Muss ich die weiterbildung/Führung antreten?

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2 Antworten

Hallo Elisa16, eine mündliche Zusage ist im engeren Sinne auch ein Vertrag, eben halt mündlich. Betrachte bitte mal kurz mit mir die andere Seite (also die Sicht des Arbeitgebers). Dein Arbeitgeber hält dich für so weit gereift das Du eine Führungsposition ausfüllen kannst. DAS ist eine große Auszeichnung und auf Deine bisherigen Leistungen zurück zu führen. Passiert nicht jeden Tag und ist aus der Sicht Deines Arbeitgebers eine Zuschreibung von Kompetenzen die man ausbilden/schulen kann. Wenn Du es Dir prinzipiell vorstellen kannst (ich gehe mal davon aus, da Du die gestellte Frage bejaht hast), wirst Du nicht drumherum kommen AUCH in anderen Abteilungen zu arbeiten um eben ERFAHRUNGEN zu sammeln. Es wird heute nur noch sehr selten eine Person in ihrem direkten Umfeld (Bereich, Station) in eine Fügrungsaufgabe befördert, einfach aus dem Grund, das Du dort NIEMALS die Anerkennung deiner Mitarbeiter erhalten wirst. Du bist und wirst immer Kollegin bleiben, auch wenn es am Anfang nicht so aussieht. Spätestens wenn du das erste mal eine ehemalige Kollege/in delegieren musst, ist der Ofen aus und man wird sich gegen Dich wenden. Nicht weil man Dir böse will, sondern weil es einfach das Gesetz der Resonanz ist. Mit anderen Worten: entscheide klug, welchen Weg Du gehen willst. Lehnst Du ab, wirst Du NIE WIEDER von diesem Arbeitgeber ein Angebot erhalten (mein Vorredner hat da absolut recht). Alleine schon, weil das Vertrauen und die Hoffnung einer guten zukünftigen Leitung die in dich gesetzt wurde, NICHT von Dir geschätzt und anerkannt wird. Gehst Du den anderen Weg und bildest Dich weiter um irgendwann die Leitung einer Station zu übernehmen, muss auch wirklich Dein Wille und die Bereitschaft der persönlichen und beruflichen Entwicklung vorhanden sein. In diesem Fall kann nichts besseres passieren auch noch in anderen Abteilungen zu arbeiten, bzw. sich weiter zu entwickeln. LERNEN kann etwas sehr spannendes und schönes sein, aber nur wenn man das auch will. Heißt auch mit anderen Worten: fühl in Dich hinein und endscheide dann erst was Du machst. Obwohl es eine mündliche Zusage von Deiner Seite war, kann man Dir arbeitsrechtlich nichts tun, in dieser Instanz, aber das Vertrauen in eine zugünftige Leitung ist futsch.... Versuche in jedem Fall diplomatisch im Gespräch zu sein, gehst du hin und wirst unglücklich, nutzt du weder Dir, noch Deinem Arbeitgeber. Ich drücke Dir die Daumen das Du für Dich die richtige Entscheidung fällst. LG Sabine

Zitat:

Im allgemeinen wurde ich gefragt ob ich interesse hätte auch für eine andere Fachabteilung die Leitung zu übernehmen. Dies habe ich bejaht und Interesse gezeigt.

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man hat dich gefragt und Du hast ja gesagt ... vielleicht hättest Du sagen sollen - "alles, nur nicht Chirurgie" .... Du hast jetz die Wahl entweder Du machst es odr Du sagst ab, dann wird so eine Chance aber vermutlich bei diesem Arbeitgeber nicht nochmal kommen ...

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