Muß ich für eine Geldschenkung seitens meiner Eltern meinen Geschwistern Zinsen zahlen?

... komplette Frage anzeigen

12 Antworten

Was kannst du dafür das dir vor 25 Jahren Geld geschenkt wurde? Hättest du das Geschenk ablehnen sollen mit der Begründung "Ich muss meiner Schwester nach dem Erbfall Zinsen wg. der Ausgleichungspflicht zahlen"? Keine Rechtsgrundlage, aber wenn deine Schwester klagen will, dann lass sie. Kostet schön viel Geld und durch ihren Erbteil hat sie ja genug um uns wieder neue Rechtsprechung zu bescheren. :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Soweit ich weiß, sind Schenkungen, die länger als 10 Jahre zurückliegen sowieso außen vor bei Erbsachen. Und was deine Schwester möchte, ist ziemlich abgefahren! Lass dich von einem Anwalt beraten, so wie deine Schwester anscheinend ist, ist das nicht die letzte Attacke!! Sie hat sicher kein Recht auf Zinsen für eine so lange zurückliegende Schenkung, zumal sie ja jetzt die gleich Summe bekommt und du nicht noch mal. Du hast in jeder HInsicht mein Mitgefühl....

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Geschenkt ist geschenkt. Wenn die Verrechnung mit dem Erbe nicht aktenkundig nachweisbar so gewünscht ist, könnte sogar herauskommen, dass diese Schenkung nicht in den Erbteil eingerechnet werden kann! - Ist eine Verzinsung vorgesehen worden? Wird dann auch die Inflation "gegengerechnet"?

Meine Eltern haben uns drei Kindern deutlich unterschiedliche Summen während der Ausbildung "geschenkt". In gegenseitigem Einvernehmen haben wir diese Summen völlig aus dem Erbe herausgerechnet. Die Eltern hätten das Geld ja auch einer weiteren Person schenken können!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich glaube, deine Schwester hat wohl einen Knall. Da es eine Schenkung war, kann sie natürlich nicht verzinst werden. Deine Schwester könnte allenfalls versuchen, die Zinsen von deinem Erbteil abziehen zu lassen. Dass müssen dann Gerichte entscheiden. Ich wunder mich manchmal ,was es doch so für kranke Familien gibt. Mein Beileid zu deiner Schwester.

Falls es aber gar nichts zu erben gibt, kann deine Schwester von dir nicht verlangen, dass du beim Erbe noch etwas draufzahlst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

solange es nicht im testament aufgeführt ist kann deine schwester gar nix.

sollte sie dennoch was wollen geh am besten zu einem anwalt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Rechtsgrundlage weiß ich nicht, aber mal so gefühlsmäßig:

Ich hätte ein Gefühl wie ein Leichenfledderer bei solch einem Streit - mein Ansatz wäre: Soll sie sich nehmen was sie will, ich möchte um so etwas nicht streiten

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Eine wirklich interessante Frage...

Da deine Eltern dir früher etwas geschenkt haben und nicht im Testament vermerkt haben, dass du dafür deine Geschwister entschädigen musst, würde ich davon ausgehen - und so argumentieren - dass sie dir eben ein etwas größeres Geschenk machen wollten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bei einer Schenkung wird eine Schenkungssteuer erhoben. Und zwar vom Finanzamt. Schließlich will der Staat von bereits versteuertem Geld auch nochmal was haben!^^

Was deine Schwester will ist Humbug. Sie sollte sich mal kundig machen. Dann hätte jeder Anwalt bzw. Notar wenigstens was zu lachen.

Allerdings solltest du bei einer solchen Schwester selbst auch nichts ohne Rechtsbeistand tun!

Was sagen denn eure Eltern dazu, daß schon zu ihren Lebzeiten das Fell verteilt wird?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das ist finanztechnisch richtig.

Der gegenwärtige Barwert einer Zahlung aus der Vergangenheit ist deutlich höher, da er aufgezinst werden muss.

Da du mit dem Geld 25 Jahre "arbeiten" konntest (verzinslich anlegen, investieren oder Schulden tilgen und damit Zinsen sparen), hast du effektiv mehr Geld bekommen als deine Schwester, die jetzt den gleichen Betrag bekommen würde.

Eine Aufzinsung deines vorweggenommenen Erbanteils ist nur folgerichtig und fair.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

nein, dafür gibt es keine Grundlagen und keinen Anspruch

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was hat deine Schwester geraucht? Sie will Zinsen von deinem Erbteil? Hä?

Wenn das schon so losgeht, lass dich besser von einem Anwalt beraten.

Leben deine Eltern noch? Das ist ja das reinste Geier-Gehabe...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Kleinalrik
25.01.2013, 09:22

Nein, ich kann mir nicht vorstellen, dass das so gesagt wurde (wäre dann auch falsch).

Finanzmathematisch richtig wäre es, die Schenkung auf den heutigen Barwert aufzuzinsen und diesen Barwert auf die Erbmasse draufzuschlagen.

Dann die neue fiktive Erbmasse geteilt durch Anzahl Erbnehmer, und vom Anteil Ute56 wird die aufgezinste Schenkung abgezogen.

0

Nur mal aus Neugierde: Wurde damals Schenkungssteuer bezahlt?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?