muß ich das Umgangsrecht fördern, wenn der Kindsvater unter Depressionen leidet?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Sandra,

allein wegen der Depressionen wirst Du wahrscheinlich wenig machen können. Echte Depressionen führen in den seltensten Fällen zu aggressivem Verhalten. Etwas anderes wäre es vermutlich, wenn er offiziell als schizophren, manisch-depressiv oder andersartig verhaltensauffällig gälte. dann wäre das Jugendamt einzuschalten, und dann hättest Du sicherlich auch vor Gericht bessere Karten.

Ein spontaner Gedanke, der mir gerade in den Sinn kam: Vielleicht schaffst Du es, das Gericht dazu zu bringen, dass es ein psychologisches Gutachten über das Verhalten Deines Ex (richtig?) anfertigen läßt. Und dann bestünde eventuell die Chance, ihm den Umgang mit seinem Kind zu verbieten.

Sein Verhalten zeigt mir als "normalem" Mensch, dass er an seinem Kind relativ wenig wirkliches Interesse hat. Um was geht es ihm wirklich? Geht es ihm vielleicht darum, Dich zu kontrollieren?

Akkas Idee kann ich nur unterstützen, erstmal Klage wegen des Unterhalts, und vielleicht wird es ihm wirklich lästig, das Kind jedesmal abholen und wieder anliefern zu müssen. Und dann auch noch für Deinen Sohn dasein zu müssen...

Was das "Brauchen des Papas" Deines Sohnes anbetrifft, so bin ich da nicht so sicher, dass ein Sohn unbedingt einen Vater braucht, um zum Mann zu werden. Eines möchte ich Dir jedoch gerne aus eigener Erfahrung mitgeben. Bitte versteh mich nicht falsch - ich möchte Dir nicht unterstellen, dass es bei Dir genauso sein würde!

Bei mir war es quasi umgekehrt. Mein Vater hat mich subtil von meiner Mutter ferngehalten, hat mir immer wieder "nebenbei" erzählt, wie schlecht doch meine Mutter sei. Mit dem Resultat, dass ich dann "aus eigenem Wunsch" mit meiner Mutter nicht mehr viel zu tun haben wollte.

Es ist richtig, dass Du für Dich und Dein Kind sorgen willst. Doch mach es bitte nicht auf solch eine subtile Art und Weise!

Herzliche Grüße

Moritz

Danke übrigens für den Stern!

Wie gehts Dir jetzt nach fast zwei Jahren?

LG Moritz

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Erstmal würde ich Klage einreichen wegen des fehlenden Unterhaltes. Bestehe darauf, dass er das Kind bei Dir abholt und wieder zurückbringt. Es wird ihm vielleicht schon bald lästig werden und er wird es wieder lassen. Trotzdem solltest Du Dein Kind nicht negativ gegen seinen Vater beeinflussen. Versuche mit dem Vater und dem Kind zu besprechen, was sie zusammen machen können. Trotz allem ist der Vater auch wichtig für ein Kind.

Hallo Sandra,

allein wegen der Depressionen wirst Du wahrscheinlich wenig machen können. etwas anderes wäre es vermutlich, wenn er offiziell als schizophren, manisch-depressiv oder andersartig verhaltensauffällig gälte.

Sein Verhalten zeigt mir als normalem Mensch, dass er an seinem Kind relativ wenig wirkliches Interesse hat. Um was geht es ihm wirklich? Geht es ihm vielleicht darum, Dich zu kontrollieren?

Ein spontaner Gedanke, der mir gerade in den Sinn kam: Vielleicht schaffst Du es, das Gericht dazu zu bringen, dass es ein psychologisches Gutachten über das Verhalten Deines Ex (richtig?) anfertigen läßt. Und dann bestünde eventuell die Chance, ihm den Umgang mit seinem Kind zu verbieten.

Akkas Idee kann ich nur unterstützen, erstmal Klage wegen des Unterhalts, und vielleicht wird es ihm wirklich lästig, das Kind jedesmal abholen und wieder anliefern zu müssen. Und dann auch noch für Deinen Sohn dasein zu müssen...

Was das "Brauchen des Papas" Deines Sohnes anbetrifft, so bin ich da nicht so sicher, dass ein Sohn unbedingt einen Vater braucht, um zum Mann zu werden. Eines möchte ich Dir jedoch gerne aus eigener Erfahrung mitgeben. Bitte versteh mich nicht falsch - ich möchte Dir nicht unterstellen, dass es bei Dir genauso sein würde!

Bei mir war es quasi umgekehrt. Mein Vater hat mich subtil von meiner Mutter ferngehalten, hat mir immer wieder "nebenbei" erzählt, wie schlecht doch meine Mutter sei. Mit dem Resultat, dass ich dann "aus eigenem Wunsch" mit meiner Mutter nicht mehr viel zu tun haben wollte.

Es ist richtig, dass Du für Dich und Dein Kind sorgen willst. Doch mach es bitte nicht auf solch eine subtile Art und Weise!

Herzliche Grüße

Moritz

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