Muss ich eine falsch berechnete Sonderumlage die 6 Jahre zurückliegt zahlen?

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4 Antworten

Ich vermute mal, dass die Miteigentümerin eine Anfechtungsklage gegen den seinerzeitigen Umlagebeschluss gewonnen hat. Dann ist eigentlich zunächst von der Eigentümerversammlung einer neuer Beschluss über die Sonderumlage zu fassen - und der betrifft die aktuellen Eigentümer. Mit einfachem Brief der Hausverwaltung kann keine Zahlungspflicht statuiert werden.

Eine Weitergabe der Kosten im Wege des Regresses ist aus meiner Sicht nur im Ausnahmefall denkbar, wenn im Kaufvertrag für diesen Fall eine Erstattungspflicht des Verkäufers festgelegt ist.

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Sie können den Vorbesitzer in Anspruch nehmen.

Der hat wohl versäumt, Sie auf den Anfrechtungstatbestand und die damit einhergehende mögliche Nachbelastung in Kenntnis zu setzen.

Näheres zu solchen Kosten dürfte Ihr Kaufvertrag regeln.


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Ja, wenn es im Kaufvetrag so geordnet wurde. Bei uns stehen laufende Verfahren immer zur Debatte und werden entsprechend geordnet. Viel Glück.

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ja, musst du und du kannst es auch nicht vom vorbesitzer holen

du kaufst so etwas mit

hättest dich darüber informieren müssen und in den kaufpreis einfließen lassen müssen

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Kommentar von schelm1
11.05.2016, 17:08

Das ist eine grob falsche Auskunft! Selbstverständlich ist er Verkäufer gehalten, den Erwerber über solche finanziellen Eventualitäten im Kaufvertrag in Kenntnis zu setzen!

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