muß ich langzeitig minusstunden machen wenn arbeitgeber keie beschäftigung für mich hat?

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7 Antworten

Grundsätzlich, Nein!

Dein Arbeigeber ist für das Vorhandensein von Arbeit zuständig, du bietest nur deine Arbeitskraft an. Minusstunden geht garnicht!

Schau mal da:

http://www.hensche.de/Ueberstunden_Arbeitsrecht_Ueberstunden.html

Oder rufe mal beim DGB an und frage freundlich ob du auch als Nichtmitglied eine Beratung bekommst.

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Du sagst, daß du 7 Tage in der Woche mindestens 8 Stunden lang arbeiten mußt. Das wären also mindestens 56 Stunden in der Woche. Nach §3 Sat 1 ArbZG darf die Arbeitszeit wöchentlich nicht 48 Stunden überschreiten.

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Kommentar von DerTroll
06.12.2013, 07:03

Aber überleg dir gut, ob du dein Recht hier einfordern willst. Die Konsequenz könnte auch sein, daß dann feststellt, daß der Arbeitgeber jetzt im Winter weniger Personal braucht und dann seine Mitarbeiter kündigt. In sofern solltest du es vielleicht als guten Kompromis ansehen, daß deine Stelle sicher ist, aber du dafür im Sommer wesentlich mehr leisten mußt.

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Im Prinzip kann das der Chef machen, wenn er im Sommer das Arbeitszeitgestz einhält

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Kommentar von Ursusmaritimus
06.12.2013, 06:31

..und deswegen darf er im Winter dagegen verstoßen?

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Dann gründet einen Betriebsrat oder wechselt die Firma wenn es unerträglich ist.

Wenn die Minusstunden entstehen weil keine Arbeit vorhanden ist, und ihr Nachhause geschickt werdet, ist das persönliches Vergnügen eures Arbeitgebers. Nachleisten müsst ihr diese nicht, auch müsst ihr trotzdem für diese Zeit bezahlt werden.

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Kommentar von DerTroll
06.12.2013, 07:01

Grundsätzlich spricht nihts gegen so eine Gleitzeitregelung, also daß man weniger Arbeitet, wenn wenig zu tun ist und zum Ausgleich mehr macht, wenn mehr zu tun ist. Wenn diese Regelung in dem Betrieb gilt, dann kann man sich nicht damit rausreden, daß man nach Hause geschickt wurde. Schließlich bekommt man ja trotzdem das volle Gehalt und hat halt dafür Minusstunden. Nur darf durch das Ausgleichen nicht das ArbZG verletzt werden. Und so, wie das in der Frage beschrieben ist, wäre das der Fall.

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(Das Arbeitsklima ist unerträglich.), da würde ich sagen Arbeitsstelle wechseln.

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So ist das nun mal, wenn man in einem Job arbeitet, der witterungsabhaengig ist. Mein Bruder hat auch den ganzen Winter ueber 'frei', weil er auf dem Bau arbeitet.

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Kommentar von Ursusmaritimus
06.12.2013, 21:17

...und bekommt Schlechtwettergeld...

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