Muss ich eine Vertrgasänderung nach der Kündigung unterschreiben (3 Monate Übergangsphase)?

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5 Antworten

Warte erst einmal ab, was überhaupt wie aktualisiert wird.

Grundsätzlich brauchst Du keine Änderungen der Vertragsbedingungen anzunehmen.

Möchte ein Arbeitgeber Änderungen im Arbeitsvertrag, so kann er das den Arbeitnehmern mitteilen. Entweder sie sind einverstanden, oder eben nicht.

Der Arbeitgeber hat dann die Möglichkeit der Änderungskündigung. Der AN nimmt dann an, lehnt ab oder nimmt unter Vorbehalt an (die Ausführung zur jeweiligen Variante spare ich mir jetzt)

Da auch bei einer Änderungskündigung die für den AN geltende Kündigungsfrist eingehalten werden muss und neue Bedingungen nicht "von jetzt auf gleich" gelten können, hast Du doch überhaupt kein Problem.

Bis evtl. nachteilige Änderungen greifen, bist Du schon raus aus dem Betrieb.

Aber wie gesagt, vielleicht handelt es sich bei diesen Anhängen ja nicht um Vertragsänderungen sondern um allgemeine Dinge z.B. zur "Ordnung im Betrieb".

Wobei hier ein Betriebsrat (falls vorhanden) auch ein Mitspracherecht hätte.

Derlei Anhänge erhalten oft nur Klarstellungen im Sinn der AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) und sind nur von untergeordneter Bedeutung für den Arbeitsvertrag.

Mit der Annahme dieser Anhänge unterschreibst du keine Vertragsänderung sondern du bescheinigst nur, diese erhalten zu haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass damit an deinem Arbeitsvertrag noch gedreht werden soll, sofern auch alle anderen Beschäftigten die gleichen Papiere erhalten.

Gelten diese dann überhaupt noch für mich? Was its wenn da was drin steht, was Einfluss auf meine letzten 1,5 Monate hat und ich damit nicht einverstanden bin? Hab ja schon gekündigt :D Kann ich die Annahme der Anhänge verweigern?

Solange Du nichts unterschreibst, sehe ich allein mit der Aushändigung von Anhängen keine Nachteile für Dich. Wenn Du in den Anhängen für Dich Nachteile erkennst, unterschreibe einfach nicht. Dann haben die Regelungen auch keine Auswirkungen auf Deinen Vereinbarungen im Arbeitsvertrag.

Du kannst auch die Annahme verweigern. Dann schicken Sie es eben mit der Post. Kann etwas befremdlich wirken, kann Dir aber auf der anderen Seite auch egal sein, du gehst ja so oder so in 1,5 Monaten.

Viel Erfolg.

Das würde ich nicht unterschreiben, du hast gekündigt. Du kannst das ruhig verweigern, weil sie dir im Zweifelsfall sowieso nur kündigen können, ergo kein Druckmittel vorhanden ist.

Einseitige Vertragsänderungen, auch bei Anhängen sind nicht so einfach möglich. Lese dir erst mal durch, worum es da überhaupt geht, bevor du dir da Gedanken machst.....

OlsenEgon74 19.07.2017, 09:26

Sehe ich auch so, erstmal lesen und dann entscheiden... Wenn es dich nicht betrifft, dann würde ich mir keinen Streß antun... Zur Unterschrift zwingen kann Dich sowie so niemand...

Nur so ein gedanke: Was sollte man an einem gekündigten Vertrag bitte noch ändern, außer die Kündigung zurück zu nehmen?

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