Muss ich die Lohnsteuer trotz Lohnsteuerbescheinigung nochmal zahlen, oder hat der Arbeitgeber das gemacht und ich bekomme was wieder?

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7 Antworten

Hi liebe/r Lilaliili12,

kannst dich beruhigen - das Minuszeichen bei der Einkommensteuer in "verbleibende Beträge" bedeutet eine Erstattung für dich ;-)

Ihre Einkommenssteuerbelastung (100) auf das zu versteuernde Einkommen (XXX€) beträgt 9,80%

Dieser Durchschnitts-Steuersatz ist nur als Info für dich gedacht!

Denn die Einkommenssteuer und Lohnsteuer ist ja dasselbe...

Stimmt so leider nicht: die Lohnsteuer wird monatlich einbehalten vom Arbeitgeber und als Steuervorauszahlung an das Finanzamt abgeführt!

Die Einkommensteuer wird einmal jährlich festgelegt bzw. berechnet nach deiner Einkommensteuererkärung, welche du dem Finanzamt abgibst!

und die 300 € die mein Arbeitgeber an das Finanzamt gezahlt hat, waren ja dann eigentlich zu viel oder nicht? 

Genau - deshalb bekommst du die "- 200 €" als Erstattung zurückerstattet vom Finanzamt!

Gruß siola55

dir jetzt eine komplette steuererklärung hier zu erklären, würde den rahmen sprengen.  wenn dort aber steht festgesetzt werden 100 euro, du aber nur 50 euro im laufe des jahres gezahlt hast, dann würdest du dem finanzamt noch 50 euro schulden.

es gibt in vielen gemeinden lohnsteuerhilfevereine. die helfen bei einfachen steuerklärungen  für kleines geld.

hallo! Entschuldige, ich musste die Werte nochmal ändern, so ist es jetzt richtig

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Wenn ich mir deine jetzigen Zahlen ansehe komme ich doch auf eine Erstattung in Höhe von 200€

Das Finanzamt will 100 von dir 300 wurden für dich abgeführt.

In der Regel wirst du als  Arbeitnehmer der sonst nichts hat nicht nachzahlen. Auch bei den Dimensionen von 300€ lohnt es sich kaum zu einem Steuerberater zu gehen der dürfte dir das alles wieder in Rechnung stellen was überhaupt potential hat zurückgeholt zu werden ^^

wie gesagt das sind nur fiktive Zahlen :-) bei 300€ hätte ich eh keine Sorge um die Steuer :)
okay, gut, auch wenn vor den 200 ein Minus steht?

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@Lilalilli12

Ich weiss nicht wie sich elster ausdrückt, benutzte ich nur 1x pro Jahr sonst nur Datev. Ich vermute aber das das "-" die Erstattung kennzeichnet zumindest sind Bescheide so aufgebaut (Was auch logisch ist wenn man "Festsetzung 100" - "Abzug ovm Lohn 300" rechnet kommt eben -200 raus ^^ )

Aber das lässt sich ja immer schnell überprüfen "festgesetzt" will das Finanzamt am Ende aufm Konto haben und das auf deiner Lohnsteuerbescheinigung haben sie schon

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Warum musst du dir einen Steuerberater suchen der mehrere hundert Euro kostet  obwohl du dich in so eine Pillepalle-Geschichte in einer Stunde selbst einarbeiten kannst?

Nach deinem Beispiel wurden dir 50€ LOhnsteuer im Betrieb abgezogen bzw. einbehalten. Wenn 100€ Steuern festgesetzt werden, dann mußt du den Rest also 50€ ans FA zahlen. Steuerberater ist überigens nicht gerade billig, ob sich das lohnt?? Reiche es doch einfach so ein, das FA macht es schon richtig. Weitere Hinweise gibt es sicher seitens des Berechnungsprogrammes.

Achso nein, mein anderer fiktiver Wert, war der auf der Lohnsteuerbescheinigung da wurden in meinem Beispiel 300€ eingezogen. Später ist dann der festgesetzte Satz 100€, dass ist das was ich nicht verstehe.
dazu muss gesagt werden, dass dieses Arbeitsverhältnis nicht ganzjährig bestanden hatte

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Mach es ruhig. Man kriegt fast immer was wieder.

Du bekommst wahrscheinlich etwas zurück. Die Berechnungen bei Elster sind nicht exakt. Das liegt immer noch im Ermessen des Finanzbeamten. Aber die gezahlte Steuer zahlst du natürlich NICHT nochmal!

was liegt im Ermessen des Finanzbeamten?

wenn die Werbungskosten entsprechend schlüssig sind (bei 70% der Fälle dürften sich die Werbungskosten auf die Fahrtkosten reduzieren ...), wo hat da der Finanzbeamte Ermessensspielraum?

(bzw. den hätte er nicht oft, da Einsprüche in die Bearbeitungsstatistiken einfließen und kein Sachbearbeter, der befördert werden will, scharf drauf ist, sich Einsprüche einzuhandeln, welche zugunsten des Steuerpflichtigen entschieden werden ....)

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@wurzlsepp668

Bei mir hat in  10 Jahren noch niemals eine Abrechnung mittels Elster mit der elektronischen Berechnung übereingestimmt. Noch nie! Die elektronische Vorabberechnung ist eine Farce.

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@babyschimmerlos

echt?

meine Berechnungen stimmen i.d.R. auf den Cent genau ...

liegt vermutlich daran, dass von Dir Sachen angesetzt werden, welche in der Steuererklärung nichts zu suchen haben ...

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@wurzlsepp668

Ich setze nur Sachen an, die grundsätzlich in der Steuererklärung was zu suchen haben, nämlich meine Kinder! Und schon damit ist das Programm hoffnungslos überfordert. Alles andere sind die üblichen Pauschbeträge wie Vorsorgepauschalen, die das Programm ja eigentlich kennen sollte. Die sind nicht von mir "erfunden" worden. 

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@babyschimmerlos

tja, ich habe auch schon Steuererkärungen über das Programm Elster eingereicht ...

Berechnungen waren IMMER so wie vom Finanzamt ....

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@babyschimmerlos

Mit Kindern handelt man sich auch was ein in Sachen Steuern.

Es gibt inzwischen einige Zahlen die das Finanzamt gemeldet bekommt allein dadurch kanns Abweichungen geben. (Erlebe ich gerne von Mandanten die mir sagen es wären ALLE Versicherungen in den Unterlagen .. nur das Finanzamt kennt noch mehr..)

Soweit man aber alle relevanten Daten hat und diese richtig eingibt kommst du wirklich auf den exakten Wert da gibt es kein Spielraum da rechnet unsere Profisoftware wie Elster auch das gleiche (Hingegen die Anerkennung von z.b. pauschalen Spenden die man mal ohne Nachweis einträgt ...das ist ne andere Geschichte).

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@zonkie

ich nutze mittlerweile die vorausgefüllte Steuererklärung .....

letztes Jahr hat mir eine Mandantin eine Rente "verschwiegen", weshalb meine Berechnung um mehr als die Hälfte differierte ...

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Die Berechnungen bei Elster sind nicht exakt. Das liegt immer noch im Ermessen des Finanzbeamten.

Die Berechnungenvon Elster sind immer korrekt ;-), ausser man/frau gibt falsche Daten an der richtigen oder richtige Daten an der falschen Stelle ein :-(( !

Der Finananzbeamte läßt doch auch nur über Elster die Steuerschuld berechnen...

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