Muss ich jetzt den Parkplatz, den mein Arbeitgeber bezahlt, noch versteuern?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Nach Aussage der Oberfinanzdirektion Münster in ihrer Kurzinformation Einkommensteuer Nr. 017/2007 sind im Rahmen von Lohnsteuer-Außenprüfungen offensichtlich vermehrt Irritationen hinsichtlich der lohnsteuerlichen Behandlung von Parkplatzgestellungen durch den Arbeitgeber aufgetreten, d.h. dass es tatsächlich in Köln ein derartiges Urteil gegeben hat. Die OFD Münster teilt hierzu mit, dass die steuerliche Behandlung bei der Gestellung von Park- und Einstellplätzen durch den Arbeitgeber durch den Erlass des FM NRW (Aktenzeichen: S 2351 - 1 V B 3) vom 17.12.1980 geregelt ist. Danach ist die unentgeltliche oder verbilligte Überlassung von Parkraum bzw. Stellplätzen nicht zu besteuern.

Die OFD nimmt Stellung zur Anwendung des Urteils des FG Köln (Aktenzeichen 11 K 5680/04), wonach die Parkraumgestellung seitens des Arbeitgebers an seine Arbeitnehmer als steuerpflichtiger Arbeitslohn zu behandeln ist. Im Ergebnis ist das (für den Steuerbürger negative) Urteil des FG Köln über den entschiedenen Einzelfall hinaus nicht anzuwenden. Auch durch die Einführung des Werktorprinzips ab dem Kalenderjahr 2007 führt zu keiner anderen Auffassung. Das bedeutet, dass der geldwerte Vorteil eines durch den Arbeitgeber bezahlten Parkplatzes nicht versteuert werden muss.

Doch - muss sogar sein, denn es wäre ungerecht denen gegenüber, die einen Parkplatz selbst bezahlen müssen. In Richtung Sachleistungen würde ich mich mal erkundigen - da bleibt ein bestimmter Betrag pro Monat steuerfrei (co knapp unter 50 Euro). Die Mitversteuerung wäre die Aufgabe Deines Arbeitgebers - so wie bei Nutzung eines firmeneigenen Kfz.

Ich hatte jahrelang einen Parkplatz im Parkhaus, daß ich den versteuern muß, da wäre ich nie drauf gekommen. Jezt habe ich im Nachhinein ein schlechtes Gewissen! Aber gut ich habe ansonsten immer fast ehrlich meine kjSteuern gezahlt und sogar nachgezahlt.!

Vom Steuerberater prüfen lassen, ob es geldwerter Vorteil ist.

Das gehört zu den sogenannten geldwerten Vorteilen und soweit ich weiß, müssen diese ab 500 Euro jährlich als Einkommen angegeben werden.

kann schon sein, man könnte das bei der steuer als sachleistung auslegen.

Was möchtest Du wissen?