muss ich Mahngebühren zahlen obwohl ich nie eine Mahnung bekommen habe - Zahlung war offen, war Versehen und es kam nichts - dann Rechnung von Inkassobüro?

7 Antworten

ich möchte etwas konkreter werden (in der Fragestellung geht sich platzmäßig ja nichts aus):

Mahngebühren wurden gefordert, Spesen fürs Inkassobüro, für die Adressausforschung, Kosten für die Mahnschreibung ... die Zahlung ist zwar erfolgt, aber es wurde aus Versehen zu wenig überwiesen. Der Rest - und die Mahngebühren - werden sicherlich zu zahlen sein.

Aber die Adressausforschung? Die Adresse steht komplett richtig in den Daten des Versandhauses. Pakete und Rechnungen sind ja schließlich auch angekommen.

Und warum Kosten für Erstmahnung, Telefoninkasso kombiniert mit Mahnschreiben? Ist eine Rechnung vom Inkassobüro denn eine Mahnung bzw. Erstmahnung?

Also wegen 17 Euro sind jetzt 126 Euro zu zahlen (35 alleine für die Adressausforschung!).

Mahngebühren wurden gefordert

Mahnung wurde nicht zugestellt, also nicht erstattungspflichtig.

Spesen fürs Inkassobüro

Wie hoch und welche Gebührensatz steht da drauf (0,3; 1,0 oder 1,3)?

Kosten für die Mahnschreibung

Hö? Mahngebühren werden zweimal gefordert?

Die Adresse steht komplett richtig in den Daten des Versandhauses.

Komplett streichen. Rechtswidrige Kostentreiberei, wenn die Adresse bekannt war.

Wenn noch etwas von der Hauptforderung offen ist, überweise dies an den Gläubiger (nicht ans Inkassobüro) und deklariere dies in der Überweisung auch entsprechend (nur Hauptforderung).

Widerspreche dem Rest gegenüber dem Inkassobüro

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Durch dein Verhalten (Rechnung nicht bezahlt) sah sich das Unternehmen gezwungen, ein Inkasso-Büro einzuschlaten. Die Kosten gehen also auf dein Konto.

Es ist zwar gute kaufmännische Gepflogenheit, mehrere Mahnungen zu verschicken, aber keineswegs vorgeschrieben. Wenn unter der Rechnung zum Beispiel zahlbar in 14 Tagen steht, dann bist du bei Nichtzahlung nach zwei Wochen im Verzug.

Durch dein Verhalten (Rechnung nicht bezahlt) sah sich das Unternehmen gezwungen, ein Inkasso-Büro einzuschlaten.

Das ist schön für das Unternehmen und deren gutes Recht, aber nicht das Problem des Fragestellers.

Die Kosten gehen also auf dein Konto.

Nein, nicht zwingend. Inkassokosten sind nur dann erstattungspflichtig wenn diese

  • Durch die Beauftragung dem Gläubiger tatsächlich Kosten entstehen (§ 4 Abs. 5 RDGEG)
  • Sie zweckdienlich und notwendig waren (folgt aus § 254 BGB)

Sind sie aber i.d.R. nicht. Geschäftserfahrene Gläubiger brauchen für ihr Mahnwesen keine Hilfe externer Rechtsdienstleister. Wenn sie doch welche beauftragen und dann meist auf Flatrate oder kostenfrei (Erolgsbasis) besteht keine Grundlage für den Fragesteller diese Kosten zu erstatten.

Wenn unter der Rechnung zum Beispiel zahlbar in 14 Tagen steht, dann bist du bei Nichtzahlung nach zwei Wochen im Verzug.

Auch das stimmt so nicht, denn "in 14 Tagen" ist nicht eindeutig kalendarisch bestimmbar. Ab wann gelten die 14 Tage? Wann wurde die Mahnung zugestellt? Es müsste dort schon ein konkretes Datum stehen, wie z.B. "zahlbar bis 28.03."

Aber auch das würde noch nicht vollends reichen, da der Termin auch vertraglich oder z.B. durch AGB bzw. gesetzliche Bestimmungen bestimmt sein muss.

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Schuhu !

Stimmt nicht 

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Wenn ein fester Zahlungstermin in der Rechnung angegeben wurde, dann ist es nicht nötig nochmal anzunahmen, der Schuldner befindet sich dann automatisch im Zahlungsverzug, wenn diese Frist abgelaufen ist und der Gläubiger kann direkt ein Inkassounternehmen beauftragen.

In Deinem Fall werden es wohl keine Mahngebühren sein, dieauf die offene Forderung raufgeschlagen wurden, sondern Verzugszinsen. Es kann auch sein, dass versucht wurde die Schuldsumme von Deinem Konto einzuziehen und dieses nicht gedeckt war, dann kämen noch Stornogebühren dazu.

Außerdem fordert auch das Inkassounternehmen von Dir eine extra Gebühr, die arbeiten ja auch nicht umsonst, bzw. der Gläubiger fordert von Dir das Geld, das er für die Beauftragung eines Inkassounternehmens ausgeben musste.

Auch du bitte nochmal den §286 BGB und Urteile dazu studieren. Ein Zahlungstermin auf der Rechnung reicht NICHT aus, es bedarf vielmehr einer vertraglichen Vereinbarung

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Außerdem fordert auch das Inkassounternehmen von Dir eine extra Gebühr, die arbeiten ja auch nicht umsonst, bzw. der Gläubiger fordert von Dir das Geld, das er für die Beauftragung eines Inkassounternehmens ausgeben musste.

Dieter Bohlen arbeitet auch nicht umsonst. Und wenn er mit der persönlichen Zustellung eines Mahnbriefes beauftragt wird, bezahle ich dessen Gage trotzdem nicht.

Dass Inkassos nicht für umsonst arbeiten, interessiert niemanden und ist kein Argument. Der Gläubiger kann selbst Mahnbriefe schreiben, das will er ja auch getan haben. Große Konzerne haben keine Hilfe eines Inkassos nötig.

Und dass Inkassos nicht für umsonst arbeiten, ist ebenso falsch. Im großen Masseninkasso arbeiten sie immer für umsonst. Sie garantieren immer dem Auftraggeber, dass dieser 0€ bezahlen muss. Andernfalls würden die großen Konzerne kein Inkasso beauftragen. Die Konzerne wollen sich ja Geld sparen und sich keinem unnötigen Kostenrisiko von mindestens 70€ aussetzen. Das wäre kaufmännisches Harakiri.

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