Muss ich für die Kaufkosten eines Rassehundes aufkommen?

... komplette Frage anzeigen

13 Antworten

Auch hier wieder es spielt keine Rolle, welcher Hund schuld hatte. Hier gilt die Gefährdungshaftung.

Heißt: Mit dem Begriff Gefährdungshaftung bezeichnet man die Pflicht des Hundebesitzers, für jeden Schaden zu haften, den der Hund verursacht. Dabei spielt es keine Rolle, ob den Halter selbst auch Schuld an dem Schaden trifft.

Anders gesagt bedeutet dies, dass der Hundebesitzer auch für durch den Hund entstandene Schäden aufkommen muss, wenn der Besitzer selbst nicht in irgendeiner Weise fahrlässig gehandelt hat. Dass der Halter dennoch für Schäden haften muss, die er nicht selbst verschuldet hat, wird dadurch gerechtfertigt, dass der bloße Besitz eines Hundes prinzipiell bereits eine Gefahr für das nähere Umfeld darstellt.

Quelle: http://m.check24.de/hundehaftpflicht/lexikon/gefaehrdungshaftung/

Heißt du als Halter musst für den entstandenen schaden den dein Hund verursacht hat zahlen. Klinik kosten wird die Versicherung schon übernommen haben. So nun will er die Kosten für den Hund auch diese zahlt Dein Versicherung. Ruf an und erkläre die Lage.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von 1Paradise1
05.12.2015, 12:43

Danke,ja,werde Montag direkt mal anrufen.

0
Kommentar von Einafets2808
05.12.2015, 16:19

Danke für den Stern.

0
Kommentar von Buerger41
05.12.2015, 22:42

Das liest sich sehr  schön. Entspricht leider nicht ganz der Rechtssprechung. :-(

0
Kommentar von Einafets2808
05.12.2015, 22:46

Dann kläre mich mal auf Buerger41

0

Das ist die Frage, ob das rechtens sein kann. Anspruchsgrundlage wäre §833 BGB (Tierhalterhaftung). Danach ist das  Rechtsgut eines Anderen  (dessen Hund) geschützt.

Die Frage im geschilderten Fall ist aber, ob sich der Geschädigte ein Mitverschulden anrechnen lassen muss. Auch von dessen Hund ging eine Gefahr aus, zumal auch dieser Hund nicht angeleint war .  Hinzukommt, wer seinen Hund in einem Freigehege herumlaufen lässt ohne schnell eingreifen können, nimmt die Gefahr für seinen Hund bewusst in Kauf. Insoweit tritt ihn auch ein Mitverschulden (BGH in Recht + Schaden 2009, 295, BGH in NJW 92,2474) .

Am besten Sie  übergeben den Anspruch Ihrem Versicherer. Dessen Pflicht ist es, Sie als Tierhalter vor fremden Ansprüchen zu schützen, indem er entweder den Anspruch abwehrt, teilweise befriedigt oder vollständig zahlt. In Ihrem Falle wird er vermutlich nur eine Teilzahlung erbringen.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn man eine Versicherung hat ist gut, weil die den eigenen finanziellen Schaden ausgleicht, aber im Prinzip ist der Halter haftbar, nicht die Versicherung und im Ernstfall wirst du verklagt und nicht die Versicherung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Deine Versicherung wird sich darum kümmern und auch prüfen, welche Summe zu zahlen ist

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn deine Versicherung den Schaden bzw. die Haftung anerkennt, muss sie auch den Rassehund ersetzen. Wenn es unbestritten ist, dass der andere Hund deinen angegriffen hat. Zahlt der andere Hundehalter alles selber. Üblich ist, wenn beide Hunde frei waren, zahlt jeder den eigenen Schaden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

deine haftpflicht muss den gesamten schaden bezahlen - tierarztkosten und auch "ersatzt" ,wenn der hund verstarb.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Deine Versicherung hat dich schon gezahlt, was will er denn noch?

Ich würd' mich stur stellen. Wenn er meint, einen Rechtsanspruch gegen dich zu haben, soll er ihn begründen und an deine Versicherung schicken. Wenn er es ernst meint, soll er doch klagen. 

Im Übrigen gibt es bei Hundebeissereien keinen Schuldigen und Unschuldigen, sondern die Haftung richtet sich nach der Gefahr, die ein Hund darstellt. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Alles was der Besitzer verlangt, muss er schriftlich von dir fordern. Die Forderung gibst du dann einfach an deine Versicherung. Die prüft den Anspruch und zahlt oder weist zurück. Selbst brauchst du nichts zahlen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Dürfte rechtens sein, da du ja den entstandenen Schaden in voller Höhe begleichen musst. Aber wenn's ja eh schon über die Versicherung läuft, dann kümmert sich ja der Versicherer schon darum, was er zu zahlen hat und was nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von 1Paradise1
04.12.2015, 15:12

Danke...für Nichts! Das beantrwortet keinesfalls meine Frage!!

0

Über den genauen Streitwert lässt sich diskutieren. Aber dafür hat man doch eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung. Vorausgesetzt der Hund hätte überhaupt abgeleint laufen dürfen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von 1Paradise1
04.12.2015, 15:13

Beide Hunde waren in einem Hundefreilaufgebiet!

0

Ja! (Den Wiederbeschaffungswert :( )

sowie die TA-Kosten.

Muss aber Deine Halterhaftpflicht bezahlen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wie sieht es mit dem Zeitwert des verendeten Tieres aus, wäre er eh in wenigen Wochen verstorben oder ist der Zeitwert gestiegen, weil er beste Zuchteigenschaften hat.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von 1Paradise1
04.12.2015, 15:14

Es war kein Auto,sondern ein Hund !!!!!!!!!!!Da redet man nicht von "Zeitwert" !

1
Kommentar von SaVer79
04.12.2015, 15:26

Das Tierschutzgesetz hat mit deiner gestellten Frage aber nichts zu tun

6

Ja ist es.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von 1Paradise1
04.12.2015, 15:13

Begründung!!!

0

Was möchtest Du wissen?