Muß ich dem Kindsvater meinen Umzug melden?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

sie kann ohne Bedenken wegziehen. Da bisher kein wirklicher Umgang stattgefunden hat wegen mangelndem Interesse des Vaters muss sie auch nicht befürchten das sie ihm das Kind bringen muss in Zukunft. Noch dazu kommt ja das sie aus Gründen einer Arbeitsaufnahme (schon etwas seltsam bei einem 6 Monate alten Baby...) wegzieht. Wenn der Vater sich die Fahrtkosten nicht leisten kann hat er Pech gehabt, dürfte aber bei deiner Beschreibung kein Problem für ihn sein, da er ja kein Interesse am Kind hat. Da noch keine gerichtliche Umgangsregelung besteht hat er hier auch keinerlei Ansprüche auf Teilung der Strecke bzw. Teilung der Kosten.

Wenn er sein Kind sehen möchte muss er sämtliche Kosten tragen. Wer sich nicht kümmert muss sich mit dem zurechtfinden was dann gegeben ist. Es ist auch ratsam den Umgang wenn regelmäßig zu machen, ansonsten hat es keinen Sinn fürs Kind und ist eher kontraproduktiv.

Aus "Er hat sich bisher wirklich kaum bemüht...", kann man zwar selbst nach mittlerweile schon 6 Monaten nicht schliessen, dass kein wirklicher Umgang stattgefunden oder er kein Interesse am Kind hat, da er aber auch noch "nicht gerade in finanzieller Höchstform ist", ist er ja relativ nutzlos für das Kind. Wozu sich also über den Gedanken machen?

Was die Tochter betrifft, die wird sich bisher wohl auch nicht sonderlich um ihren Vater bemüht haben, wird auch nicht in finanzieller Höchstform sein, also hat auch sie Pech gehabt.

Viele Erwachsene wissen gar nicht, dass auch Kinder Rechte haben. Leider scheiter deren Durchsetzung in der Regel schon daran, dass sich niemand findet, der die Kinder vor Gericht vertritt:

§1684, BGB, Abs. 1: "Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil; jeder Elternteil ist zum Umgang mit dem Kind verpflichtet..."

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@Wolli68

@Wolli68...willkommen in der Realität! Im Gesetz steht auch der Vater hat eine Umgangspflicht mit seinem Kind...versuch mal als Mutter das durchzusetzen...was haben wir alle gelacht! Zu deinem weichgespülten Kommentar kann ich dir nur Folgendes mit auf den Weg geben: ein Vater der sich in einer Beziehung und nach einer Trennung fair und respektvoll verhält und echtes Interesse inclusive Eigeninitiative zeigt wird niemals von einer Mutter zurück gewiesen werden bzw. sie würde sich über seine wahrgenommenen moralischen und gesetzlichen Pflichten freuen. Niemand ist freiwillig alleinerziehend und dann auch noch ohne Wochenendumgang.

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@PBmemorys

Und wieder nur die Mutter und den Vater und seine Pflichten im Blickfeld...

Nochmal: Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil.

Der Grund, warum es im BGB steht, ist zwar für die Einhaltung durch Erwachsene nicht relevant, wird aber sicher ein guter in den Augen der Kinder sein.

Der gedankenlos geäußerte Ratschlag: "Sie kann bedenkenlos wegziehen.", und der ganze Rest, könnte unter Umständen also tatsächlich dazu auffordern, ein Gesetzt zu missachten.

Ob der Vater Interesse am Kind hat, oder nicht, spielt meines Erachtens überhaupt keine Rolle. Im Gegensatz zum Kindeswohl, welches dem Recht sicher vorgeht.

"der Vater hat eine Umgangspflicht mit seinem Kind...versuch mal als Mutter das durchzusetzen...was haben wir alle gelacht!"

Ich kann das als Mutter nicht versuchen, ich bin Vater. Als solcher konzentriere ich mich nicht auf die Pflichten der Mutter, sondern auf die Rechte meiner Kinder, zu deren Vertretung ich wiederum, als Sorgeberechtigter, nicht nur moralisch, sondern auch per Gesetz verpflichtet bin. Für mich ist es irrelevant, wie und ob ich die Rechte meiner Kinder durchsetzen kann, ich werde es auf jeden Fall versuchen. Und wenn noch so viele Unken rufen: "Das wird sowieso nichts!"

Wenn ein Kind rgendwann einmal fragen muss: "Mama, warum kenne ich meinen Papa nicht?", dann ist das schon schlimm genug. Wenn die Antwort der Mutter dann noch lautet: "Na ja, der hatte halt kein Interesse an dir.", dann möchte ich mir gar nicht vorstellen, was innerlich mit diesem Kind passiert.

Sich dem Kind gegenüber aus der Verantwortung für den Schmerz zu ziehen, indem man ihn dem Vater alleine überträgt, macht ihn für das Kind auch nicht erträglicher, ganz im Gegenteil.

Noch etwas zum Schluss: Deinen Halbsatz: "Niemand ist freiwillig alleinerziehend.", kann ich so nicht stehen lassen. Ich muss daraus ein Wort streichen. Er lautet nun: "Niemand ist alleinerziehend."

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@Wolli68

nochmal@Wolli68....wenn du uns hier jetzt weiß machen willst das eine Mutter dem nicht interessierten Vater fürs Kind hinterherlaufen soll...muss ich dir leider sagen das du in einer Traumwelt lebst. Du hast weder meinen Beitrag noch den Kommentar verstanden. Lies es nochmals durch...Dein letzter Satz schlägt dem Fass den Boden aus! es kann sich nur um einen Scherz handeln oder um eine Boshaftigkeit die du hier vielen 1000 alleinerziehenden Mütter schreibst wo sich die Väter ihrer Kinder einen feuchten Kehricht darum scheren wie es den Kindern geht und noch nicht mal Unterhalt zahlen weil sie es geschickt umgehen können....aber natürlich sind ja die Mütter daran Schuld in deinen Augen...super lachhaft, du hast leider keine Ahnung davon weil du nicht in dieser Lage bist. Das du dir hier aber auch noch anmaßt für alle zu sprechen ist schlichtweg eine Katastrophe. Hast du mal in Erwägung gezogen das die meisten Väter Erwachsende Männer sind und von selbst in der Lage sein sollten sich um Ihre Dinge zu kümmern? Es gibt so viele Gesetze für die Durchsetzung Ihrer Rechte...und du willst uns tatsächlich weiß machen das eine Mutter daran Schuld ist wenn er das hinbekommt...Ich finde es unglaublich was du hier von dir gibst.

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@PBmemorys

Ich spreche nicht für alle, nur für die, die es nicht selbst tun können. Man findet das vielleicht deshalb unglaublich, weil es so selten geschieht.

Da ich selbst partiell "alleinerziehend" bin, könnte ich an anderer Stelle noch lange über selbiges diskutieren, aber sicher nicht mit Euch. Denn es würde vermutlich zu nichts führen, außer zu der wiederholten Aussage: "Wir haben Recht und du bist dumm.", in dutzend verschiedenen Variationen.

Trotz Eurer vielen Worte, Eurer Vermutungen, Anfeindungen und Tatsachenbehauptungen, die mit dem Thema überwiegend nichts zu tun haben, sondern sich auf eine Euch völlig unbekannte Person, meine Wenigkeit, beziehen und weder einen Bezug zu meinen Sätzen haben, noch von Euch begründet werden, ist die Aussage Eurer Beiträge und Eure Meinung, mit der Ihr hoffentlich alleine da steht, sehr leicht herauszulesen. Sie lautet:

Dieses Kind braucht seinen leiblichen Vater nicht.

Bei Eurer Begründung dafür, macht Ihr meiner Meinung nach zwei gravierende Fehler:

  1. Ihr macht die Bedürfnisse des Kindes vom Interesse des Vaters abhängig.
  2. Ihr sprecht dem Vater, der Euch unbekannt sein dürfte, jegliches Interesse an seinem eigenen Kind ab. Und das nur aufgrund der Aussage einer dritten Person, er hätte sich bisher kaum bemüht.

Ich erspare mir, es emotional zu kommentieren. Ihr werdet sicher selbst eine passende Umschreibung dafür finden.

Euer Satz: "Ein Vater der sich in einer Beziehung und nach einer Trennung fair und respektvoll verhält und echtes Interesse inclusive Eigeninitiative zeigt wird niemals von einer Mutter zurück gewiesen werden...", oder anders formuliert: "Tu, was wir erwarten, sonst weisen wir dich zurück!", offenbart uns... käse, was schreib ich denn da... offenbart MIR sehr deutlich Eure Einstellung gegenüber Vätern und ist meines Erachtens symptomatisch für die von Euch angesprochenen "vielen 1000", oder, falls Ihr Euch selbst mit letzteren gemeint haben solltet, die anderen 9.000 von den 10.000, die sich nun angesprochen fühlen.

Vermutlich habt Ihr Recht. Man sollte sich nicht so viele Gedanken über die Rechte der Kinder machen. Zum einen, kann man sie gegen den Willen eines Sorgeberechtigten kaum durchsetzen, zum anderen, kräht auch kaum ein Hahn danach. Die Kinder selbst schon gar nicht.

In diesem Sinne wünsche ich noch ein frohes Ratgeben, oder, wie es mir eher erscheint, ein frohes Raten.

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@Wolli68

OMG! ein Märtyrer! Auch deine hochgestochenen Worte in diesem Kommentar können nicht davon ablenken was Tatsachenberichte beweisen. Ich möchte mich an dieser Stelle nicht wiederholen...

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@PBmemorys

Wo es Tausende "Tatsachenberichte" gibt, gibt es demnach auch Statistiken?

Statt jede Diskussion mit "OMG" und Spott abzuschließen oder unerwünschte Beiträge löschen zu lassen, könntest du ja mal deine Statistiken in deine Tipps stellen?

Ich meine, immer nur die eigene Erfahrung mit der Umgangspflicht so in jede Diskussion reinzuwürgen, damit sie passt - daraus wird noch kein Tatsachenbericht.

Ein Bsp. für jemand, der seine eigenen Erfahrungen mit Studien und Statistiken belegt: http://www.gutefrage.net/nutzer/JoeGranato/tipps/neue/1

Du kannst froh sein, dass noch irgendjemand "hochgestochen" intellektuell mit dir diskutiert. Allerdings kannst du damit wenig anfangen.... während aufgrund dieser hochgestochenen Diskussion Schritt für Schritt, nämlich aufgrund von hochgestochenen Studien und Statistiken, die gefährlichen "Väterrechte" in Deutschland reformiert und modernisiert werden.

Wie ungerecht!

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@MeineNase

@Meine Nase...siehst du und genau da liegt der Hase im Pfeffer! Ich will gar nicht mit dir diskutieren, denn das entbehrt jeglicher Notwendigkeit um es mal in deinem Jargon auszudrücken. Deine Beleidigungen und Vermutungen sind hier nicht nur unangebracht sondern haben mit der Frage nichts zu tun. Wenn du deinen offensichtlich ausgeprägten Geltungsdrang befriedigen möchtest tu das woanders. Wie schon mehrfach erwähnt reicht es völlig aus wenn du deine Sicht der Dinge in einer Antwort auf die frage kund tust. Mich interessieren weder deine Statistikwünsche noch sonst Etwas das du hier gerne haben möchtest. Da musst du schon selbst eine Frage stellen. Lies dir in der Zwischenzeit nochmal alle meine Beiträge durch, denn das tust du ja so gerne und dann frag dich was bei dir falsch gelaufen ist, bzw. warum du selbst in einer solchen Situation warst oder bist. Eventuell verstehst du ja bestimmte Ansätze! Wenn nicht ist es auch nicht schlimm, denn sie waren und sind nicht für dich geschrieben.

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@PBmemorys

PB, ich hab eben 1 Stunde mit dem Jugendamt telefoniert wegen der Verhandlung beim OLG. DA stelle ich meine Fragen wegen meiner eigenen Tochter. Meine Fragen stelle ich sicher nicht hier, hier übe ich nur.

Meine Tochter hat 2 Eltern, darum habe ich mich gekümmert. Dein Kind hat nur eine Mutter. Das hast du als Mutter mit zu verantworten. Und wie du das geschafft hast, das sieht man an deiner Art der "Diskussion".

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@MeineNase

Du willst nicht mit mir diskutieren, weil das „jeder Notwendigkeit entbehrt“. Ok, ich als Vater bin im Gegensatz zu dir als Mutter seit 15 Jahren notwendigerweise zur Diskussion mit der Kindsmutter verpflichtet, weil mein Kind bei der Mutter wohnt. Hätte ich jemals diese nervige Diskussion abgebrochen, hätte ich damit den Kontakt zu meiner Tochter abgebrochen. Man gewöhnt sich also daran, spöttische Bemerkungen hinzunehmen und fleißig weiterzumachen.

Du beendest Diskussionen regelmäßig mit „OMG“. Ich denke mal, dass genau so dein Kind seinen Vater verloren hat. Ich kann mir nach einigen Diskussionen vorstellen, wie du es geschafft hast, den Kontaktabbruch als Verletzung der Umgangspflicht hinzubiegen. Irgendwie passt es immer, oder?

Nichts gegen dich persönlich.

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@MeineNase

Es ist weiterhin logisch, dass Mütter wie du so diskutieren, wie du es hier als Paradebeispiel tust. Du weißt ganz genau, dass auch die Mutter verpflichtet wäre, für den Kontakt Vater - Kind mitzuwirken. Du nennst das "Hinterherlaufen". Heute behauptest du. du wärst dem Vater hinterhergelaufen und er wollte einfach nicht zum Kind. Mit dieser Behauptung ist deiner Meinung nach alles klar, du wirst tausende Mütter finden, die dir zustimmen und mit dir gemeinsam das Loblied auf die gute Mutter singen. Dabei wisst ihr alle, dass es so einfach nicht ist. Ihr wisst alle, dass zu einem Streit immer 2 gehören und dass ihr damit die Mitverantwortung an einem Kontaktabbruch tragt. Aber diese Mitverantwortung zuzugeben, das wäre zu kompliziert, es ist einfacher, Männer, die sich Gedanken machen als "OMG, ein Märtyrer" zu verspotten, .

Man kann nicht auf der einen Seite behaupten, ein Kind wäre für den Umgang noch zu klein und bräuchte unbedingt EINEN Lebensmittelpunkt bei der Mutter, das "Hin und Her" würde angeblich dem Kind schaden.

(obwohl Studien längst das Gegenteil beweisen, "ZITAT: Grundsätzlich dient es nicht der Entwicklung der Kinder, sie mittels eines eng bemessenen Umgangs stets unter eine Schutzglocke zu legen und ihnen damit evtl. auftretende familiäre Auseinandersetzungen zu ersparen. Auch Kinder müssen lernen, durch neue Strukturen, durch Veränderungen vielfältiger Art belastet zu werden, aus deren Wirklichkeit sie neue Kräfte beziehen. Kinder werden nicht dadurch lebenstüchtig, dass sie in überbehüteter und einseitig auf einen Elternteil ausgerichteter Weise erzogen werden, sondern auch dadurch, dass ihnen die Realität - etwa in Gestalt eines zum Umgang berechtigten anderen Elternteils deutlich wird (vgl. OLG Karlsruhe, FamRZ, 1990, 901,903).

...und auf der anderen Seite dann die Väter, die nach 6 Monate keinen Weg an der Kindsmutter vorbei zum Kind gefunden haben, komplett entsorgen, da sie sich "nicht kümmern". Wobei dieses "sich nicht kümmern" allein von der Mutter deffiniert wird, nicht etwa von einem neutralen Sachverständigen.

So wird auch aus dieser Frage ein "Tatsachenbericht" über einen Vater, der sich nicht kümmert. Die Frage wird nie zu beantworten sein, was in den 6 Monaten passiert ist. Es ist allerdings "etwas seltsam", dass eine Mutter mit einem 6 Monate kleinen Baby wegen "Arbeitsaufnahme" umzieht. Darüber wird aber schnell hinweggegangen. Für mich stellt sich aber u.a. dadurch die grunsätzliche Frage, darf die Mutter umziehen, WEIL sich der Vater eh nicht kümmert, oder zieht sie um, DAMIT er sich nicht kümmern kann?

Und so ähnlich ist wie gesagt auch die Frage ungeklärt, was die Verwandte der Mutter mit "wirklich kaum kümmern" meint. Man sieht, das Problem lässt sich so einfach nicht lösen. Du musst dich also auch nicht wundern, wenn wir deine Antwort "Hallo, sie kann ohne Bedenken wegziehen. Da bisher kein wirklicher Umgang stattgefunden hat..." nicht so toll finden. Die Bedenken kommen meistens später, wenn das Kind Fragen stellt. Dann muss man nämlich das eigene Kind belügen.

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@MeineNase

...und auch mit dem 100sten Kommentar kannst du nicht von der Realität ablenken. Wenn es so wäre wie du es beschreibst stünde doch der Durchsetzung einer Umgangspflicht nichts im Wege oder? Na, fällt dir irgendwas auf? Du rennst hier offene Türen ein...ich bin immer für Kontakt, aber nicht um jeden Preis und wenn dann richtig. Entweder ganzer Vater oder gar nicht. Genau darum geht es...alle Rechte haben wollen, aber keine Pflichten haben müssen und immer schön die Mütter verteufeln...mehr sagen deine Kommentare leider nicht aus.

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@PBmemorys

Ich habe es nicht nötig, "von der Realität abzulenken". MEIN Kind ist meine Realität, nicht dein Kind. Denn dein Kind lebt in einer halben Realität ohne Vater.

Nach 15 Jahren noch sind "meine Rechte" als Vater einen Dreck wert, wenn die Mutter nicht will. Und meine "Pflicht" als Vater sieht mein Kind ganz anders als die Mutter. Es ist klar, dass Erwachsene in zeitlichen und logischen Kategorien denken. Meine Tochter hat das Glück, dass durch alle ihre Lebensphasen sich ihre Eltern angepasst haben. Nicht Forderungen oder erwachsene Fristsetzungen haben ihr Leben bestimmt, sondern Grundsatz war immer irgendwie die Liebe beider Eltern.

Dem Vater in og. Frage wird nach 1(2 Jahr schon die "offene Tür" vor der Nase zugeknallt. Seine Liebe hat sich nach Zeitempfinden der erwachsenen Mütter nicht rechtzeitig entwickelt, mal abgesehen davon, ob sie die Entwicklung gefördert oder gestört hat.... Pech - für alle Zeiten!

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@PBmemorys

@PBmemorys Du bist Anwalt? Falls nicht, hast Du eben evtl. gegen http://www.gesetze-im-internet.de/rdg/ verstoßen - das explizit dazu dient, "Rechtssuchende vor unqualifizierten Rechtsdienstleistungen zu schützen".

Die "Realität" kann für die betroffene Mutter ganz leicht sehr teuer werden, bis zum Entzug des Sorgerechts. Deswegen sollte man in solchen Fragen auf einen Anwalt verweisen, und nicht eigenes Wunschdenken als "bedenkenlose Antwort" verkaufen - auch wenn man für "unqualifizierte Rechtsdienstleistungen" in Foren "in der Realität" selten belangt wird. (Selten, nicht "nie".)

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@DingoSaar

@DingoSaar....wenn du dich nicht auskennst solltest du so Etwas nicht kommentieren. Lies die AGB's von guteFrage.net und schreib hier nichts von Wunschdenken und Rechtsdienstleistungen. Sieht so aus als ob du Anwalt bist und ein Paar € weniger verdienen könntest...ohne Worte. Wenn sie einen Anwalt gewollt hätte, hätte sie sicher nicht hier gefragt. Das was du als Wunschdenken interpretierst ist die Realität. Entzug des Sorgerechts ist wiederum Väterwunschdenken. Versuch hier nicht den Müttern durch so einen Kommentar Angst zu machen!

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@PBmemorys

@MeineNase...meine Kinder leben in deiner Halbrealität weil sich der Vater seiner Verpflichtung entzieht, nicht weil ich so eine böse Mutter bin...du scheinst immer noch nicht verstanden zu haben was hier Sache ist.

Deine Traumwelt von der Logistik und viel zeit und anpassenden Eltern mag lebbar sein wenn man im Lotto gewonnen hat. Versuch mal als alleinerziehende Mutter eine Arbeit zu finden die sich mit den Kindern zeitlich vereinbaren lässt.....Mütter werden in Hartz4 gedrängt weil die Kinder bei Ihnen leben und sie deshalb keine Arbeit finden und dann soll sie sich logistisch dem Vater anpassen....wirklich sehr witzig! Bin gespannt was mein Arbeitgeber mit erzählt wenn ich ihm sage das ich am Wochenende nicht erscheinen kann weil der Vater meiner Kinder sich mal wieder entschlossen hat die Kinder nicht abzuholen....einfach so...geht natürlich alles. Zeit zum Umdenken!

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@PBmemorys

Was ist hier bitte "Sache" und was ist "meine Traumwelt"? Ich habe schon mal gesagt dass meine Realität mein Kind ist. Ich lebe nicht in einer Traumwelt von Sorgerecht oder Rachegelüsten und auch mein Kind nicht, sondern Papa und Kind leben in der Realität - gemeinsam. Du kannst dich darüber lustig machen wie du willst. Und auch Wolli wird sein Kind nicht verlieren, weil er die nötige Energie hat. Du nennst ihn "Märtyrer", ich behaupte, dass er im Gegensatz zu dir seinem Kind irgendwie beide Eltern garantiert. Für das Kind ist nur das wichtig. Für DICH sind andere Dinge wichtiger. Weibliche Logistik oder was? Das letzte Wort haben? Männer, die hier den Mund aufmachen, die wissen, was sie wollen - NUR ihr Kind, und anderen Vätern zeigen, wie sie das schaffen.

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@MeineNase

@MeineNase....schon besser, aber immer noch nicht richtig verstanden. Niemand will euch eure Kinder wegnehmen, ihr bekommt sie nur nicht vor den Allerwertesten getragen. An dieser Stelle ist deine Aufregung auch völlig überzogen, wenn du dir noch mal die Ausgangsfrage anschaust...es handelt sich hier um einen Vater der sich nicht wirklich interessiert...wäre es anders würde er sein Kind sehen. Könnte er ausreichend für das Kind und die Frau sorgen müsste sie nicht wegziehen um eine Arbeit aufzunehmen. Schon mal etwas von Betreuungsunterhalt gehört? Und noch mal willkommen in der Realität.

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@PBmemorys

Ja, es ist schon ein Kreuz, mit einem Baby im Tragetuch morgens 7,30 Pakete sortieren! Realität in Deutschland!

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@MeineNase

Und schon wieder falscher Sarkasmus. Ich rede nicht von Müttern mit Babys/Säuglingen, die sind über das Elterngeld abgesichert, aber leider nur sehr kurze Zeit. Ich rede hier von Müttern mit Kindern im schulpflichtigen Alter. Wenn man deine Kommentare liest könnte man denken das du nicht weißt wie die Realität einer alleinerziehenden Mutter aussieht. Ich denke wenn du mal einige Wochen tauschen würdest....dich um ein oder mehrer Kinder kümmern müsstest nebenbei noch Vollzeit arbeiten damit du kein Hartz4 beantragen musst und noch einen Haushalt von mehreren Personen führen musst, wirst du verstehen wovon ich hier rede. UNd vergiss bitte nicht das du auch noch Hausaufgabenbetreuung und eventuell Nachhilfe leisten musst weil die Schulen entweder unterbesetz (weil kein Geld) oder nicht in der Lage sind das zu leisten bzw. dafür zu sorgen das es nicht notwendig ist. Achso: dann kommt natürlich die Mutter der Kinder und macht was sie will und stellt Forderungen an dich weil sie ja keine Pflichten hat, nur Rechte. Und wenn du jetzt denkst..."naja, man könnte doch auch in Teilzeit arbeiten" vergiss es, denn du wirst in der Zeit wo du als alleinerziehender Vater Zeit hättest, nämlich von Mo.-Fr. Vormittags keine Arbeit finden. So gesehen kannst du dich doch glücklich schätzen das dein Kind nicht bei dir wohnt und du der bist der Forderungen stellt. Und noch mal für dich: Ein Vater der in der Lage ist eigenverantwortlich zu handeln, die Mutter im Sinne des Kindes zu unterstützen sei es mit Geld oder mit Taten/Hilfe... und der in Lage ist zu erkennen das ein geregelter verlässlicher Umgang sinnvoll für alle ist wird mit der Mutter keine Schwierigkeiten haben. Wer hingegen egoistisch ist und sich starr auf etwas beruft was in der Realität nicht durchsetzbar ist wird immer Schwierigkeiten haben.

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@PBmemorys

Ok, Frauen arbeiten und erziehen das Kind und Männer sind verantwortungslos. So, ich hoffe, dass das ein Abschluss in deinem Sinne ist. Danke für das Gespräch. Rufen sie uns nicht an, wir rufen sie an.

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@MeineNase

Nicht alle Männer, aber der um den es in dieser Frage geht schon. Anderenfalls hätte sie nicht den Schritt gehen müssen...hätte er ausreichend für Mutter und Kind gesorgt so wie es sich für einen Vater gehört, hätte sie ausreichend Zeit fürs Kind und müsste nicht arbeiten gehen und wegziehen deswegen. Er hätte dann die Möglichkeit gehabt sein Kind jederzeit zu sehen. Er hat als Vater 100% mehr Möglichkeiten eine Arbeit zu finden die dementsprechend bezahlt wird, sie nicht mit Kind, also kommt sie unter Zugzwang. Aber da sind wir wieder beim alten Problem das sehr viele nicht verstehen möchten. Man kann nicht nix geben und dafür aber alles haben wollen! Und ich meine hier nicht Unterhalt gegen Besuchsrecht, das ist totaler Quatsch. Man kann auch etwas anderes geben als Geld. Aber ganz ohne kann auch eine Mutter nicht leben. Hartz4 ist wie schon mehrfach erwähnt keine Option sondern eine riesige Strafe für Mutter und Kind. In diesem Sinne...

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@MeineNase

Ja ich denke auch das es durch Ihr ständiges OMG ... das Kind bei Ihr darunter leidet und es deshalb sein Vater verlieren wird... Denn sie wird bei jeder Diskussion immer ein Kontaktabbruch drohen!!!

Irgenwie kommt mir dieses OMG so bekannt vor, so geht es genau meinem Patner mit seiner EX!!!

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@PBmemorys

Also ich bin Alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, ich habe bisher immer eine Arbeit gefunden die sich mit meinen Kindern vereinbaren ließen, es muss ja auch nicht immer der schönste und tollste Job sein, aber ich habe es 8 Jahre geschafft Geld genug zu verdienen und nicht vom Vater der Kinder abhängig zu seine, und auch Zeitlich gesehen wenn die Kinder in der Schule und im Kindergarten den ganzen Tag sind, hat man auch genug Std. zu arbeiten.... MO - FR von 9.00 - 16.00 ( 7 STD x 5 ist fast ein Vollzeitjob... und dann noch alle 4 Wochen am Wochenende mal 3 Std in einem Kaffe und keiner musste drunter leiden. Wenn man was will als Mutter, dann bekommt man es auch... und nicht hier zu schreiben alleinerziehende Mütter würden keine Möglichkeit gegeben Arbeit zu finden... Es macht schon sehr viel aus, was man auch alles einfach mal als Job macht und sich nicht immer zu fein für richtiges hartes arbeiten ist. Es ist bestimmt nicht einfach so viel zu arbeiten und sich noch alleine um die Kinder zu kümmern, aber liebe Mütter, wer sich vom Kindsvater trennt und sich der Vater nichts zu schulden kommen lassen hat. ( Also ich meine das sich ZB die Frau vom Mann getrennt hat weil sie sich in einen anderen verliebt, oder es nicht die ganze zeit in der EHE perfekt gelaufen ist. Aber der Mann euch nicht betrogen oder anderweitige Dinge euch angetan hat) dann müsst ihr für euer Leben schon alleine Verantwortlich sein, und nicht gleich bei jedem Streit gleich trennen und dann Unterhalt fordern. Habt Ihr Frauen nicht auch ein Stolz das ihr es auch mal schaffen wollt euch selbst zu Ernähren... Also ich hatte mein Stolz... :)

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@Schnuffel040611

...und auch Schnuffel möchte uns glaubend machen das Frauen den Kontakt aus Boshaftigkeit abbrechen...du schreibst hier solche Unwahrheiten zusammen über mich persönlich und weisst nicht mal wie die Vergangenheit war und die aktuelle Situation, unterstellst mit Kontaktabbruch :-))) keine Ahnung aber Hauptsache mal kommentieren....lies dir mal andere Beiträge durch dann bist du im Bilde und kannst dir solche Kommentare sparen.

Das hier ist nur für dich: OMG!

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@Schnuffel040611

Ich fahr morgen gern zu meiner Tochter, wenn sie ihr Geigensolo macht. Auf meine Kosten, weil es ihr wichtig ist, dass ihr Papa dabei ist.

Wenn mein Geld bei meiner Tochter ankommt, dann zahle ich gern. Aber wenn ich mit meinem sauer verdienten Geld die Arbeitslosigkeit einer 40 jährigen Esoterikerin unterstütze, dann streike ich!

Danke, Schnuffel.

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@Schnuffel040611

@Schnuffel...das ist schön für dich das es bei euch Ganztagskindergärten und Ganztagsschulen gibt, bei uns nicht...und wenn sind die zusätzlichen Betreuungszeiten teurer als der Stundenlohn, man legt drauf, verstehst du?...versuch es dann mal mit einer Arbeit die genügend Geld bringt das es sich auch lohnt, ich meine das man damit über die Runden kommt.

Ich finde es sehr anmaßend das du hier alle Alleinerziehenden so hinstellst als wäre sie nicht bereit hart zu arbeiten oder überhaupt zu arbeiten und das sie es toll finden abhängig zu sein...das ist keineswegs so. Ich selbst bin berufstätig und verdiene trotz guter Stelle nur ein Apfel und ein Ei, was aber Sache der Politik wäre das zu ändern.

Es geht doch auch nicht darum was während einer Ehe war und wer sich von wem getrennt hat...was hat das damit zu tun das Männer nach einer Trennung ihre Pflichten erfüllen? Das mit der Abhängigkeit ist halt so wenn ein Vater seine Kinder nicht nimmt am WE die Mutter aber am WE arbeiten muss...so wie du im Kaffee.....

Noch was zu deinem 7 Stunden-Job....einerseits ist es schon gut das du alles alleine schaffen möchtest, aber findest du das das der Sinn von Familie ist? Wenn noch nicht mal mehr die Mutter Zeit hat um sich wirklich intensiv zu kümmern? Ich finde das nicht OK für die Kinder nicht und für die Mütter auch nicht.

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@MeineNase

Wie, deine Ex ist eine 40 jährige Esoterikerin und arbeitslos? Warum warst du mal mit ihr zusammen?

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@PBmemorys

Besser nicht antworten! Von mir sind in dieser "Diskussion" so viele Beiträge gelöscht worden, dass ich mich selber nicht mehr wiedererkenne.

Also besser gnorieren und an anderer Stelle seine Meinung vertreten, aber nicht bei PB.

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@MeineNase

"Wie, deine Ex ist eine 40 jährige Esoterikerin und arbeitslos? Warum warst du mal mit ihr zusammen?"

Geht dich nichts an.

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@MeineNase

:-))) und das schreibt der Mann der hier keine andere Meinung zu lässt als seine Eigene :-)))

Willst du ein "i" kaufen für gnorieren? ;-))))

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@MeineNase

...dann schreibs doch nicht öffentlich :-))) ist komisch so was von dir zu lesen, den du bist immer Derjenige der Müttern die ihren Ex schlimm finden schreibt "warum warst du mal mit ihm zusammen wenn er so schlimm ist" .....ooooo Nase, du bist wie ein Fähnchen im Wind.

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@MeineNase

"Irgendwie kommt mir dieses OMG so bekannt vor, so geht es genau meinem Partner mit seiner EX!!!" und die gewohnt spöttische Antwort von PB "Das hier ist nur für dich: OMG!"

Solche Frechheiten können sich nur Mütter erlauben.

Und auch ich als Vater einer 15 jährigen Tochter mit 5 Umgangsanträgen kenne dieses OMG. Dieses spöttische,OMG, bis der Vater vor Gericht geht und den Umgang regelt. Damit er diesen Spott nicht mehr ertragen muss und endlich Vater sein darf.

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@PBmemorys

Ich schreib weiter öffentlich, um weiblichen Hassern wie dir das Handwerk zu legen.

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@MeineNase

Du scheinst mich ja vermisst zu haben. Streitsüchtig? Meine Streitsucht bekomme ich übrigens in den Griff, indem ich bspw. für den VAFK letzten Samstag ehrenamtlch unterwegs war, Flyer verteilt, Zelte aufgebaut, mit den Leuten geschwätzt etc....

.. ICH traue mich, für mein Kind in die Öffentlichkeit zu gehen.

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@MeineNase

Das "Fähnchen im Wind", das weht immer in Richtung meiner Tochter. Aber je nach dem, wo der Betrachter steht, weht es mal so, mal so.

Und die Betrachter sind mir ziemlich egal. Neider gibt es immer.

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@MeineNase

Hallo meine nase, Bin durch eine ziemlich einseitige Antwort von PB... Auf meine Frage Hierher gekommen und möchte dir eigentlich nur die Daumen drücken....

Finde Deinen Einsatz für Deine Tochter super toll und drück Dir doll die Daumen weiterhin für die notwendige Energie... Bin zum Glück nicht getrennt von meinen Kindern, kenne aber auch Fälle im Bekanntenkreis, wo Männern von Ihren ex frauen Steine in den Weg gelegt bekommen wenn es um das Besuchsrecht der Kinder geht. Zeit, dass auch mal im Bereich Sorgerecht etwas weniger einäugig entschieden wird...

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@MeineNase

Und schon wieder verwechselst du etwas ganz entscheidendes....du kannst den Unterschied zwischen Vätern wie dir und Anderen um die es hier meist geht nicht erkennen. Du kannst mir auch noch 1000 mal unterstellen ich würde Männer hassen, aber deshalb ist es nicht so...lies dir mal deine ganzen Kommentare durch, du widersprichst dir so oft das man gar nichts mehr glauben kann.

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@PBmemorys

Etwas ganz entscheidendes? Entscheidend ist, dass ich keinen Bock auf meine Ex hatte, genau wie dein Ex auch. Ich sehe da eher die Gemeinsamkeiten. Der Unterschied ist, dass ich es zufällig geschafft habe, in diesem Trennungsprozess mein Kind nicht zu verlieren.

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@MeineNase

Du machst Fortschritte meine Nase...aber du verwechselst immer noch etwas. Nicht mein Ex hatte kein Bock mehr auf mich....Ich hatte kein Bock mehr auf ihn aus verschiedenen Gründen...ich habe mich getrennt....er möchte seine Kinder nicht mehr sehen bzw. sich nicht so kümmern wie ein Vater das tun sollte (Gerichtsbeschluß)....jetzt verstanden?

Das du keinen Bock mehr auf deine Ex hattest ist OK...ich weiss nicht wie du dich getrennt hast....warum sie dir so einen Streß macht? Das macht sehr viel aus.

Nur verletzte Frauen ohne die Stärke über ihren Gefühlen zu stehen machen Vätern solchen Streß wie du ihn hattest.

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Eine "Verwandte" will wegen Arbeitsaufnahme mit einem 6 Monate kleinen Baby umziehen. Der Vater hat sich "wirklich kaum" um das Baby bemüht. Da er wenig Geld hat, ist anzunehmen, dass der Umgang noch mehr erschwert wird. Vom "Besuchsrecht" des Vaters hat die Fragestellerin schon gehört. Daher ist es ihre Hauptsorge, dass die Mutter einen Teil der Fahrtkosten, die sie dem Vater die nächsten 15 Jahre verursacht, übernehmen muss.

Die Antworten "sie kann bedenkenlos wegziehen" beziehen sich erstmal auf das Desinteresse des Vaters und das (noch) alleinige Sorgerecht der Mutter. Das ist exakt die Mischung, die man braucht, um den Umzug vom Vater weg moralisch zu rechtfertigen. Und wir sind dann auch sofort berechtigt, dies heimlich zu tun (siehe Antwort Menuett). "Die Gefahr", er könnte sich doch noch um sein Kind kümmern wollen, lässt sich mit dem heimlichen Umzug prima minimieren. Die Damen wissen also ganz genau, was sie da tun - bevor der Vater sich informiert, das gemeinsame Sorgerecht und Umgangsregelung beantragt, um nicht mehr allein vom Goodwill der Mutter abzuhängen, schnell ein paar Kilometer Abstand schaffen - wegen "Arbeitsaufnahme" mit einem Baby wegziehen - selbst PB findet das "etwas seltsam".

"Sicherlich will sie ihm seine Tochter nicht vorenthalten, nur hat sie Bedenken, dass sie ihm dann das Kind zum Umgang bringen muss, da er kein Geld hat." - Warum der ausdrückliche Hinweis, sie will ihm das Kind nicht vorenthalten? Er hat doch sowieso kaum Interesse am Kind? Warum sollte er Geld für Fahrtkosten brauchen, da er sich sowieso "wirklich kaum" kümmern will? - Soll der so nebenbei hingeworfene Hinweis, sie wolle ihm das Kind nicht vorenthalten, vielleicht genau das vertuschen? Die Argumentation kommt einfach zu zielgerichtet daher. Sie liest sich wie eine Gebrauchsanweisung.

"Die vielen Gesetze", die es für Väter laut PB gibt, die eigentlich Rechte des Kindes sind, die sich aber leider nur auf Antrag des Vaters durchsetzen lassen und deshalb als "Männerrechte" bezeichnet werden, lassen sich exakt mit dieser Mischung von Argumenten und Aktionen aushebeln. Und weil sich diese Techniken der Väterentsorgung so erfolgreich rumgesprochen haben, wurden in letzter Zeit die "Väterrechte", also die Kinderrechte gestärkt.

Wenn dir etwas an dem Kind liegt, dann rate deiner Verwandten auf keinen Fall dazu, einfach wegzuziehen, ohne vorher mit dem Vater und einem Kinderpsychologen darüber gesprochen zu haben. Sie mag rechtlich zwar auf der sicheren Seite sein, muss sich um die Kosten der Besuche des Vaters wenig Gedanken machen und wahrscheinlich verbessert der Umzug die finanzielle Situation der Mutter, aber er erschwert den Kontakt des Kindes zu beiden Elternteilen. Glaub mir, es gibt keine Väter, denen die eigenen Kinder völlig egal sind. Einige sind mit der Situation der Trennung von Frau und Kind schlichtweg überfordert. Sie verweigern das, was sie verweigern können, Unterhalt oder gar Umgang. Sie machen sich selbst und ihren Kindern das Leben schwerer. Vielleicht, weil sie seitens der Mütter ständig mit Ablehnung zu kämpfen haben. Es sind jedenfalls rein emotionale und egoistische Gründe. Von der „Gegenseite“ wird dann gerne behauptet, sie hätten kein Interesse. Das stimmt nicht und darum geht es auch nicht. Jedes Kind hat ein Recht auf Umgang mit beiden Elternteilen. Das steht nicht ohne Grund in unserem Bürgerlichen Gesetzbuch. Wenn es der eine Elternteil nicht ermöglichen kann, weil er zum Beispiel im Knast sitzt, dann muss es eben der andere tun. Wenn der Umzug der Mutter tatsächlich eine Verschlechterung der Situation für das Kind bedeutet, dann sollte sie nicht umziehen. Das ist meine eigene unpopuläre Meinung dazu und ich erwarte nicht, dass sie von anderen geteilt wird.

2 Daumen hoch = 2 mal deine unpopuläre Meinung geteilt!

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