Muss ich die Einkommensteuer noch jedes jahr abgeben?

10 Antworten

Abgeben muss jeder der Neben- oder Haupteinkünfte hat, die keinem Quellensteuerabzug unterliegen (§ 25 EStG, 56 EStDV):

  • Gewerbebetrieb
  • Selbständige Arbeit
  • Land- und Forstwirtschaft
  • Vermietung und Verpachtung
  • sonstige Einkünfte (z.B. Renten)
  • ausländische Kapitalerträge, wenn diese bisher nicht der Abgeltungssteuer unterworfen waren.

Wenn man jedoch nur Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit hat, kann dennoch Abgabepflicht eintreten, wenn man:

  • über die Lohnsteuerklassen V oder VI Lohn abgerechnet bekommt
  • in Steuerklasse IV das optionale Faktorverfahren anwendet
  • neben dem Arbeitslohn in einem Kalenderjahr Entgeltersatzleistungen erhält, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen (z.B. Arbeitslosengeld I, Krankengeld, Mutterschaftsgeld, Elterngeld, etc.)

Siehe § 46 EStG.

Ob man in der Vergangenheit eine abgegeben hat ist völlig belanglos. Es kommt immer nur auf den Steuertatbestand an.

Meines Wissens müssen nicht nur Selbständige die einreichen.

Wer Steuerklasse 3 / 5 hat muss einreichen.

Wer eine Lohnersatzleistung wie Krankengeld oder ALG1 erhalten hat muss einreichen.

Wer als Grenzgänger arbeitet muss einreichen.

Es gibt also zahlreiche Fälle wo es Pflicht ist. Meist da wo das Finanzamt damit rechnet noch Geld zu bekommen. Die die was raus kriegen würden werden vom Haken gelassen.

Die Abgabepflicht bei Arbeitnehmern richtet sich nach § 46 (2) EStG i.V.m. § 56 EStDV.
Demnach sind Arbeitnehmer u.a. verpflichtet eine Einkommensteuererklärung abzugeben, wenn

- Arbeitslohn von mehreren Arbeitgebern bezogen wurde
- bei Ehegatten, wenn beide Arbeitslohn bezogen haben und die Steuerklassenkombination 3/5 oder IV7IV mit Faktor gewählt wurde
- Nebeneinkünfte, von denen kein Steuerabzug vorgenommen wurde (Gewerbebetrieb, Vermietung ...), erzielt wurden, wenn diese > 410 Euro betragen
- Leistungen, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen von mehr als 410 € bezogen wurden
- bei Eintragung eines zusätzlichen Freibetrages i.S. § 39a
- ein verbleibender Verlustvortrag festgestellt wurde

Die sind die wesentlichsten Sachverhalte, bei denen die Pflicht zur Abgabe besteht. Das in der Vergangenheit Steuererklärungen abgegeben wurden sind, führt nicht automatisch zu einer Pflicht es weiterhin zu müssen.


 

Verdammt ich wusste ich hatte was vergessen.

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Gemeinnützige Vereine, Beiträge Mahnverfahren?

Ich entschuldige mich im Voraus für die Rechtschreibung und Grammatik, ich bin Englisch und gebe mein Bestes

Mein Verein hat diese Eintragung in seine Satzung und einige Mitglieder haben die Mitgliedsbeiträge nicht bezahlt.

Der Verein hat eine Jahres Beitrag dass auch Anteilmäßig: monatlich, viertle jährlich bezahlt werden kann.

Satzungausschnitt:

Jedes Mitglied hat den festgesetzten Mitgliedsbeitrag zu entrichten.

Der Beitrag ist ein Jahresbeitrag, der Anteilmäßig an jedem 1. des jeweiligen Monats fällig ist.

Die Höhe wird von der Mitgliederversammlung beschlossen.

Die Pflicht zur Beitragszahlung beginnt anteilmäßig in dem Kalendervierteljahr in dem die Anmeldung erfolgt und endet mit dem Ende der Mitgliedschaft.

Bei Beendigung der Mitgliedschaft im Lauf des Jahres erfolgt keine Beitragsrückerstattung.

Der Beitrag ist Bringschuld. Alle dem Verein durch säumige Zahlungen entstehenden Kosten hat das Mitglied zu erstatten.

Zwei Mitglieder bezahlen die Beiträge Anteilmäßig, Monatlich und viertle jährlich und beide sind 2 Monat in Verzug.

Ein anderes Mitglied bezahlt seine Beiträge jährlich und ist 1 Monat in Verzug.

Es steht auch in der Satzung unter Ausschluss:

Der Ausschluss ist nur aus wichtigem Grund mit und ohne Einhaltung einer Frist durch Beschluss des Vorstandes gemeinsam mit den Beisitzern möglich.

Gegen den Beschluss des Vorstandes kann innerhalb eines Monates nach Zugang der Ausschlusserklärung Einspruch bei der Mitgliederversammlung eingelegt werden.

Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen die Rechte des Mitgliedes

Ein Ausschluss kann insbesondere erfolgen, wenn ein Mitglied:

- sich mit der Entrichtung des Jahresbeitrages trotz Mahnung 3 Monate in Verzug befindet. In der Mahnung muss das Mitglied auf den drohenden Ausschluss hingewiesen werden;

Ich nehme an das in diese Verein eine Hinweis schreiben und Mahnverfahrung irgendwann innerhalb die 3 Monat Verzugs Zeit.

Aber wie genau soll die Mahnverfahrung in die drei Fälle ablaufen?

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Einkommensteuer Einnahme-Überschußrechnung - wie mache ich das?

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Mfg

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