Muss ich die Mehrwertsteuer (eingenommene, gezahlte) als Freiberufler auch in die EÜR eintragen?

8 Antworten

Hallo, ich sitze über meiner Steuerklräung als Freiberufler und muss zum 1. Mal die Mehrwertsteuererklärung abgeben.

Das hört sich ja schon nach Driss an.

  1. Gibt es keine Steuererklärungen. Du musst schon sagen welche Steuerart du meinst (Umsatz, Einkommen, Gewerbe, Körperschaft).
  2. Eine Mehrwerststeuer gibts es auch nicht. Das Dingen heißt Umsatzsteuer folglich auch Umsatzsteuererklärung.

1.) Muss ich die mwst (eingenommene, gezahlte) auch in die EÜR eintragen?

Ich nehme an du bist regelbesteuert? In der EÜR gibt es dafür Zeilen. Benutzt du Elster? Übrigens die EÜR gehört zur Einkommensteuererklärung NICHT zur Umsatzsteuererklärung, womit wir wieder bei meiner eingänglichen Frage wären.


Du scheinst mir im falschen Ende gespart zu haben, nämlich beim Steuerberater, da dir elementare Kenntnisse zu fehlen scheinen.

Ferner ist in 5 Tagen Abgabefrist, ich nehme an du hast auch keine Fristverlängerung beantragt. Bei dir brennt der Baum und wir sollen es - gratis natürlich - löschen...

¡Dios mio!


Im letzten Jahr habe ich einen Investitionsabzugsbetrag in meiner Steuererklärung angegeben, brutto. Einige Investitionen davon habe ich getätigt, sie sind unter 485 Euro brutto

 

Das ergibt schon mal keinen Sinn. Ein Investitionsabzugsbetrag kann für die konkrete Anschaffung eines im Inland überwiegend betrieblich genutztes Wirtschaftsgut gebildet werden. Neben den größenmäßigen Voraussetzungen muss das WG spätestens 3 Jahre nach Bildung des IAB angeschafft werden.

Im Jahr der Anschaffung erhöhen sich die Anschaffungskosten um den in Anspruch genommenen IAB. Die Frage wegen brutto/netto verstehe ich nicht ganz. Wenn Du vorsteuerabzugberechtigt bist, ist der IAB natürlich netto zu bilden. Nicht in Anspruch genommene IABs sind übrigens rückgängig zu machen und führe ggf zu einer Nachversteuerung. Ich würde daher raten, einen Steuerberater aufzusuchen.

Hallo, ich sitze über meiner Steuerklräung als Freiberufler

Auch (und ich bin versucht, zu sagen, "gerade") einem Freiberufler ist ein Mindestumfang an Kenntnis über Buchführung und Steuerrecht zuzumuten. Wenn nicht, sollte er einen StB beauftragen.

und muss zum 1. Mal die Mehrwertsteuererklärung abgeben.

Das gibt es nicht. Was Du meinst, ist die Umsatzsteuererklärung (UStE).

Muss ich die mwst (eingenommene, gezahlte) auch in die EÜR eintragen?

Natürlich. Bei EÜR ist die vereinnahmte MWST eine Betriebseinnahme, die verauslagte MWST entweder als VSt oder als abgeführte USt eine Betriebsausgabe.

Wo muss ich im mwst-Formular die mwst-Einnahmen, -Ausgaben und die Differenz, die ich dann ans Finanzamt zahlen muss, eintragen, also in welche Zeilen?

Das steht explizit in den Erläuterungen zur UStE, die zudem zwingend per Elster abzugeben ist. Im Papierformular wäre das Z33 -F177/Z62-F320/Z105,Z108 und Z109. Im ELSTER-Formular sagt Dir das doch schon der Assistent. Zu den anderen Fragen verweise ich auf die Antwort von "MenschMitPlan".

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a) Entweder als AfA über 3 Jahre linear abschreiben.

b) Als Sammelposten über 5 Jahre linear abschreiben.

----------- zu a) -----------

Als Kleinunternehmer muss ich den Laptop mit seinen Bruttokosten in die Bilanz aufnehmen laut dieser Seite: https://www.passives-einkommen-verdienen.de/kleingewerbe-abschreibungen-afa-mit-oder-ohne-umsatzsteuer-abschreiben-beispiel-pc/ Stimmt das?

Wenn ja, werde ich ihn auch in 2018 (bei Regelbesteuerung) mit dem eigentlich Brutto-Betrag weiter abschreiben? Denn AfA-Abschreibungen werden in der Regelbesteuerung ja eigentlich nur auf den Netto-Kaufbetrag durchgeführt.

----------- zu b) -----------

Verhält es sich mit dem Sammelposten genauso wie mit AfA vom Brutto/Netto-Ansatz her?

Vielen Dank!

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