Muss ich die Unterhaltsberechnung für die Ex-Frau anpassen, wenn ich eine Gehaltserhöhung bekomme - oder zählt der Stand der Scheidung?

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3 Antworten

Nein. 

Du musst den im Titel festgelegten Betrag zahlen. Auf mehr hat die Frau keinen Anspruch. 

  • Wenn überhaupt noch "nachehelicher Unterhalt" zugesprochen wurde, resultiert dieser aus der Verpflichtung, die während der Ehe entstanden ist. 
  • Das was nach der Scheidung passiert, wie viel jeder Ehepartner danach verdient o.ä., ist dann Sache jedes Einzelnen.....

Nur, wenn es sich um Unterhalt für ein Kind handeln würde, hätte das Kind bei einer Einkommenserhöhung des barunterhaltspflichtigen Elternteils ggf. auf mehr Unterhalt Anspruch.

  • Dazu müsste die Frau den Titel über den Kindesunterhalt aber erst mal anpassen lassen... In der Regel besteht beim Kindesunterhalt alle zwei Jahre das Recht, dein Einkommen hinsichtlich einer Erhöhung prüfen zu lassen, nur bei begründeter Vermutung auch schon früher.
  • Du selbst wärst aber auch dann nicht verpflichtet, die Frau über eine Gehaltserhöhung zu informieren und dich dadurch "schlechter zu stellen"...

es zählt dein bereinigtes aktuelles Netto. Damit bekommt deine Ex auch Gehaltserhöhung mit

Nein...

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Nein, der Stand der Scheidung zählt da nicht - aber üblicherweise meldet sich die Gegenseite regelmäßig wegen der Anpassung ;-)

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