Muss ich Maklerprovision zahlen, obwohl ich im Maklervertrag ausgenommen bin?

4 Antworten

Wohnen Sie selbst in dieser Wohnung? Für eine Mietwohnung hat man doch als Mieter meines Wissens immer ein Vorkaufsrecht. Dazu hätte kein Makler eingeschaltet werden müssen. Der Nachweis über den Kauf der selbst bewohnten Wohnung ist doch sicher direkt vom Vermieter gekommen, oder? Wie da der Makler involviert sein soll ist mir da nicht klar. Hat der Makler nichts dazu "beigetan" um Ihnen zu ermöglichen die Wohnung zu kaufen, dann sind Sie auch nicht provisionspflichtig. Gerade da Sie ja wohl schon in Kenntnis des Verkaufswunsches waren, wurden Sie in den Maklervertrag zwischen Verkäufer und Makler mit aufgeführt. Dem Makler geht da natürlich ein ordentlicher Betrag an Provision durch die Lappen, aber das versuchte er wohl mit der Klausel im Notarvertrag zu verhindern. Fällt es Ihnen nicht auf und Sie unterschreiben so, dann haben Sie das anerkannt. Also zum Vorgang und Ablauf bitte noch nähere Details.

Das solltest du wohl mit einem klären, der sich damit auskennt. Grundsätzlich scheint es mir so zu sein, dass ein vereinbarter Maklerlohn auch dann zu zahlen ist, wenn das Vorkaufsrecht ausgeübt wird. Ob eine Klausel im Maklervertrag, die den Maklerlohn im Falle der Ausübung des Vorkaufsrechts ausschließt, wirksam vereinbart werden kann, kann ich nicht einschätzen.

Mit der Ausübung des Vorkaufsrechts kommt der Kauf zwischen dem Berechtigten und dem Verpflichteten unter den Bestimmungen zustande, welche der Verpflichtete mit dem Dritten vereinbart hat.

§646 Abs.2 BGB

Daraus ergibt sich leider auch, dass Du den Makler genauso zahlen musst, wie es der "Dritte" (der ursprüngliche Käufer) getan hätte.

Ja, der Paragraph 464 ist mir ja bekannt. Die Frage ist eher, ob es eine zuvor getroffene vertraglich Vereinbarung zwischen Verkäufer und Makler aushebeln kann. Es ist ja nicht ungewöhnlich, dass in Maklerverträgen bestimmte mögliche Käufer ausgenommen werden, weil denen das Objekt bekannt ist und somit der Makler das Objekt nicht nachgewiesen hat.

Trotzdem danke für die Antworten, sicherlich ist das keine eindeutig zu beantwortende Frage. Ich werde mal besser einen Rechtsanwalt hinzuziehen ...

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@ullibulli09

Das Problem dabei ist, dass der Maklerlohn ja nicht allein für den Nachweis für dich als Vorkäufer zustande kommt, sondern dafür, dass ein dritter Käufer gesucht wird, wodurch ja überhaupt erst der Preis zustande kommt. Andernfalls hätte der Verkäufer ja gar nicht erst einen Makler beauftragen müssen, sondern gleich an dich verkaufen können.

Wenn du einen Anwalt für deine Interessen bezahlst, findet er womöglich den einen oder anderen wunden Punkt; wenn es dir aber nur auf eine faire Einschätzung ankommt, erscheinen mir die bisherigen Antworten bereits geeignet.

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