Muß ich einen 400€ Job anmelden, wenn ich eine Privatinsolvenz habe?oder nicht?

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9 Antworten

Grundsätzlich immer solche dinge mit dem Insolvenzverwalter absprechen. Dann gibt es später keinen Ärger!

Bei einer Privatinsolvenz muss jedes Einkommen angemeldet werden,sonst kann diese wieder aufgehoben werden.Es ist ein weiteres Einkommen,dass wieder verteilt werden kann. Gruss gritti

Du musst jede Erwerbstätigkeit anmelden und du behältst auf alle Fälle nur deinen Selbsbehalt.

Du hast also nichts davon, aber die Gläubiger müssen weniger als Verlust abschreiben.

natürlich hat man etwas davon. je höher das Einkommen, je mehr verbleibt unpfändbar dem Schuldner.

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soviel mir bekannt, wird alles, was du über der pfändungsgrenze einnimmst, eingezogen und auf die gläubiger verteilt. die würden sich freuen. wenn deine angaben stimmen, hättest du dann 1.300,-€, lägest also noch knapp darunter. aber melden mußt du es auf jeden fall! jedes einkommen muß gemeldet werden, sonst kann die insolvenz aufgelöst werden wegen nichteinhaltung der bestimmungen, die du ja unterschrieben hast. viel glück!

Du bist sicher verpflichtet, alle Einnahmen zu melden. Annehmen kannst du ihn natürlich.

Nun, du mußt schauen wie hoch die Pfändungsgrenze ist. Das hat dir sicherlich der Insolvenzverwalter mal gesagt. Du mußt, soweit ich weiß, jede Änderung Deines Einkommens beim Insolvenzverwalter melden!! Egal ob du damit im Pfändbaren liegst oder eben nicht!

das zählt als Einkommen.

Du musst den Job angeben

und dein Arbeitgeber muss dich ebenfalls anmelden bei der Bundesknappschaft

aber nicht solange ich unter meinem Freibetrag bin, oder? denn der liegt ja bei einem Unterhaltsplichtigen Kind bei knapp 1339€ da ich nur 900 verdiene ist es ja okay

So isses

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Aber anmelden mußt Du es trotzdem!!

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§ 295 InsO - Obliegenheiten des Schuldners

(1) Dem Schuldner obliegt es, während der Laufzeit der Abtretungserklärung

  1. eine angemessene Erwerbstätigkeit auszuüben und, wenn er ohne Beschäftigung ist, sich um eine solche zu bemühen und keine zumutbare Tätigkeit abzulehnen;

    1. Vermögen, das er von Todes wegen oder mit Rücksicht auf ein künftiges Erbrecht erwirbt, zur Hälfte des Wertes an den Treuhänder herauszugeben;

    2. jeden Wechsel des Wohnsitzes oder der Beschäftigungsstelle unverzüglich dem Insolvenzgericht und dem Treuhänder anzuzeigen, keine von der Abtretungserklärung erfaßten Bezüge und kein von Nummer 2 erfaßtes Vermögen zu verheimlichen und dem Gericht und dem Treuhänder auf Verlangen Auskunft über seine Erwerbstätigkeit oder seine Bemühungen um eine solche sowie über seine Bezüge und sein Vermögen zu erteilen;

    3. Zahlungen zur Befriedigung der Insolvenzgläubiger nur an den Treuhänder zu leisten und keinem Insolvenzgläubiger einen Sondervorteil zu verschaffen.

(2) Soweit der Schuldner eine selbständige Tätigkeit ausübt, obliegt es ihm, die Insolvenzgläubiger durch Zahlungen an den Treuhänder so zu stellen, wie wenn er ein angemessenes Dienstverhältnis eingegangen wäre.

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Zählt zu Einkommen. Also NATÜRLICH

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