muss ich in therapie und es meinen eltern sagen?

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11 Antworten

Verhindern, dass es deine Eltern erfahren kannst du auf Dauer nicht. Gerade wenn du in eine Klinik möchtest ist das natürlich auffällig.

Es ist nicht schlimm, wenn deine Eltern es wissen, du musst ihnen keine Details sagen, es reicht, wenn du sagst, dass du Schwierigkeiten hast und zu einem Psychologen gehen möchtest. Wenn sie nachfragen sag offen, dass du es nicht mit ihnen besprechen möchtest.

Gerade in Kliniken kannst du Menschen treffen, die ähnliche Probleme wie du haben und dich mit ihnen Austauschen, aber reden ist im Grunde der einzige Weg überhaupt etwas zu erreichen. Du solltest eben nur schauen, mit wem du wirklich darüber reden willst/kannst. Gerade Ärzte und Therapeuten haben eben die Schweigepflicht. Sie können dir zuhören, dir Ratschläge geben und dir eventuell helfen, aber es kommt nichts an dritte, sofern du es nicht wünschst.

in eine klinik möchte ich auch nicht umbeding, aber es wäre besser als einmal in der woche zur therapie gehen.

man rät mir aber das ich ihnen alles sagen soll.... kann ich da einfach sagen das ich probleme habe, die aber nicht sagen will? sie werden mich dann ausfragen!

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@StigmataGhost

Sicher werden sie weiter nachfragen, aber wenn du nicht reden möchtest, dann musst du es ihnen klar machen, dass sie dich nicht weiter fragen brauchen, weil du mit ihnen da nicht so direkt darüber reden kannst.

Ich war selbst in Therapie und es hilft wirklich. Zwar werde ich immer noch gefragt "Wie wars? Was habt ihr so geredet?" Aber ich sage ebenso, dass ich das für mich behalten möchte, sonst bräuchte ich niemand neutrales, mit dem ich das besprechen kann, wenn ich dann doch alles so erzählen muss.

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@Luwin

danke für die hilfreiche antwort. warscheinlich werden sie es eh irgendwann erfahren.

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Hallo (:

Ich hab ne Zeit lang genau das selbe gedacht wie du, ich wollte nie das meine eltern das wissen, weil meine eltern genug belastet sind und immer auf das thema angesprochen zu werden, war auch nicht super. Aber ich hab mich dazu entschlossen in eine Tagesklinik zu gehen. Klar nervt es einen irgendwann immer über das thema zu reden, aber es hilft auch. Und glaub mir deine eltern werden zu dir halten und es auch respektieren wenn du nicht darüber reden willst oder so. Ich hab immer gedacht die verstehen mich nicht, und klar so richtig versteht das nur einer der es selbst machst. Aber so Menschen wirst du auch kennen lernen die dich richtig verstehen und auch so ein Problem haben wie du. Ist jetzt vielleicht doof, aber ich ritze mich ja auch und wenn du mit mir darüber reden willst, mach ich das liebend gerne. Denn es gibt vieles was ich dir darüber sagen könnte.

Lg (:

Du schreibst sehr offen über Deine Probleme und dies so, als ginge es nicht um Leben und Tod. Deinen Ausführungen ist auch zu entnehmen, dass Du trotz Deiner geschilderten Schwierigkeiten im vollen Besitz Deiner geistigen Kräfte bist. Du musst Dich also klar entscheiden, ob und wie Du leben möchtest. Diese Entscheidung triffst Du für Dich und ganz alleine. Das kann Dir keiner abnehmen. Bedenke bitte auch, dass Du bereits zwei Menschen mit in die Verantwortung gezogen hast und sie durch Dein korrektes Verhalten ihnen gegenüber, sie aus der Verantwortung auch wieder entlassen musst. Wenn Dir nun von diesen beiden Personen zu Maßnahmen (Therapie, Klinik etc.) geraten wird, dann nehme das bitte an oder sage ihnen, dass Du keine weiteren Ratschläge haben möchtest. Was Deine Eltern betrifft, ist es selbstverständlich, dass Du Sie über Deine Probleme informierst und sie um Hilfe bittest, da sie für Dich und Dein Leben mitverantwortlich sind. Es ist Dir hoffentlich klar, dass ein hoffentlich schönes und langes Leben noch vor Dir liegt, in dem Du viel erleben und leisten kannst und auf jeden Fall auch anderen Menschen auf dieser Welt helfen kannst. So ein Leben schmeißt man nicht einfach weg.

Ich schreibe Dir dies ganz ehrlich und mir liegt es fern, Mitleid Dir gegenüber zu heucheln. Das würde Dich auch nicht weiterbringen.

das ist es ja um so mehr leute es wissen, um so mehr muss ich darüber reden und dann kommt alles wieder hoch. ich kann es schon nicht mehr hören, immer wenn ich wem begegne "du tust mir so leid" das nervt echt und ich will das nicht mehr. ich würde eventuell wenn ich zu hilfe gezwungen werden sollte, mich in eine klinik begeben. dann wäre ich für eine zeit hier weg und das würde bestimmt was bringen.

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Also: mir gehts fast genauso wie dir... ich ritz mich auch... meine eltern lassen sich gerade scheiden und seit ca zwei jahren streiten sie sich nurnoch... ich würde durch gewalt erzeugt meine mam wollte mich nicht haben!! ich weiß netmal ob mein dad mein richtiger dad ist... ich hab auch immer öfter selbstmordgedanken und habs auch schon probiert. mein leben ist so scheise. ich hab eine nachberin (20 jahre) der hab ich mich anvertraut und sie will jetzt das ich in therapie gehe aber ich will nicht... und meine mam solls auch nicht erfahren... ihr wärs wahrscheinlich eh scheisegal (sie schlägt mich fast täglich)... vor kutzem hab ich auch das rauchen angefangen... aber ich schaff das schon alleine ;)

ja genau so gehts mir auch. sie wollen das man therapie macht, wissen aber nicht wie man sich fühlt. man kann sich erst in einen hinneinversetzten, wenn man das alles auch durchgemacht hat.

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Alleine das du dir diese Frage stellst find ich schon super. Ich bin damals in eine Phase gerutscht in der ich ich geritzt habe. Da kam ich auch selber wider raus. Wenn das bei dir etwas permanentes ist ( davon geh ich jetzt mal aus) dann kannts du auch ohne deine Eltern eine Therapie machen bei der du z.B. zur Caritas gehst und dich dort einem Psychologen anvertraust der dich dann begleitet. Ob das was bringt weiß ich allerdings nicht. Wenn du in eine Klinik oder ein Krankenhaus musst werden das deine Eltern erfahren und auch wissen müssen. Ich würde dir allgemein Raten es deinen Eltern zu sagen und mit ihnen gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. Letzten endes ist es deine Entscheidung ob du dem Tod immer ein bisschen näher kommen willst und dich ihm am Ende hingibst oder ob du dich dagegen wehrst und dagegen ankämpfst. Das das schwer wird ist logisch, sollte dir aber trotzdem bewusst sein. Bedenke das sich das kämpfen lohnen kann...

Glaubst du denn deinen Eltern ging es besser, wenn du nicht mehr da wärst...wenn du dir etwas antun würdest? Wenn es so schlimm ist bei dir, dann sollten sie es erfahren. Sie wären bestimmt enttäuscht, wenn du dich ihnen nicht anvertraust. Sicher, es ist unangenehm, aber wenn du in Therapie oder in einer Klinik bist, dann können Fachleute, deinen Eltern dein Verhalten erklären und dann werden sie es auch verstehen. Denke jetzt an dich und sie zu das du gesund wirst...Wenn du in eine Klinik gehst, wirst du sehen, das du nicht allein damit bist.

Alles Gute :)

Ps. Könnte dir auch helfen:

https://www.nummergegenkummer.de/cms/website.php

dann sollen es fachleute ihnen erklären, ich will nicht mit ihnen reden.

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@StigmataGhost

Ja, das geht, bitte sie einfach zu einem Gespräch mitzukommen und dann kann deine Lehrerin oder der Therapeut ihnen das erklären.

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@elli8000

sorry, das ich das jetzt einfach so schreibe, aber wenn du zum therapeut gehst oder deinen eltern das erzählen willst und dein therapeut ist dabei, erzählt der therapeut das nicht, sondern er sagt dann zu dir, dass du es sagen sollst. Er wird dann nicht für dich sprechen, tut mir leid, aber ist echt so.Weil er will ja, dass du lernst darüber zu reden.

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@Lucifersqirl13

Ja, es ist dann aber trotzdem eine riesen große Hilfe, weil er dieses Gespräch mitgestalten und ein wenig kontrollieren kann...

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Du bist an einem Punkt angelangt, wo du dir alleine nicht mehr helfen kannst. Das können jetzt nur noch andere. Lass dir bitte helfen. Bitte deine Lehrerin mit deinen Eltern zu sprechen und sie kann dir auch weiterhelfen, indem sie sich darum kümmert (oder jemanden findet, er dafür zuständig ist), dass du in eine entsprechende Therapie kommst. Ein Klinikaufenthalt wäre hie angebracht, damit du auch von zu Hause weg bist. Denn in diesem Umfeld sind ja wohl deine Probleme entstanden.

Bitte, lass dir helfen, alleine schaffst du das nicht mehr.

Niemand kann dich zu einer Therapie zwingen.

Aber ich würde mir wenigstens mal anhören, was diese zu sagen haben..

Die meisten denken Therapie wäre "etwas schlimmes" oder etwas "unnormales".

Das ist aber nicht so, es ist wie ein Arztbesuch. Nur eher für den Kopf.

Du kannst einmal hingehen und dir anhören was er/sie sagt. Oder du kannst immer wieder hingehen, wenn's dir hilft.

Kurz: Ich würd einmal hingehen und mal reinschauen, wenn du dann immernoch nicht willst, kannst du's immernoch lassen.

Aber sieh´s mal so: Vielleicht können dir deine Eltern auch helfen.

Bei Psychisch Kranken gibt es immer ein Grundmuster das auch bei dir zu betrachten ist: Sie wollen sich nicht wirklich helfen lassen (oder zumindest nicht mit allen mitteln), weil sie angst vor dem Weg zum Gesund werden oder dem Gesund werden selbst haben.

Aber das ist genau deine Krankheit und wenn du die nicht besiegst wirst du keine Heilung finden. Der Weg zu einem Gesunden Leben beginnt mit dem eigenen akzeptieren der Krankheit und dem bewusstsein das man etwas dagegen tun muss (auch wenn es einem nicht leicht fällt).

Hinterher wirst du froh sein - also wirf dein Leben nicht weg!

es gibt zwar mehrere gründe warum ich das alles mache (ritzen, suizidversuche) aber der hauptgrund ist der das ich eine bestimmte person jeden tag sehen muss. die anderen sind mir da keine hilfe, weil sie sehr nett zu diesem menschen sind.

diese person war für mehrere monate in einer klinik. in dieser zeit ging es mir sehr gut. ich habe mich ganz selten geritzt (immer nur, wegen den gedanken das diese person bald wieder da sein wird) und suizidgedanken hatte ich auch keine.

ab august werde ich diese person nicht mehr sehen, also wird es mir da wieder normal gehen. das problem löst sich also von selbst, allerdings erst in fast einem jahr....

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@eierkuchenform

sehr viel! weitere selbstmord versuche, selbstmord, schlimmeres ritzen (das wäre wohl das kleinste problem), das ich mich selbstverstümmele, das ich jemanden umbringe.....alles kann passieren!

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@eierkuchenform

ich weiß das ich (körperlich) stärker bin als diese person (sonst wäre ich damals vergewaltigt worden) angst habe ich keine, nur wut!

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mach ne therapie... das is nicht lustig mit dem ritzen glaub mir spreche aus erfahrung.. hab meine freundin vor 5jahren auf der schultolette gefunden.... und wenn dir was passiert werden deine eltern und freunde nicht wirklich drüberweg kommen... mach eine therapie deinen freunden und familie zur liebe

ich glaube das ist auch der einzige grund, warum dieser 'freund' mir helfen will. er hätte sonst bestimmt schuldgefühle, weil er der einzige ist der es weiß. wenn ich mich umbringen würde, hätte er sicher schuldgefühle.

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