Muss ich GEZ zahlen wenn der Hauptmieter in der Insolvenz ist?

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5 Antworten

Sofern der Hauptmieter die Rundfunkgebühr nicht selber zahlt, dann kann sich die GEZ an jeden anderen Mieter, der in der Wohnung gemeldet isz wenden und die Gebühr komplett von diesem verlangen. Es ist dann seine Sache das Geld von den anderen Mitbwohnern einzutreiben. Wenn jemand anderes  die Rundfunkgebühr zahlt, dann kann er von dir verlangen, dass du deinen Anteil auch zahlst. 

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Da du in der Wohnung gemeldet bist und dort auch tatsächlich wohnst, kann dich der Beitragsservice (GEZ gibts doch schon seit 2013 nicht mehr) für den Rundfunkbeitrag genauso in Anspruch nehmen wie deinen insolventen Partner. Auf die Frage, ob du im Mietvertrag als Mieter stehst, kommt es nicht an. Wenn der Beitragsservice jetzt das Geld von dir fordert, weil bei deinem Partner nichts zu holen ist, musst du zahlen. Du musst dich jetzt aber nicht selbst bei denen melden. So ist leider die gesetzliche Regelung.

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Du meinst den Rundfunkbeitrag. GEZ gibt es seit Jahre nicht mehr.

Der Rundfunkbeitrag wird pro Haushalt erhoben. Es ist irrelevant, wer Mieter der Wohnung ist.

Im Übrigen wäre es mir neu, dass man den Beitrag nicht zahlen muss, weil man in Insolvenz ist.


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Kommentar von dielauraweber
29.06.2016, 17:12

wenn er in insolvenz ist, dann gilt er als zahlungsunfähig. in dieser zeit der insolvenz wird sein beitragskonto stillgelegt und es werden keine beiträge mehr von ruhenden konten geholt. es kann auch passieren, dass der beitrag niedergeschlagen wird der geschuldet wird. da es eine zweite person gibt, muss diese eben zahlen.

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du bist in der wohnung gemeldet. daher musst du zahlen. wenn er es also nicht tut, dann wirst du rangezogen und zahlst rückwirkend ab einzug mind. bis 1.1.13. die insolvenz tangiert keinen. einer muss für den beitrag für die wohnung zahlen. wenn er es also nicht tut, dann  ist es selbstverständlich das du es tust.

die sache ist natürlich nicht durch - du wirst es zahlen müssen. tust du es nicht kommt der gerichtsvollzieher

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Pro Wohnung ein Beitrag. Wer diesen Beitrag bezahlt ist egal. Es werden eben 1x pro Monat 17,50 € Zwangsbeitrag erhoben, egal ob du ein Fernseher hast oder nicht. Wird der Beitrag entrichtet reicht es diese Angabe unter der Beitragsnummer bei dem BS einzureichen.

Die geschimpfte "Wohnungsabgabe" ist aktuell äußerst bedenklich, weil die Wohnung als Bezugspunkt für Rundfunk nicht zulässig erscheint.

Einfach nicht zahlen und Klage einreichen. Es gibt derzeit etwa 4 Millionen Verweigerer.

Am 03.10.2016 wird in Karlsruhe auf die Straße gegangen um öffentlich bekannt zu geben dass dieser Beitrag und die Zwanghaftigkeit nicht demokratisch ist und öffentlicher rundfunk in dem jetzigen ausmaß nicht mehr notwendig ist, schongar nicht wenn man damit den Wettbewerb verzerrt. Das bedeutet dass Zeitungen und Pay-TV Anbieter um Milliarden Euro im Nachteil sind. Und weitere Gründe.

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