Muss ich einen Teil Maklerprovision und des Darlehens zahlen?

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4 Antworten

Sie haben Anspruch auf ein Viertel des Hauswertes, den Sie der guten Ordnung halber durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen schätzen lassen sollten. An den Vertriebskosten, die ihre Mutter alleine zu verantworten hat, - schließlich braucht man keinen Makler! - sind Sie in keiner Weise zu beteiligen, die trägt Ihre Mutter alleine. Im Übrigen kann Sie ohne Ihre Unterschrift auf der notariellen Kaufvertragsurkunde nicht verkaufen, wenn Sie im Grundbuch eingetragen sind! 

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Es ist ja "eigentlich" nichts gesetzliches - sondern etwas zwischen deiner Mutter und Dir. Klar muss mittlerweile der Verkäufer die Maklerprovision tragen und der bist du nun mal auch - aber da Sie es verkaufen will, würde ich es ihr genauso sagen...Sie wollte es verkaufen, also zahlt sie auch den Makler. Sind i.d.R 3,57% Verkaufspreises - je nach Höhe ist das schon was...


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Kommentar von schelm1
13.08.2015, 16:06

Ein Makler muß nicht beauftragt werden, schon gar nicht ein solcher, der vom Auftraggeber Provision nimmt; die soll er mal schön auf Käuferseite erheben - hier gilt kein Bestellerprinzip wie bei Wohnraummietverträgen!

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Die Hauseigentümer tragen immer die Kosten anteilig

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Kommentar von schelm1
13.08.2015, 16:03

Auf gar keinen Fall! Die kostenpflichtige Beauftragung eines Makler ist die alleinige Angelegenheit des Auftraggebers. Unterschreiben andere Miteigentümer einen solchen Auftrag nicht, trifft sie auch keine Provisionspflicht! Schließlich braucht man keinen  Makler für einen Hausverkauf und es gibt zudem reichlich Hungerleider dieser Spezies, die für den Auftraggeber umsonst arbeiten, indem Sie sich die Provision alleine  auf Käuferseite besorgen.

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Das hört sich völlig in Ordnung an. Ein Viertel des Hauses gehört dir, mit allen Rechten, Pflichten und Schulden, die noch dazu gehören

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Kommentar von schelm1
13.08.2015, 16:10

Nö! Mit vermeidbaren Vertriebskosten hat der Fragesteller "nichts am Hut! Soweit da noch Darlehen valutieren, die aus dem Verkaufserlös auszugleichen wären, ist er daran nur insoweit beteiligt, dass solche Darlehen auch tatsächlich der Herstellung oder Erhaltung des Verkaufsobjektes dienten. Wären andere Darlehen darüber besichert, dann trifft die Mutter die Rückzahlungsverpflichtung alleine und der Fragesteller erhält 1/4-Anteil des realen Hauswertes ohne Abzüge!

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