Muss ich die Mietkosten für alle Wasseruhren tragen?

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Hat das Haus mindestens zwei Wohnungen und wohnt der Vermieter bei 2 Wohnungen nicht in einer davon, sind die Verbräuche getrennt zu erfassen. Das bezieht sich aber nur auf Heizung und Warmwasser.

Somit bleibt ihm wohl nichts anderes übrig, als zumindest den Warmwasserverbrauch über entsprechende Uhren exakt zu erfassen. Für ihn als Vermieter bedeutet das, dass er alle 5 Jahre neue Zähler kaufen muss und den Kaufpreis kann er nicht umlegen.

Oder er mietet die Zähler und braucht sich auch nicht selbst um den rechtzeitigen Austausch zu kümmern und die Miete kann zu 100 % umgelegt werden.

Vordergründig ist es somit wirtschaftlicher für den Vermieter, die Zähler zu mieten. Es kann aber sein, dass er sich einen Nachteil dadurch einfängt, dass die Nebenkosten höher sind, was zu häufigerem Mieterwechsel führen kann und zu Schwierigkeiten bei Neuvermietung, sofern die Wohnung in einem Gebiet liegt, in dem es sowieso schon schwer ist, schnell neue und gute Mieter zu finden.

Für den Mieter ist es ärgerlich und Abhilfe geht eigentlich nur durch Umzug in eine günstigere Wohnung.

Mach Dich mal entweder in der Verbraucherzentrale oder im Mieterschutzverein kundig.

Mietkosten für Wasseruhren sind schon zu zahlen - aber so viel?

Miete für Meßeinrichtungen, wie z. B. Wasseruhren, sind als Nebenkosten umlegbar, wenn im Mietvertrag vereinbart.

130 € ist ziemlich viel. Laß Dir den Originalbeleg zeigen.

Ich habe ihn gesehen! Der Vermieter hat die Wasseruhren tatsächlich gemietet zu einer jährlichen Gebühr von 129,90 Euro. Völliger Quatsch, weil vier Wasseruhren, wie echtklasse schon sagt nur um die 160 Euro kosten würden.

0
@OutofDate

Nein, ist kein Quatsch. Würde der Vermieter die Uhren kaufen, könnte er diese nicht umlegen. Als gemietete Geräte kann er die Kosten umlegen und es kostet ihn nichts. Abgesehen davon braucht er sich nicht um Eichung etc. kümmern.

1

Wenn diese Wasseruhr ausschließlich für Ihre Wohnung erforderlich ist, da ja.

Diese Kosten sind stark überhöht.

Der Vermieter ist zum wirtschaftlichen Handeln verpflichtet.

Eine geeichte Wasseruhr kostet ca. 30 bis 40 Euro - hier solltest Du den Vermieter auffordern, kosteneffektiver zu handeln.

Im Zweifel kannst Du anbieten, die Uhren zu kaufen und einbauen zu lassen - dann hast Du diese hohen Kosten nicht jedes Jahr.

http://www.ebay.de/itm/271413784081

Die Kosten sind marktüblich. Jede dieser Organisationen namens Techem, ISTA, Brunata etc. hat ganz ähnliche Preise und es ist absolut üblich, dass diese Teile gemietet werden und somit kommt man mit der Aufforderung zum wirtschaftlichen Handeln nicht durch. Auch eine Klage wäre aussichtslos.

0

Normal nicht - er hat das ja installiert! und nicht du ;)

Aber was ist schon normal? Einerseits erfüllt der Vermieter wohl nur die gesetzliche Verpflichtung nach getrennter Messung und andererseits sorgt er dafür, dass unter den Mietern kein Streit aufkommt, wer viel und wer wenig verbraucht aber viel zahlt.

0

Einfach mal den Verbraucherschutz oder Mieterschutzbund anrufen.

Ist aber schon komisch Wer mietet schon an Feststehendes Teil an seiner Wohnung ??

Hey, danke für die schnelle Antwort. Leider kostet die Beantwortung einer Frage beim Mieterbund telefonisch 2,- Euro pro Minute und bei der Verbraucherzentrale 1,86 Euro pro Minute. Eine per E-mail 20 Euro, oder 25,- Euro. Bei Anrufen auf den Zweigstellen vor Ort wird darauf verwiesen. LG OoD

0
Ist aber schon komisch Wer mietet schon an Feststehendes Teil an seiner Wohnung ??

Schlaue Vermieter.

0
@OutofDate

Natürlich ist es, aus Sicht der Vermieters, schlau die Teile zu mieten. Denn die Miete, eben so evtl. Wartungskosten, kann er umlegen.

0

Was möchtest Du wissen?