Muss ich die Berufsschule nach Kündigung noch besuchen?

8 Antworten

Solange Du ein Ausbildungsverhältnis hast, bist Du berufsschulpflichtig. Das Ausbildungsverhältnis endet erst mit Ablauf der Kündigungsfrist.

Wenn Du jetzt schuldhaft der Schule fernbleibst, riskierst Du ein Bußgeldverfahren. Für jeden unentschuldigten Fehltag können bis zu 100 € Geldbuße festgesetzt werden (genaue Werte variieren je nach Bundesland).

Das stimmt nicht . Nach Kündigung eines Arbeitsverhältnisses ist ein fernbleiben aus der Berufsschule eine logische Konsequenz .

Außer man möchte die Ausbildung vielleicht in einem anderen Betrieb weitermachen den die Schule einem vermittelt.

Lg

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@Mister9xKlug

So logisch finde ich das nicht.

In der Frage fehlt das Bundesland, aber üblicherweise ist es so, dass die Berufsschulpflicht zum Abschluss eines bestehenden Ausbildungsverhältnisses andauert.

Hier wird das Ausbildungsverhältnis zwar nicht abgeschlossen, sondern vorzeitig durch Kündigung beendet. Trotzdem besteht das Ausbildungsverhältnis noch bis zum Ablauf der Kündigungsfrist, und solange besteht ebenfalls noch die Berufsschulpflicht.

Nach Ablauf der Kündigungsfrist ist das Fernbleiben vom Berufsschulunterricht dann tatsächlich eine logische Konsequenz.

Aber was wäre die Alternative? Bis zum Ende der Kündigungsfrist im Betrieb arbeiten? Dann doch lieber Schule, oder?

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RobertLiebling sagte doch "mit Ablauf der Kündigungsfrist..." was mir eigentlich einleuchtet. Du kriegst ja beim Arbeitszeugnis auch bescheinigt wie lange du insgesamt da warst, und nicht nur die Zeit, bis du das Kündigungsschreiben abgibst.

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Wenn Du njicht zur Berufsschule gehst musst Du an dem Tag zur Arbeit gehen, da dich der Betrieb zum Berufsschulbesuch frei stellt. Dein Ausbildender kann den Berufsschulbesuch verlangen, da Du noch unter Vertrag stehst.

erst mal musst du den vertrag bis zur kündigung einhalten. wenn da schule vereinbart wurde gehört auch der schulbesuch dazu. alternativ müsstest du dann arbeiten im betrieb.

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