Muss ich dieses Geld an dass Jobcenter bezahlen? / Weiterbewilligungsantrag / Kontoauszüge vorlegen

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4 Antworten

Wenn du Belege hast,die Nachweisen,dass das Geld was du auf dein Konto überwiesen bekommen hast,dein eingezahltes Geld war,darf das Amt dieses nicht als Einkommen ansehen !!! Das würde auch auf einen eventuellen Lotto Gewinn zutreffen,es würde der gesamte Gewinn als Einkommen angerechnet werden,abzüglich deiner Ausgaben für den Lottoschein,wurde auch schon durch Gerichtsurteile so entschieden.

Die Frage hast du etwas anders formuliert schon mal gestellt.

Es hat sich nichts geändert.

Wenn das Amt erfährt, dass du öffentliche Gelder für deine Spielsucht aufwendest, wirst du grundsätzlich nur noch Gutscheine erhalten.

weisserhai90 18.06.2013, 16:59

Hallo Hans,

ich habe eine WVP-Insolvenzverwalter Rechnung, die im Juli kommt, vor Augen und mein Kind hatte ihren 1. Geb. deswegen habe ich das gemacht.. Vorher hatte ich nie Probleme damit. Ich habe mich mittlerweile bei allen Sportwetten-Anbietern wo ich angemeldet war, mit dem Vermerk "Für Immer" abgemeldet. Ich darf / kann mich nicht mehr anmelden. Meine Schuldensituation (= der Auslöser) habe ich bei der Schuldnerberatung offen gelegt. Sieht es jetzt anders aus? Gruß weisserhai90.

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weisserhai90 18.06.2013, 17:03
@weisserhai90

PS: Die wissen es - sie haben mir 2x Gutscheine ausgestellt. Ich bereue es ja, und dass habe ich der Jobcenter-Chefin auch mitgeteilt.

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DerHans 18.06.2013, 17:29
@weisserhai90

Wenn das JobCenter weiß, dass du die Gelder zweckentfremdet hast, können sie dir diesen Geldeingang jetzt nicht als Einkommen anrechnen. Aber trotzdem kann das kaum jemand nachvollziehen, dass du dort Geld hinschickst und anschließend wieder zurück bekommst. Wozu soll das gut sein?

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weisserhai90 18.06.2013, 17:31
@DerHans

Ich habe es ja umgesetzt, irgendwann wieder (glaube mit 90) 150 gewonne und dann auszahlen lassen. (Kann nur die Geldbeträge-Einzahlungsnachweiße) belegen - bin jett gesperrt und kann mich nicht erneut anmelden.

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weisserhai90 18.06.2013, 23:11
@weisserhai90

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__31.html

sie

trotz Belehrung

über die Rechtsfolgen oder deren Kenntnis ihr unwirtschaftliches Verhalten fortsetzen,

heißt auf Deutsch, dass mich dass Jobcenter zuerst belehren msus, und wenn ich es dann nicht auf die Reihe bekommen, DANN können sie mir Sach, statt Geldleistungen geben? Korrekt? Aber zuerst die Belehrung oder? Habe es ja eingesehen und mich gesperrt.

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VirtualSelf 19.06.2013, 13:33
@weisserhai90

Kannst beruhigt sein; dieser Passus - unwirtschaftliches Verhalten - ist vollkommen irrelevant für deinen Fall

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Interessant Frage, bei der das SGB II an seie Grenzen stößt.

Auf ein Konto eingezahltes Geld ist zunächst Vermögen und keine Ausgabe; lässt du dir dasselbe Geld wieder auszahlen, ohne es "investiert" zu haben, ist es nach wie vor Vermögen und wäre damit allerhöchstens im Rahmen des § 12 SGB II anrechenbar (unwahrscheinliche Konstruktion).

Etwas anders sieht es aus, wenn die mit dem Geld spielst und dadurch Einnahmen generierst.
Einsatz ohne Gewinne ist futsch, der Teil des Einsatzes, der zur Ausschüttung führt, kann in der Tat als Werbungskosten geltend gemacht werden, denn jede Sportwette ist wie eine Lottospiel ein singuläres Ereignis. Beim Lotto wirst du, wenn du einen Gewinn machst, auch nicht alle vorherigen Verluste als für diesen Gewinn notwendige Ausgaben gegenrechnen können.

Viel Spaß beim Diskutieren mit dem Jobcenter ^^

weisserhai90 19.06.2013, 21:58

"Kannst beruhigt sein; dieser Passus - unwirtschaftliches Verhalten - ist vollkommen irrelevant für deinen Fall" - kann es nicht mehr belegen, mit wie viel EUR ich die 150 gewonnen habe, da ich mich sperren lassen habe. Kannst Du Deinen Kommentar näher erklären? Bin absoluter Laie in diesem Gebiet.

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SGB II § 11b Absetzbeträge

(1) Vom Einkommen abzusetzen sind ... 5. die mit der Erzielung des Einkommens verbundenen notwendigen Ausgaben,

Die Auszahlung war ja nur möglich, weil es zuvor eine Einzalung gab. Also ist die Einzalung eine notwendige Ausgabe für das Einkommen.

Also zieht man es davon ab.

Gruß aus Berlin, Gerd

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