Muss ich gegenüber der Haftplichtversicherung meine Schuld beweisen?

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5 Antworten

Puh, gute Frage! Ich würde erstmal fragen, wie du das beweisen sollst, dass das andere Pferd einen Vorschaden hatte. Diese Antwort würde ich abwarten. Wenn die dann einen Beweis von TA oder so fordern, dann sollen sie doch einen TA (als Gutachter) schicken. Anders kann man es ja nicht beweisen. Dieser wird dann sicher auch feststellen, dass das Tier durch diesen beschriebenen Unfall "gebrauchsunfähig" geworden ist!?! Oder?!? Sollte das Pferd wirklich durch diese Sache derart "unbrauchbar" geworden sein, dann kannst du dich beruhigt zurücklehnen.

Viel Erfolg!

Deine Tierhalterhaftpflicht prüft gerade welche Ansprüche der Geschädigte gegen dich hat. Das macht er nicht aus Jux und Dollerei, sondern weil er es machen muss. Deine Schuld ist in diesem Fall noch nicht eindeutig bewiesen. Es gilt die sogenannte Tiergefahr (hat nichts mit Versicherung speziell zu tun! Das ist das deutsche Recht!). Kloppen sich 2 Tiere, auch wenn nachher nur eins geschädigt wurde, nimmt das deutsche Recht meistens eine Mitschuld beim anderen Tier an. (Laienhaft gesagt). Darum gehts. Und wenn die Tierhalterhaftpflicht zu Vorschäden am gegnerischen Tier frägt, dann muss das der Geschädigte beantworten.

Auf jeden Fall brauchst Du ein Gutachten vom Tierarzt. Dieses schickst Du Deiner versicherung zu und nimm Dir direkt auch einen anwalt. Am besten er setzt das Schreiben auf. Versicherungen versuchen mit allen Tricks aus der sache rauszukommen. LassDich darauf nicht ein und mach denen Druck!

Wenn die Pferde auf der weide oder Koppel gestanden haben hast Du keine Chance. versicherung zahlt nur, wenn sich die pferde in obhut, das heißt angebunden oder am strick in Menschenhand befunden haben. Alles andere ist Sache der Haltungsversicherung und die trägt der Stallinhaber oder Verpächter. Kloppen sich Pferde aber untereinander in "freier Wildbahn" kommt keine versicherung dafür auf, weil es naturbedingte Haftschuld ist. Jeder zahlt für seinen Zossen selbst!

Quatsch

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@dantes

Hei Du Einfältie.... dann begründe das gefälligst!!!

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@Miezmaunz

Was soll ich dazu sagen, wenn das da oben falsch ist. Die Tierhalterhaftpflichtversicherung zahlt Schäden, welche durch das Tier verursacht wurden. Ob das nun in Obhut, auf der Weide oder in freier Wildbahn eingetreten ist, ist egal. Und dieses "Jeder zahlt seinen Schaden selbst" ist ein Märchen, verbreitet von der Polizei bei Verkehrsunfällen, nur damit die keine weiteren Diskussionen anzetteln. Die Frage ist die Haftung und die Haftungsquote. Aber tritt ein Pferd ein anderes ist der Halter des Pferds haftbar zu machen. Die Frage ist nur in welcher Höhe er das kann. Der Stallinhaber oder Verpächter trägt eh keine Schuld, es sei denn er hat eine Verkehrssicherungspflicht verletzt. Aber das geht hier jetzt zu weit.

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@dantes

Und genau das ist falsch! Habe selbst solche Fälle erlebt!

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Sch*eiss Versicherungen!!! Wofür hat man die dann überhaupt?

Ja, dann kündig sie und sei ruhig. Du hast keine Ahnung. Das hat selber nichts mit der Versicherung zu tun, sondern mit der Rechtslage. Und die ist immer gleich. Ob mit oder ohne Versicherung.

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