Muss ich dem Mieter sagen, dass ich einen Hund habe?

13 Antworten

Nun, zunächst solltest du in deinen Mietvertrag schauen, was da zu Tierhaltung allgemein und Hundehaltung im Speziellen steht.

Ein allgemeines Tierhalteverbot wäre grundsätzlich unwirksam. Ein generelles Hundehaltungsverbot allerdings wäre ebenso unwirksam. Darüber ist immer individuell zu begründen und zu entscheiden.

Oft steht "mit Zustimmung des Vermieters". Das ist so in Ordnung, die Zustimmung dürfte aber nur mit einer nachvollziehbaren Begründung verweigert werden.


 

 Da es rechtlich nicht erlaubt ist, von Anfang an einen Hund zu verbieten

 

Das ist so pauschal falsch. Der Vermieter kann von Anfang an ein Verbot aussprechen, wenn er einen guten Grund hat.

Selbst wenn er grundlos einen Hund verbietet, heißt das nicht, dass Du einfach einen halten kannst.

Vielmehr müsstest Du seine Zustimmung einklagen.

Ohne Genehmigung handelt es sich um einen Verstoß gegen vertragliche Vereinbarungen und kann dann langfristig die Kündigung der Wohnung nach sich ziehen.

Vermutlich kann es auch schneller mit der Kündigung gehen. Angenommen, Du erzählst dem Vermieter vorab, dass Du keinen Hund hältst, dann aber doch einen mitbringst, könnte das als arglistige Täuschung durchgehen.

Der Vermieter kann den Vertrag dann sofort anfechten.

Ein Hundeverbot im Mietvertrag ist nichtig.

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@BienchenBiene23

Bitte lies auch den Rest meiner Antwort. Selbst wenn das nichtig ist, kannst Du nicht einfach einen Hund in der Wohnung halten.

Du musst die Zustimmung zur Hundehaltung einklagen.

Unabhängig davon ist ein Hundehaltungsverbot nur dann nichtig, wenn dies formularmäßig vereinbart wurde.

Hier würde dann ein Verstoß gegen die Inhaltskontrolle nach § 307 BGB vorliegen.

Individualrechtlich kann ein nicht begründetes Verbot wirksam vereinbart werden.

Ansonsten:

Ein Hundeverbot im Mietvertrag ist nichtig.

 

Stimmt so nicht. Ein pauschales Hundehaltungsverbot ist im Mietvertrag unwirksam.

Der Vermieter kann aber ein begründetes Verbot vertraglich fixieren.

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Richtig, eine Klausel, in der Hunde von vorherein verboten sind, ist nichtig. Das bedeutet aber nicht, dass du nun stillschweigend einen Hund anschaffen kannst und den Vermieter vor vollendete Tatsachen stellst. Denn der BGH hat entschieden, dass die Hundehaltung immer der Zustimmung des Vermieters bedarf. Diese kann er nur begründet verweigern. Ziehst du nun mit Hund ohne Zustimmung des Vermieters ein, folgt die Abmahnung und die Aufforderung den Hund abzuschaffen.  Tust du dies nicht, kann der Mieter dir fristlos kündigen. Dann brauchst du auch nicht mehr um Zustimmung zu bitten, denn der Vermieter braucht dann gar keinen Grund mehr, den Hund abzulehen. Du hast gegen den Vertrag verstoßen. Punkt und aus. Den Vermieter vor vollendete Tatsachen zu stellen ginge also gewaltig in die Hose.

Tust du dies nicht, kann der Mieter dir fristlos kündigen.

Der Vermieter....

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