Muss ich ein geldgeschenk meiner Oma zurückzahlen?

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11 Antworten

Ich würde sagen, dass könnte eine Gewissensfrage zwischen dir, deiner Mutter und der Oma werden. Fakt ist das Heim ist nicht günstig und will bezahlt werden. Das Geld der Pflegestufe genügt hier nicht. Die Frage wer den  Differenzbetrag ausgleicht? Hier spielt dann das Einkommen deiner Mutter und ihrer Geschwister eine Rolle. Kommt das Sozialamt ins Spiel könnte dieses die Schenkung zurückfordern. Merkt die Oma, dass ihr Einkommen nicht reicht und eine finanzielle Mehrbelastung ihrer Kinder eintritt, könnte sie es zurückfordern. 

Dann kenne ich immer noch Familien, die auch unterhalb dieser Freigrenzen versuchen diesen Mehrbetrag ohne Sozialamt zu leisten. ( aus Scham? aus Stolz? ) Also warte ab und entscheide. 

Sobald das Sozialamt Heimkosten übernehmen soll, kann es dazu

  • Einkommen und Vermögen des zu Pflegenden heranziehen
  • Einkommen und Vermögen Verwandter in gerader Linie heranziehen
  • Schenkungen bis zu 10 Jahre rückabwicklen.

Wenn kein Geld da ist um das Heim zu bezahlen besteht die Rechtsmöglichkeit die Schenkung rückgängig zu machen.

Ob deine Großmutter über hinreichende Einkünfte/Vermögen verfügt können wir nicht entscheiden.

Verarmt ein Schenker,

so kann er selber - oder an seiner Stelle der Sozialhilfeträger - eine

Schenkung zurückfordern. Kann der Schenker zum Beispiel Kosten eines

Heimaufenthaltes aus eigenen Mitteln nicht tragen, wird im Zweifel der

Sozialhilfeträger den Rückforderungsanspruch geltend machen. Liegt die

Schenkung bereits zehn Jahre oder länger zurück, ist die Rückforderung

ausgeschlossen. – Quelle: http://www.mz-web.de/1456310 ©2017

kommt drauf an ob sie es überwiesen oder bar gegeben hat. bar kann keienr nachweisen wo es ist.

ansonsten wäre es da vllt sich vernünftig zu informieren wie die schenkung denn angerechnet wird. du bist deiner oma nicht zum unterhalt verpflchtet wenn sie ins heim kommt. da kann es dann schon sein das die schenkung bleibt

Hallo,

Grundsätzlich nein, das Geld gilt rechtlich als eine Schenkung an dich. Sofern das Geld auch für dich bestimmt war, musst du es nicht zurückzahlen.

Allerdings gibt es einige Ausnahmen. Wenn der Schenker plötzlich unter Armut leidet, kann er das Geld durchaus zurückverlangen. Wohlgemerkt der Schenker und niemand anderes. Das heißt, deine Mutter kann dies nicht verlangen.

VG

Wenn das Geld verbraucht ist und aus der Ausgabe auch nicht zurückgeholt werden kann, braucht es nach den Vorschriften über "ungerechtfertigte Bereicherung" (ist hier anzuwenden) nicht zurückgegeben werden.

Nein, eigentlich musst Du es nicht zurückzahlen.

Die Mehrkosten für das Heim trägt das Sozialamt, allerdings wird geprüft, ob Du unterhalb der Freigrenze bist, ansonsten müssen alle Kinder mitzahlen bei den Mehrkosten für das Heim.

Kann Dich aber insofern beruhigen, die Freigrenze liegt recht hoch (weiss nicht genau die Grenze, aber über 3.000,-) und Immobilien zählen nicht als Vermögen in diesem speziellen Fall.

bei der Berechnung werden auch Hypothekenabzahlungen mit angerechnet, sodass die Freigrenze also nicht Dein Verdienst ist. Auch andere "Werbungskosten" fliessen bei der Berechnung mit rein.


martinzuhause 11.07.2017, 20:01

der fragesteller ist aber kein knd sondern enkel. da kann die schenkung schon gültig sein

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das ist schon komisch , das die großmutter jetzt plötzlich in ein heim muß .

Kümmer Dich um Deine Familie, resp. Oma! Hilf Ihr ... da sollte Geld keine Rolle spielen.

Musst du rein rechtlich gesehen nicht. Es ist eine Gewissensfrage. Wer zahlt das Altenheim wenn sie nicht genug Geld hat?

martinzuhause 11.07.2017, 19:57

dann zahltz es der staat - bzw. die pflegeversicherung. dafür wurde jahrelang eingezahlt

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Klavier11 11.07.2017, 20:35

na dann... wenn deine oma so etwas braucht kannst du ihr ja aushelfen aber ich kenne das auch so dass zuerst das eigene geld aufgebraucht wird fürs heim und dann springt der staat ein

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