Muss ich eine MPU machen bin in der Ausbildung würde das etwas bringen?

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6 Antworten

Hallo blesso,

entgegen anderer Aussagen hier, kann ich nicht bestätigen das du auf jeden Fall eine MPU machen musst. Dazu müsste man genauere Angaben von dir haben.

Dies wäre z.B. das Bundesland in dem du wohnst,

wie hoch deine Blutwerte sind (das kannst du in 2-3 Wochen bei der Polizei erfragen),

welche Aussagen du gegenüber den Polizisten gemacht hast,

wie dein Konsum im Vorfeld war... etc.

Wenn du über 1 ng/ml bist (und davon gehe ich stark aus) kannst du das weitere Vorgehen (Bußgeld etc.) aus der Antwort von "clemensw" herauslesen, einzig - ob es bei dir noch zu einem fachärztlichen Gutachten kommen kann, oder doch gleich zur MPU, könnte ich zumindest ich, nicht mit Sicherheit beantworten.

Wenn ich eine MPU machen sollte kann ich es verkürzen ?

Inwiefern "verkürzen"? Für die Vorbereitung und das Sammeln von Abstinenznachweisen benötigst du zwischen 6 und 12 Monaten. Wie lange deine Abstinenz dauern müsste, kommt ganz darauf an, wie tief deine Drogenproblematik bereits war...

Gruß Nancy

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Nach 12h bist Du sehr wahrscheinlich noch über dem Grenzwert von 1ng/ml.

warum ist egal habs gemacht

Nein, ist nicht egal.

Wurdest Du im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten, wird das Ganze voraussichtlich als Ordnungswidrigkeit nach StVG §24a geahndet.

Folgen: 500€ Bußgeld zzgl. 28,50€ Gebühren und Auslagen zzgl. die Laborkosten, macht also insgesamt ca. 700-800€. Dazu kommen 2 Punkte im FAER und 1 Monat Fahrverbot.

Die Fahrerlaubnis wird - meist noch während des Fahrverbots - durch die Führerscheinstelle entzogen.

Wurdest Du hingegen gezielt kontrolliert (z.B. wegen Fahrauffälligkeiten), dann liegt eine Straftat nach StGB §316 vor.

In diesem Fall folgt idR direkt ein Strafbefehl. Geldstrafe von 30-40 Tagessätzen (wird nach deinem Einkommen berechnet), Entzug der Fahrerlaubnis und Verhängung einer Sperrfrist.

MPU musst Du aber in beiden Fällen machen. Kosten inkl. Vorbereitung, Screenings und ggfs. verkehrspsychologischer Beratung ca. 1.500-2.500€.

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Erstens ist THC im Blut viel länger Nachweis weiß bar und wenn man so auto fährt muss man bestraft werden! Warte einfach ab, dann wirst du schon sehen welche Strafe du bekommst!

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blesso31 17.05.2016, 17:15

Ja klar ich bereue es ja auch aber ich war nicht mehr benebelt und musste nur ein kilometer fahren 

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spugy 17.05.2016, 17:47
@blesso31

Das ist die falsche Einstellung. Du hättest gar nicht fahren dürfen. Nicht mal 1 meter hättest du fahren dürfen, bist dein Blut frei von THC Abbauprodukten ist.

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Hattest Du bei der Blutprobe noch aktive THC-Werte wird gleich eine MPU angeordnet da offensichtlich kein Trennvermögen zwischen Cannabiskonsum und der Teilnahme am Straßenverkehr besteht.

Ebenfalls eine MPU steht an wenn der passive THC-Wert (Abbauwert) so hoch ist dass davon ausgegangen werden kann dass Du regelmäßig konsumierst.

Mit einem ärtzlichen Gutachten kommst Du nur dann davon wenn die gemessenen Werte für eine direkte Entziehung der Fahrerlaubnis noch nicht ganz ausreichen.

Genaueres hier http://www.strafverteidiger-schueller.de/schwerpunkte/fahrerlaubnisrecht/%C3%A4rztliches-gutachten-wegen-cannabis-die-6-stunden-regel-und-der-experimentelle-konsum/

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Dir würden 500€, 2 Punkte und 1 Monat fahrverbot drohen, da du nicht in der probezeit bist. Mehr darf beim ersten vergehen nicht auf dich zukommen.

Quelle: Siehe Bußgeldkatalog 

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Wieviel hast du den vor diesen 2 Tagen geraucht? Regelmäsig ? Dauerkonsum? Oder auch nur 1 mal?

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