muss ich Maklerprovision zahlen, Makler durch Verkäufer parallel beauftragt

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3 Antworten

Dafür haben sie sich an ein Maklerbüro gewannt.

Das allein begründet den Anspruch des Maklers. Er wurde beauftragt. Ob Ihr nun persönlichen Kontakt mit ihm habt/hattet oder nicht spielt keine Rolle.

Das beegründet allein einen Anspruch gegen den Verkäufer und nicht gegen den Käufer. Der Verkäufer kann nicht quasi von sich aus den Käufer zu einer Courtagezahlung an den Makler verpflichten, dies wäre ein Geschäft zu Lasten Dritter. Insofern ist die Antwort nicht richtig.

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Bullshit! Der Makler kann nur entweder a.) nachweisen (geht nicht, da schon Vorkenntnis da war) oder b.) vermitteln

Wenn ihr mit ihm nicht verhandelt, bekommt er auch nichts.

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Zeigen Sie dem Makler gegenüber schriftlich Vorkenntnis an und nehmen Sie seine Dienste nicht in Anspruch, sondern verhandeln Sie nur direkt mit den Eigentümern, zu denen der Kontakt ja auch bestand.

Erst wenn Ihnen der Makler seine Dienste angetragen, auf die Courtagepflicht hingewiesen hat und Sie nehmen seine Dienste daraufhin weiter in Anspruch, entsteht ein Courtageanspruch Ihnen gegenüber.

Inwieweit der Makler dann eventuell Ansprüche gegen den Verkäüfer stellt, kann Ihnen egal sein. Maximal würde sich der Verkäufer überlegen, ob er nicht aan jemand anderen verkauft, FALLS er sich in ihrem Falle zusätzlichen Forderungen des Maklers gegenüber sieht.

Alles unter Voraussetzung, dass Sie bisher nach Kenntnis der Courtagepflicht (Exposeversand mit ausgewiesener Courtage) keine weiteren Dienste des Maklers in Anspruch genommen haben, klar. Dann und nur dann hat der Makler keinen Anspruch Ihnen gegenüber auf Courtage.

Ansonsten wird es etwas schwieriger, was aus der Ferne ohne Detailkenntnis nicht beurteilt werden kann.

Nein, in diesem Fall hat der Makler keinen Anspruch!

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