Muss ich doppelt zahlen?

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Hallo,

1) die Beitragszahlung durch die Rentenversicherung endet nur, wenn die Krankenkasse eine entsprechende Meldung über das Versicherungsende maschinell an die Rentenversicherung vornimmt. Am besten bei der Kasse nachfragen, ob und wann diese Meldung erfolgt ist.

2)

> Ich habe hier gelesen, dass es nicht > richtig ist, von der Witwenpension > KK-Beiträge abzuziehen, wenn der > Bezieher als Arbeitnehmer bereits > KV-Beiträge zahlt. Weiß jemand wo das > steht?

Da das eine Falschmeldung war, gibt es keine Quelle. Nach § 226 Absatz 1 SGB V sind neben dem Arbeitsentgelt auch aus der Rente und der Pension (= Versorgungsbezug) Beiträge zu zahlen.

Ausnahme: Wenn die beitragspflichtigen Einnahmen zusammen 3750 Euro (2010) überschreiten, kann man sich bei der Krankenkasse nachträglich einen Teil der übersteigenden Beiträge erstatten lassen:

bundesrecht.juris.de/sgb5/_231.

Gruß

RHWWW

56

Danke für den Stern!b

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Ich möchte hier niemanden zu Nahe treten, aber ich denke dieses Thema ist zu komplex und kompliziert um hier eine richtige Antwort zu bekommen. Ich empfehle dir den Gang zu einem Anwalt. Eine Beratungsstunde ist sehr erschwinglich. Alternativ zum Nachlesen empfehle ich nachfolgenden Link. Diese Dinge sind im Sozialgesetzbuch geregelt (SGB 5) http://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/index.php

Würdet ihr es begrüßen wenn man für Drogen Abhängigen und Raucher die Krankenkassenbeiträge erhöhen würde?

Also ich meine Leute die sich Kokain, Heroin oder Amphetamine etc leisten können und ihre Gesundheit kaputt machen und nachher Entzugskuren machen müssen die die Krankenkassen eine Unsumme Geld kosten, sollten diese Leute mehr Krankenkassenbeiträge zahlen müssen, damit andere entlastet werden können.

Ich würde eine Krankenkassenbeitragserhöhung für Drogen Abhängige von 5 Prozent fordern. Dies kann man ja am Blutbild nachweisen. Bei Raucher würde ich 2 Prozent einfordern, ist nicht ganz so schlimm wie die gefährlichen Drogen. Ob man das nachweisen kann weiß ich nicht, kann man ja einen eidesstattlichen Fragebogen machen. Sollte sich später herausstellen, dass er geraucht hat und es an seiner Lunge erkennen, bezahlt er automatisch rückwirkend bis zum 16. Lebensjahr beiträge nach, zzgl einer Strafzahlung.

Bei steuerhinterziehung ist es ähnlich, dass man das rückwirkend bezahlen muss wenn man es nicht beweisen kann, so sollte es hier auch sein.

Aber oft riecht man es auch schon aus dem Mund oder Kleider, zumindest bei starken Rauchern. Das wären zumindest die Leute die an Lungenkrebs erkranken und der KK auf der Tasch liegen. Wenn einer 1-2 Zigaretten am Tag raucht, mag sich das vielleicht noch nicht negativ auswirken.

Auf jeden Fall müsste man die Drogen Abhängigen stark belasten.

Wer wäre dafür, wer dagegen.

Alle anderen Beitragszahler müsste man entlasten.

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Einstellung von Krankengeld durch die Knappschaft- ist das rechtens und was kann man tun?

Meine Tochter ist durch eine langwierige Erkrankung seit März 2017 krank geschrieben und bezog seit 24.04.2017 Krankengeld. Um die Warterei auf einen Klinikplatz zu überbrücken hatte sie regelmässig Termine bei ihrem Hausarzt, der auch die erforderlichen AU erstellte. Die letzte AU war gültig bis einschl. 12.05.17- dann hatte sie den nächsten Termin beim Arzt am 16.05.2017 ( der 13.5. + 14.5. war ein Wochenende). Beim nächsten Behandlungstermin hat ihr der Hausarzt eine weitere Folgebescheinigung mit dem Termin der ersten AU und dem Ausstellungstermin 16.05.2017 erstellt. Die Knappschaft hat daraufhin sofort die Zahlung des Krankengeldes eingestellt mit dem Hinweis , es wäre ja eine Lücke in der Krankschreibung (15.05.17). Auf Rückfrage bei dem Hausarzt hat dieser bestätigt, daß es eine durchgehende Krankschreibung ohne Unterbrechung ist, was auch aus den Daten ersichtlich ist. Ansonsten hätte er ja bei der erstellen AU v. 16.05.17 eine Erstbescheinigung erstellen müssen. Wir haben bei der Knappschaft Widerspruch eingelegt, aber dieser wurde nach einer Bearbeitungszeit von 2 Monaten abgelehnt. Für meine Tochter besonders schlimm, dass sie die KV-Beiträge jetzt selbst aufbringen muss, da sie weder ALG I noch ALG II erhält. Frage ist, ob es Sinn macht zum Sozialgericht zu gehen. Aus anderen Foren konnte ich entnehmen, dass es vorrangig immer wieder Probleme mit der Knappschaft gibt, wenn es um Krankengeldzahlung geht. Wenn tatsächlich der Arzt einen Fehler gemacht hat mit dem Ausstellungsdatum haben die KK auch die Möglichkeit, für die "Lücke" (in unserem Fall 15.05.) das Krankengeld abzuziehen . Aber das Wort "kulant" existiert bei der Knappschaft nicht, selbst wenn man der erste Mal Krankengeld bezieht. Wer kann hier Hilfestellung leisten oder hat noch eine Idee?Danke schon mal im Vorwege.

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Tagesmutter: Witwenrente + zusätzliche Krankenversicherung?

Hallo,

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