Muss ich doppelt gezahlten sofortbonus an stromanbieter zurückzahlen?

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6 Antworten

Der Stromanbieter hat einen Rückforderungsanspruch gegen Dich aus § 812 Abs. 1 S. 1 BGB. Du hast nämlich ohne Rechtsgrund eine Zahlung erhalten. Zudem ist davon auszugehen, dass Du wusstest, dass die Überweisung versehentlich getätigt wurde. Damit kannst Du dich nicht mehr darauf berufen, dass das Geld "nicht mehr da ist".

Du kannst Dich natürlich tot stellen. Dies wird allerdings dazu führen, dass bald Mahnungen oder Anwaltsbriefe mit entsprechenden Zusatzkosten ins Haus flattern. Spätestens wenn ein gerichtlicher Mahnbescheid kommt solltest Du deine Taktik überdenken. Die Rechtslage ist nämlich eindeutig.

die Frage ist nicht dein Ernst, oder?

selbstverständlich ist der zuviel gezahlte Bonus zurück zuzahlen!

wenn du dich tot stellst, so wird der Stromanbieter den Vertrag kündigen, du fällst in die Grundversorgung ....

und den doppelten Sofortbonus bekommt der Stromanbieter bei jeden Gericht zugesprochen ....

(bytheway: wenn du Quellen brauchst, so empfehle ich dir die §§ 812-822 des BGB ...... sind dort geregelt .... du stehst also auf absolut verlorenem Posten ...)

Ne stimmt, war ne Scherzfrage.. 

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muss ich das tun?

Natürlich.

Oder kann ich mich einfach totstellen und so tun, als hätte ich die Mail nicht bekommen?

Dann kommt die Forderung per Post und irgendwann mit Gerichtspost.

Den musst Du zurück-bezahlen. Wenn man zu Unrecht eine Gutschrift bekommt, muss man das Geld wider herausgeben.

Angenommen dir passiert der Fehler und dein Gegenüber stellt sich "tot"? Wenn alle so denken würden? Wie viel schlechter wäre unsere Welt.

Da du weisst das du den Betrag zu Unrecht erhalten hast musst du es zurücküberweisen. Andernfalls machst du dich der Unterschlagung strafbar.

§ 246
Unterschlagung

(1) Wer eine fremde bewegliche Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zueignet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in anderen Vorschriften mit schwererer Strafe bedroht ist.

(2) Ist in den Fällen des Absatzes 1 die Sache dem Täter anvertraut, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe.

(3) Der Versuch ist strafbar.

Eine Überweisung ist also eine "fremde bewegliche Sache"... soso.

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@augsburgchris

Völliger Schwachsinn. Es geht hier nicht um Bargeld, sondern um eine Überweisung.

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Mea Culpa. 

Der korrekte Paragraph ist hier 263 Betrug. 

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@augsburgchris

Ich wiederhole meine Äußerung: Völliger Schwachsinn. Wo soll hier eine Täuschung vorliegen?

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Du bist auf dem Holzweg, es gibt dafür keinerlei strafrechtliche Relevanz.

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