Muss ich den Neutralleiter über das Schütz führen wenn ich über den Schütz eine 230V Dteckdose schalten will?

6 Antworten

Holla die Waldfee, hier tut sich gerade gefährliches Halbwissen auf...

Moin erstmal...

Als erstes sollte man mal unterscheiden zwischen ausschalten und freischalten.

Den meisten Verbrauchern am einphasigen Netz geht am A... vorbei ob man sie über den N oder die Phase ausschaltet da sie dank Wechselspannung sowieso nicht "unterscheiden" können ob an einer Klemme jetz der Neutral- o. der Außenleiter anliegt (kannst ja auch den Stecker so oder so rum reinstecken).

Eine dreipolige Schaltung ist eigentlich nur bei Drehstromnetzen relevant und das auch nur wenn a) ein ein-/ zweipoliges Abschalten eine Gefahr bergen würde (z.B. Motor mit 2-Ph Anlauf) o. b) aus einem Drehstromkreis mit einem gemeinsamen Neutralleiter einzelne Einphasen-Wechselstromkreise aus je einem Außenleiter mit dem Neutralleiter gebildet werden.

Seit einiger Zeit wird in solchen Fällen eine allpolige Abschaltung gefordert was bedeutet das auch der N mit getrennt werden muß und somit eigentlich schon freischalten bedeutet.

Um nochmal auf deinen Wechselstromkreis zu kommen... Wenn du dein Gerät einfach nur ein- u. ausschalten willst reicht es einen aktiven Leiter zu schalten. Willst du es komplett vom Netz trennen muß auch der N geschalten werden.

Bei einigen Anlagen wird das gefordert, z.B. wenn sie eine Heizungspumpe enthalten. Bei manchen Verbrauchern kann es auch sinnvoll sein. Ein EVG einer Leuchtstofflampe verträgt es beispielsweise nicht immer wenn nur ein stromführender Außenleiter ohne N anliegt.

@ Ausgerissen: Welche Selbstinduktion bei einer Glühlampe? Da verwechselst du glaub ich irgendwas.

Außerdem ist der sog. Neutralleiter nicht braun sondern wie der Name schon sagt neutral, also transparent. Braun ist Erde, is doch logisch, oder :)

Natürlich völliger Quatsch...

Die Außenleiter sind heutzutage entweder schwarz, braun oder grau. Der Neutralleiter ist blau und darf auch als "aktiver" Leiter benutzt werden (z.B. als "Geschaltener"). Dann gibt es noch den sog. Schutzleiter o. auch "die Erde" welcher gelb/grün ist und AUSSCHLIEßLICH als solcher verwendet werden darf.

ich gehe mal davon aus, dass du den neutralleiter meinst, nicht den nulleiter. letzterer ist grau und kommt nur in altanlagen vor 1968 vor und übernimmt die funktionen von schutz- und neutralleiter.

handelt es sich um eine feste installation, dann reicht es theoretisch, die phase zu schalten. dies gilt allerdings nur im TN-S Netz. im TT Netz kann theoretisch der neutralleiter auch spannung führen und ist daher in der installation wie eine aktive leitung zu handhaben.

ebenfalls bei fliegenden installationen, also installationen, die über einen Stecker an das Netz angeschlossen sind, ist der neutralleiter zu schalten. das gilt übrigens auch, wenn der betreffende stecker ein 230 volt cee stecker (blau) ist, da es, auch wenn eigendlich nur für den export erlaubt, imernoch genügend adapter für schukosteckdosen gibt.

befindet sich die betreffende steckdose in einem gefährdeten bereich wie außenbereich,. werkstatt oder bad, würde ich generell empfehlen, den neutralleiter mit zu schalten, so kann vermieden werden, dass im fehlerfalle bei abgeschalteter steckdose der vorgelagerte fehlerstromschutz unnötig auslöst.

lg, Anna

N und PE werden fest aufgelegt, geschaltet wird nur L.

Über's Schütz wird nur dann der N geschaltet, wenn man an einem einphasigen Wechselstrommotor die Drehrichtung automatisch wechseln will - es wird quasi per Knopfdruck die komplette Schaltung umverdrahtet.

In der Hausinstallation jedenfalls wird der N nur über ein Bauteil abgeschaltet, und das ist der RCD.

Dass ortsveränderliche Geräte einen zweipoligen Ausschalter für L und N haben liegt daran, dass sie bei Schukosteckdosen keinen Verpolungsschutz haben und nur so die gesamte Elektrik im Gerät freigeschaltet werden kann. Die Hausinstallation dagegen ist ja bereits verpolungssicher.

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