Muss ich die Rechnung von meinem Steuerberater zahlen, wenn er sich ein Jahr lang nicht gemeldet hat?

4 Antworten

@ martina087

Ich sehe das auch so, du hast dich beraten lassen und hast ihm deine Unterlagen übergeben.

Jeder Anwalt verlangt auch eine kleine Beratungsgebühr und ein Steuerberater arbeitet auch nicht umsonst..

Aber wie kann man denn vergessen, dass man seine Unterlagen beim Steuerberater liegen hat? Zumal du dann einen anderen beauftragt hast.

Deine Unterlagen hast du nicht vermisst das ganze Jahr? Du hättest ja dort mal nachfragen können, deine Unterlagen zurückholen, bevor du einen neuen Steuerberater beauftragst.

Könnte ja auch sein, dass du der Meinung warst: toll jetzt habe ich lange nichts gehört und brauche nichts bezahlen.

Ich würde die 130,-- Euro fairerweise bezahlen.  Ich kenne Steuerberater, die sind teurer.

Du hast eine Leistung - Steuerberatung - beansprucht, die üblicherweise nur gegen Entgelt zu erhalten ist. Ob mündlich, schriftlich oder einfach durch ein sogenanntes "konkludentes" Handeln ist dabei unwesentlich. Also ergibt sich daraus für den Steuerberater ein Anspruch auf Entgelt.

Dass Du darüber hinaus längst einen zweiten Steuerberater beauftragt hast, ist Dein Problem und ändert nichts am Leistungsanspruch des ersten Steuerberaters.

Eine Verjährung tritt erst nach 3 Jahren ein - die sind noch lange nicht um. Also solltest Du zahlen, ehe gegebenenfalls durch Mahngebühren usw. noch mehr Kosten auflaufen.

Ich glaube, auch Rechnungen vom Steuerberater unterliegen der 3-Jahresfrist, also vom Jahr der Rechnungstellung 3 volle Jahre später verjähren sie.

Also 1.1. - 31.12. insgesamt 3 Jahre.

Er war im Frühjahr 2015 bei dem Berater. seit dem ist gerade mal 1 1/4 Jahr vergangen.

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Was wird bei einer Betriebsprüfung geprüft?

Hallo, meine Cousine ist Heilpraktikerin für Psychotherapie. Sie hat das Glück, dass Sie durch eine Freundin, die beim Film arbeitet zwar wenige, aber gute Klientinnen hat.

Nun hat sich, warum auch immer, das Finanzamt zur Betriebsprüfung angemeldet. Meine Cousine hat alle Ein- und Ausnahmen immer korrekt angegeben, von daher sieht sie der Prüfung entspannt entgegegn.

Da Sie auch realtiv wenig Aufwendungen hat und das bei ihr alles recht unkopmliziert ist, hat sie bisher auch keinen Steuerberater beauftragen müssen. Sie ist bei betrieblichen Aufwendungen überaus vorsichtig und zurückhaltend und gibt lieber eine Aufwendung nicht an, wenn sie unsicher ist, so dass sie immer auf der sicheren Seite ist, was Ihre Geschäftskosten etc. betrifft. Das Kassenbuch führt sie auch täglich mit Hilfe einer Software, also all die Dinge, die man so liest, die häufig beanstandet werden, fallen bei Ihr eigentlich weg.

Die einzige Sorge ist, dass Sie die Namen ihrer Patienten nicht nennen möchte, da diese meist durch Film/Fernsehen oder Sport deutschlandweit bekannt bzw. prominent sind und natürlich nicht möchten, dass irgenwer erfährt, dass sie sich psychotherapeutische Hilfe holen. Sie vertrauen hier auf die therapeutische Schweigepflicht, die ja auch bei Heilpraktikern seit 2015 durch das BGB nochmal gestärkt wurde.

Nun meine Frage:

  • Was wird bei einem Heilpraktiker bei der Betriebsprüfung geprüft? Die Heilbehandlungen sind ja umsatzsteuerfrei, also fällt der Punkt Umsatzsteuer schon mal weg.

  • Kann meine Cousine "gezwungen" werden, die Namen Ihrer Patienten zu nennen?

  • Wenn ja, was macht das Finanzamat damit? Rufen die an um zu überprüfen ob die wirklich Patient bei meiner Cousine sind/waren?

Wer kennt sich wirklich aus und kann mir praxisgerechte und solvente Infos geben?

Lieben Dank im Voraus

Pummelzacken

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Wie viele Jahre rückwirkend kann ich die Steuererklärung machen (privat)?

Frage steht oben. Jeder sagt was anderes. Einer 3 Jahre, der andere 4 Jahre. Wir haben 2016, aktuell muss also die für 2015 gemacht werden. Ich müsste noch 2014, 2013 und 2012 machen. Geht das noch oder nur bis maximal 2013?

Bzw. ich habe gemacht 2012, 2013, 2014, 2015. Wird die 2012er noch berücksichtigt?

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Einkommenssteuer Nachzahlung als Lehrling?

Guten Abend,

soeben meinen Postkasten geöffnet und fand zwei Briefe vom Finanzamt. Ich soll vom Jahr 2013, 2014 & 2015, Gesamt 1.400€ nachzahlen.
Ich war in diesen Jahren als Lehrling bei einer Firma angestellt.
Wie kann es denn das jetzt geben? Ich nehme doch an, dass all meine Steuern bezahlt wurden.
Letztes Jahr hat mir das Finanzamt einen Brief geschickt, indem Stand, dass ich €400 aus dem Jahr 2014 zurückbekomme.
Ich habe noch nie einen Lohnsteuerausgleich gemacht.
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Danke im Voraus!

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Wie funktioniert der Verlustvortrag bei der Einkommensteuererklärung?

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