit ca. 1936. Jetzt hat das Amt beschlossen alles Muss abgerissen werden Meine Frage nun wie ist es bei ihnen gelaufen mussten sie das jetzt abreisen?

Dieser Erlass ist von 2004...das Haus stand ja sicher schon vorher...da musst du mal schauen wie da die Gesetzeslage war ( also zum dem Zeitpunkt wo die Hütte gebaut wurde ) ...

Vllt fällt die Hütte ja unter den baurechtlichen Bestandsschutz!?

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Probleme beim Verkauf eines Einfamilienhaus auf Pachtland (nicht Erbpacht!)

1984 haben mein Mann und ich ein Einfamilienhaus gekauft, welches auf Pachtland in einem Landschaftsschutzgebiet steht. Der Pachtvertrag für das Grundstück hat - wie bei den Vorbesitzern des Hauses - eine Laufzeit von 25 Jahren mit laufenden Verlängerungen von jeweils 5 Jahren. Im § 5 des Pachtvertrages ist geregelt: "Im Falle eines Verkaufes der auf dem Grundstück befindlichen Gebäude durch den Pächter räumt dieser dem Verpächter das Vorkaufsrecht ein." Vor Unterzeichnung des Kaufvertrages für das Haus wurde daher gemeinsam mit dem Voreigentümer des Hauses der Verpächter des Grundstücks besucht, er verneinte die Ausnutzung des Vorkaufrechtes und anschließend wurde ein neuer Pachtvertrag erstellt und unterzeichnet. Nun wollen wir unsererseits das Haus wieder verkaufen und haben es dem Verpächter vertragsgemäß wieder zum Vorkauf angeboten. Die überraschende Antwort lautet: "wir müssen nichts bezahlen, das Haus steht auf unserem Grundstück und gehört uns sowieso, außerdem läuft der Pachtvertrag demnächst aus ( bisher erfolgte keine Kündigung des Pachtvertrages). Es handelt sich NICHT um Erbbaurecht, wir stehen als Eigentümer des Hauses NICHT im Grundbuch, es gibt lediglich privatschriftliche Verträge. Die Besonderheit liegt im Grundstück selbst; das Grundbuch weist für das ca. 50ha große Gesamtgrundstück eine forst- und landwirtschaftliche Nutzung aus; in den Kriegsjahren durften jedoch die vorhandenen Heidehütten ausgebaut werden. Die wohnwirtschaftliche Nutzung/Genehmigung ist bei jedem vorhandenen Haus rechtlich geprüft worden.
Meine Fragen: Was können wir tun, wenn der Verpächter das Haus selbst nicht erwerben will, gleichzeitig aber keinen neuen Pachtvertrag mit einem neuen Eigentümer vereinbaren will? Fällt das Haus bei einer eventuell Kündigung des Pachtvertrages tatsächlich unentgeltlich dem Verpächter des Grundstücks zu? Oder müssten wir es sogar auf eigene Kosten abreißen? Was völlig absurd wäre, den der Verpächter bezieht nur deswegen eine jährliche Pacht, weil es dieses Haus auf seinem Grundstück gibt, eine andere Nutzung des Grundstücks ist schlichtweg nicht möglich, da es z.B. für einen kompletten Haus-Neubau keine Baugenehmigung gäbe. Bisher gab es nie ein Problem mit dem Verpächter bei Verkäufen von Häusern auf diesem Grundstück, nun ist aber die Nachfolger-Generation im Boot und sieht es scheinbar anders.

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