Muss ich Fahrtkosten für Dienstreisen selbst tragen?

4 Antworten

In diesem Zuusammenhang würde ich Deine Vorstellungsgespräche auch als Dienstreisen betrachten, die entweder die Firma die Dich als Leiharbeiter entleihen wollte tragen muss oder das Zeitarbeitsunternehmen.

Das sich Leiharbeitnehmer bei einer Entleihfirma vorher vorstellen erscheint mir ! etwas ungewöhnlich. ( Beim nächsten Mal lasse Dir bitte einen Firmenwagen zur Verfügung stellen ) .

Ich gehe sogar noch ein Stück weiter - die Zeitarbeitsfirma möchte mit Deiner Arbeitskraft Geld verdienen und wenn hier die Entleihfirma darauf besteht den potentiellen Leiharbeiter vorher kennenzulernen dann ist das Arbeitszeit.

Danke für die Antwort. Konstrukteure stellen sich immer erst noch einmal vor um auch den Nasenfaktor zu klären. Auch im Gespräch möchte der Kunde meistens sehen, ob es fachlich passen könnte oder nicht. Es nimmt sich vom Ablauf her nichts zu einem "normalen" Bewerbungsgespräch.

Pro Fahrt sind es in der Regel über 100€ Reisekosten die hier anfallen. Ein Leihwagen würde mir der Arbeitgeber sicherlich nicht zur Verfügung stellen. Es gibt Ingeniuerbüros, die Konstruieren auch in ihren eigenen Büros, die haben dann auch Firmenfahrzeuge. Aber mein Arbeitgeber ist zu klein um sich Firmenfahrzeuge oder eigene Büros mit Konstruktionsarbeitsplätzen leisten zu können.

Angenommen ich muß in einem Monat (20 Arbeitstage) zu 10 Vorstellungsgesprächen, gebe ich dann auf Verlangen von meinem Arbeitgeber schon 1000€ aus. Soviel Geld bleibt bei dem Gehalt noch nicht mal nach Abzug von Miete usw. übrig.

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@Imperius83

Nichtsdestotrotz Du fährst im Auftrag Deines Arbeitgebers zu diesen Fimen - aus Sicht der Verleihfirma, dass sie Dich dort unterbringen können und somit durch Deine Arbeitskraft als Vermittler zu verdienen.

Vielleicht sind diese Links hilfreich:

https://info-zeitarbeit.de/zeitarbeit-und-fahrtkostenersatz/6644

Wenn ich diesen Link richtig einordne, dann sind diese Dienstfahrten und wahrscheinlich noch einiges mehr erstattungfähig bis erstattungpflichtig.

http://www.iusconsulting.de/de/portal-eintrag/wege-zwischen-wohnung-und-arbeitsstaumltte

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Hast Du denn einen durchgängigen Arbeitsvertrag oder bist Du sozusagen auf Projektbasis eingestellt (also nur jeweils von Projektbeginn bis -ende)?  Vertrag allenfalls nochmals genau durchlesen.

Ich habe einen festen Arbeitsvertrag. Mein Beitrag zu dem System ist, dass ich unter der Woche bei den Kunden in der Firma bin. Dies sind dann schon mal bis zu 600km Entfernung. Täglich pändeln ist da nicht. Eine Familie gründen oder gescheit eine Beziehung führen ebenfalls nicht. Ich gebe quasi mein Leben auf :D

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@Imperius83

Werden Dir die Fahrtkosten während des Projektes denn erstattet? Dann wären auch die Vorstellungsgespräche zu erstatten.

Ob und in welchem Umfang Reisekosten zu erstatten sind, beurteilt sich nach der Auslegung der jeweiligen Anspruchsgrundlage. In Betracht dafür kommen vorrangig der Arbeitsvertrag sowie Betriebsvereinbarungen und Tarifverträge. ...
Auch ein Leiharbeitnehmer, der an wechselnden Arbeitsorten für
verschiedene Entleihunternehmen eingesetzt wird, hat Anspruch auf Reisekostenerstattung gegen den Verleiher als seinen Vertragsarbeitgeber.

https://www.haufe.de/personal/personal-office-premium/reisekosten-inland-2-aufwendungsersatzanspruch-des-arbeitnehmers\_idesk\_PI10413\_HI1728178.html

§ 670 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) regelt, dass der Beauftragte einen Aufwendungsersatz verlangen kann.

Wie dieser aussieht, ist oft nicht ohne weiteres zu klären. Gesteht der Chef anderen Kollegen eine entsprechende Erstattungspraxis zu, können andere Beschäftigte im Rahmen der betrieblichen Übung bzw. den Gleichbehandlungsgrundsätzen davon ausgehen, dass für sie ähnliche Rahmenbedingungen gelten. In der Arbeitsrechtspraxis tauchen aber auch Verfahren auf, in denen durch Arbeitgeber die Haltung vertreten wird, dass Reisekosten im Rahmen der allgemeinen Vergütung gedeckt sind. ...

Bei einer Weigerung hinsichtlich einer Erstattung der Reisekosten wird es für alle Betroffenen schwierig, in deren Arbeitsverträgen keine expliziten Regeln verankert sind. ...

Es ist generell sinnvoll, den Umgang mit Reisekosten im Arbeitsvertrag zu verankern. Empfehlenswert ist dies vor allem aufgrund des Umstands, dass über die Werbungskosten nicht die tatsächlichen Reisekosten geltend gemacht werden können, sondern teils nur als Pauschale. Eines gilt aber in jedem Fall: Ersetzt der Chef die Reisekosten, können sie nicht mehr
als Werbungskosten gelten.

http://www.reisekostenabrechnung.com/reisekosten-gegenuber-arbeitgeber-geltend-machen-ratgeber/

Berufsverbände bieten ihren Mitgliedern meist Rechtsberatung, ansonsten konsultiere eine Arbeitsrecht-Rechtsanwalt

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Wenn du als Leiharbeiter bei einem Unternehmen angestellt bist, bekommst du das Gehalt über diesen ausbezahlt. Dienstfahrten - und dazu zähle ich auch "Vorstellungstermine", von welchem dein Dienstherr ja ebenso wirtschaftlich profitiert.

Ist das jetzt nur dein Bauchgefühl oder kann ich das meinen Arbeitgeber auch mit rechtssicheren Fakten darlegen?

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