Muss ich dem Therapeuten sagen das ich suizide gedanken habe?

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8 Antworten

ich weiss nicht, warum du in Therapie bist... aber natürlich muss er das wissen! warum sollte er schimpfen?? Er ist Dein Therapeut und ist dafür da, Dir zu helfen. Das kann er aber nur, wenn Du ihm gegenüber offen bist. er kann nicht in Deinen Kopf reinschauen... Und darüber hinaus ist auch er Deiner Mutter gegenüber an die Schweigepflicht gebunden, soviel ich weiss. auf jeden Fall darf er nichts sagen, wenn Du es nicht willst! hab Mut! Danach wird es Dir besser gehen!

Dem Therapeuten musst Du gar nix sagen!

Wie Dir schon erklärt wurde: Die ersten fünf Gespräche sind Kennenlern-Gespräche.

Wenn Du Dich gut aufgehoben fühlst in der Therapie, weil Du Vertrauen zum Therapeuten hast, dann bist Du wahrscheinlich froh, ihm erzählen zu können, wie's Dir um's Herz ist.

Und dann bist Du froh, dass Du auch sowas endlich jemandem erzählen kannst, der Dich nicht blöd anguckt oder schrottige Sätze sagt.

Also erst wenn Du selbst es willst, sagst Du ihm das.

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Falls er Dich sowas fragt (was ich nicht glaube), und wenn Du ihm das nicht erzählen willst, kannst Du gerne sagen, dass Du darüber (jetzt) nicht reden willst.

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Es gibt zum Beispiel Patienten, die gehen in die Therapie, setzen sich da hin und "mauern", sagen zum Beispiel: "Heute will ich nix sagen." Oder sagen auch das nicht und sitzen einfach da. - Manche testen so aus, ob sie auch dann dem Therapeuten vertrauen können.

Ein guter Therapeut bleibt dann ganz cool und freundlich und ist einfach offen für das, was Du im Moment willst.

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Glaub mir, eine gute Therapie ist Medizin für die Seele!

Dass Du vor Deiner ersten Therapiestunde Angst hast, ist ganz normal. Ist ja auch aufregend. Du kennst den Therapeuten nicht, kennst die Räume nicht, weißt nicht was passieren wird ...

Ich sag bei sowas immer gerne:

"Ich weiß ja noch nicht mal, wo da das Klo ist!"

cyracus 23.10.2010, 12:06

Ach ja, dieses "mauern" ist nicht so günstig in den ersten Kennenlern-Sitzungen, denn die sind ja zum Kennenlernen da.

Vielleicht magst Du zu Anfang sagen, dass Du unsicher bist, weil Du nicht weißt, was nun in der Therapie passieren wird. (Dann musst du Deine Unsicherheit nicht verstecken, ist ja total stressig.)

Frage den Therapeuten auch gerne, ob er alles brühwarm Deiner Mutter erzählen wird. (Wird er nicht, aber so wirst Du auch diese Angst los.)

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Der Therapeut ist nicht dazu da, um dich zu maßregeln, sondern um dir zu helfen. Suizidgedanken sind therapierbar bzw. mit Medikamenten in den Griff zu kriegen. Aus der Glaskugel lesen kann dein Therapeut aber nicht, das musst du ihm schon selbst sagen.

wenn dem Therapeuten nicht, wem dann?

Er darf die Gespräche, die ihr führt, niemanden anderem anvertrauen.

Er hat Schweigepflicht ! Und wenn Du "Angst" vor ihm hast, bringt die ganze Therapie nichts !! WECHSLE IHN !! :-) Und man sollte "es" erzählen !!

natürlich sonst kann er dir auch nicht richtig helfen

Du solltest dann in eine geschlossene Therapie kommen, das hilft Dir weiter und von den Gedanken kommst Du dann weg.

Der muss es wissen - wie soll er dich denn sonst therapieren??? Keine Angst! Der schimpft nicht.

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