Muss ich die Kosten für einen Kreditantrag bezahlen, obwohl ich keinen bekommen habe?

... komplette Frage anzeigen

12 Antworten

Selbst wenn Du unterschrieben haben solltest sind Vorkosten ohne erfolgte Kreditvermittlung nicht durchsetzungsfähig und werden mangels Erfolgsaussichten nicht expl eingeklagt

Schriftlich :

"...Sehr geehrtes Inkasso Team - ich weise
die Forderung vollumfänglich zurück - weitere Briefe Ihres Hauses sowie
Ihrer Vertragskanzlei werden zu keiner Zahlung führen - einen
gerichtlichen Mahnbescheid werde ich deshalb widersprechen - mit der
Weitergabe meiner Daten bin ich gem BDSG nicht einverstanden - ich untersage expl die Kontaktaufnahme per telefon .."

Stell Dich trotzdem mental auf böse briefe ein


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Vermittlungsgebühren oder sonstiger Firlefanz sind nichtig und müssen nicht bezahlt werden, so lange kein Darlehensvertrag zustande gekommen ist und dir Geld überwiesen wurde.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo.
Wenn du einen Kredit beantragt hast, ihn aber nie erhalten, dann brauchst du auch nichts zu zahlen. Von einem Inkassounternehmen würde ich mich an dieser Stelle nicht unter Druck setzen lassen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

ich würde erst einmal die bank anrufen. evtl. war es auch ein spam vom inkassobüro

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von LiselotteHerz
25.02.2016, 07:28

Inkassounternehmen schicken keine Mails, nur Briefe. Sowie man eine derartige Mail bekommt, kann man sie getrost melden und dann in den SPAM-Ordner schieben.

1
Kommentar von mepeisen
25.02.2016, 08:25

Man telefoniert in Rechtsangelegenheiten nicht. Nur schriftlich kommunizieren, wenn man etwas zu sagen oder zu fragen hat. So hat man hinterher auch etwas "schwarz auf weiß".

2

Wende Dich am besten schnellstens an die Verbraucherzentrale und lasse das prüfen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn Du das online gemacht hast, hast Du Dir die Geschäftsbedingungen gut durchgelesen? Es würde mich nicht wundern, wenn da irgendwo steht, dass bei der Bearbeitung eines Kreditantrages Gebühren anfallen.

Mach Dich erstmal schlau, ob ich da richtig liege.lg Lilo

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von franneck1989
25.02.2016, 07:47

Völlig egal, was da irgendwo im Kleingedruckten steht. Bezahlen muss man es deshalb noch lange nicht.

1

Hast du das online gemacht? Vielleicht hast du das Kleingedruckte nicht gelesen. Denn wenn du den Kredit nicht bekommen hast mußt du auch nicht zahlen und ein Inkassobüro hat mit einem Kredit nichts zu tun

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von mepeisen
25.02.2016, 08:26

Nur über AGB (sofern du das mit Kleingedrucktem meinst) die Gebühren zu begründen, funktioniert nicht.

1

Sollte in Deinem schriftlichen Kreditantragsvertrag ein Hinweis sein, dass Kosten entstehen können in Unabhängigkeit von der Gewährung des Kredits, handelt es sich um einen Vertrag. Der Kreditgeber hat mit Dir also einen Vermittlungsvertrag geschlossen wobei Du als Kreditnehmer die Kosten trägst ob der Kredit gewährt wurde oder nicht. Sollte dieser Hinweis nicht vorhanden sein, hast Du auch keine Kosten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von franneck1989
25.02.2016, 07:50

Der Kreditgeber hat mit Dir also einen Vermittlungsvertrag geschlossen
wobei Du als Kreditnehmer die Kosten trägst ob der Kredit gewährt wurde
oder nicht.

So eine Regelung verstößt gegen den §655c BGB und wäre wegen unangemessener Benachteiligung des Verbrauchers nichtig (§§ 307, 309 BGB)

Zudem: Wenn die Zahlungspflicht nicht eindeutig bei der Auftragserteilung ersichtlich ist, kommt gar kein Vertrag zustande (§§305c BGB, §1 PangV)

3

Bist du Rechtschutz-versichert?

Normalerweise muss man NICHTS zahlen!!!

Es sei denn die Bearbeitungsgebühren (Liquiditätsprüfung, Zeitaufwendung etc. - also den ganzen Bürokram.)


Du solltest mal bei einer Verbraucherzentrale (gratis!) oder einem Anwalt (kostenpflichtig) nachfragen!

Und die Bank anrufen, woraus sich die Gebühren zusammensetzen, obwohl abgelehnt wurde!


Vielleicht wissen die ja gar nichts von einem Inkasso-Büro...!


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von franneck1989
25.02.2016, 07:55

Es sei denn die Bearbeitungsgebühren (Liquiditätsprüfung, Zeitaufwendung etc. - also den ganzen Bürokram.)

Nee, auch das muss man nicht zahlen.

Und die Bank anrufen, woraus sich die Gebühren zusammensetzen, obwohl abgelehnt wurde!

Das kann man sich sparen. In Rechtsangelegenheiten sollte man nicht telefonieren - erst Recht nicht mit Betrügern, die einem Geld aus der Tasche ziehen wollen.

Der Fall ist klar, und wenn man sich bei eventueller Gerichtspost nicht tot stellt passiert hier überhaupt nichts

2

Etwa Lugano-Finanz? Dieser und ähnliche Anbieter lassen sich alle möglichen Verträge unterschreiben in denen sich der Kreditsuchende verpflichten muß, Gebühren unabhängig von erfolgreicher Vermittlung zu zahlen. Rechtens ist das fast nie. Laß Dich fachkundig beraten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Moin TheAllisons,

nenne doch mal Ross und Reiter. Dann kann man auf der Seite nachsehen, welche Verpflichtungen Du eingegangen bist. Also:

Wie heißt das Kreditvermittlungsunternehmen, wie die Inkassofirma?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von mepeisen
27.02.2016, 00:17

Unwichtig. Im BGB steht eindeutig, dass bei Vermittlung von Darlehensverträgen irgendetwas erst dann zu zahlen ist, wenn die Vermittlung erfolgreich war und der Kredit ausbezahlt wurde. Diesen Passus kann auch kein schmieriger Vermittler aushebeln.

0

Was möchtest Du wissen?