Muss ich einen Instagram-Account einfach abtreten bei Kündigung?

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4 Antworten

Hi Fchen,

die Antwort ist schon in deiner Frage gegeben: "für einen Kunden erstellt". Es war also eine Eröffnung zwar auf einenen Namen, aber im Namen eines anderen. Auch die Pflege der Inhalte scheint nur im Auftrag erfolgt worden zu sein. Somit ist es deine Arbeit gewesen, die geistigen Inhalte und Ideen eines anderen umzusetzen.

Ergo sind diese Inhalte auch das Eigentum des Kunden. Bei Kündigung des Arbeitsverhältnisses sind also die für Ihn entstandenen Leistungen (Inhalte aber auch die Webseite) herauszugeben. Hier sogar die Überschreibung des Accounts, inkl. evtl. Zahlungsverpflichtungen, die durch das Betreiben der Seite zB. angefallen sind. Heisst: die Rechte am Account müssen übergeben werden, und eventuelle Zahlungsverpflichtungen auch.

Eine (Werbe)agentur wirbt zwar im Auftrag für ein Produkt, damit gehört es ihr aber noch lange nicht... ;)

Die Rechte am Account gehören nur insofern dir, als daß du ihn eingerichtet hast und deine persönlichen Daten dazu angegeben hast. Aber der Grund dafür war ein Auftrag, für den du auch entlohnt wurdest.

Ist diese Entlohnung ausgeblieben oder nicht nachweisbar, dann ist es dem für Kunden nur schwer nachzuweisen, daß du nur im Auftrag gehandelt hast, dann könntest du dich in der tat querstellen. Aber warum?

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Nein natürlich nicht, da du rechtlich gesehen die Besitzerin des Accounts bist. Die Frage ist ob du die Email Adresse deines Kunden oder die deinige benutzt hast. Solltest du deine benutzt haben ist es definitiv ein Account solange ihr vertraglich nichts anderes festgehalten habt. In Diesem fall kannst du ihn dem Kunden verweigern oder gar verkaufen. Im anderen Falle kann sich der Kunde über den Email Adresse den Account sowieso aneignen.
Lg Spaxtra

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Kommentar von DasFchen
04.10.2016, 10:58

Ich hab die EMailadresse selbst erstellt, genau wie den Account. Theoretisch sehe ich das auch so wie du, dass ich ihm den verkaufen könnte. Allerdings sagt der Schreiberling vor dir quasi das genaue Gegenteil und nun bin ich verwirrt.

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Wenn du dazu verpflichtet bist ja, wenn nicht nein. Ausserdem bist du doch freiberuflich. Hast du eine AGB ?

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Kommentar von DasFchen
04.10.2016, 10:55

Nein, hab ich nicht. Ist damals während des Studiums so entstanden. Aber warum sollte ich dazu verprflichtet sein?

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Kommentar von RainTager
04.10.2016, 14:49

Ich fragte, ob du dazu verpflichtet bist. Wenn du es bist, dann musst du es natürlich geben. Wenn dich niemand dazu zwingt, kannst du die Zugangsdaten behalten.

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Ja musst du. Du warst quasi nur der Verwalter. 

Außerdem, was hast du denn davon ihm die PWs und co. nicht zu geben? Das sorgt nur für einen schlechten Ruf.. 

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Kommentar von DasFchen
04.10.2016, 10:57

Warum bin ich nur der Verwalter? Ich habe die Mailadresse erstellt, den Account erstellt, ihn verwaltet, die Bilder hochgeladen etc. Ich hab das damals neben dem Studium angefangen, bin mittlerweile aber in einer Festanstellung und hab das nur nebenbei für ihm gemacht. Schlechter Ruf wäre da also egal. Zumal es theoretisch ja mein Account ist, oder nicht?

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