Muss ich das nachgezahlte Kindergeld ans Arbeitsamt/Jobcenter zurück zahlen?

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Auf alle Fälle wirst du etwas zurückerstatten müssen, weil in den Monaten dir ein geringerer Anspruch nur zustand. Denn nach dem Vorrangigkeitsprinip, musst du alles Geld, was dir zusteht beantragen. In dem Fall stand dir Kindergeld noch zu, weshalb du entsprechend für die vier Monate mehr Geld bekommen hattest. Persönlich halte ich selbstständiges Melden für ehrlicher. Dem Jobcenter wird es durch Prüfungen nicht entgehen, dass du zusätzliche Einkünfte hattest und wirst in vielen Monaten irgendwann eine Rückforderung mit Stellungsname erhalten.

Wenn Du noch in Leistungsbezug bist,wirst du bis auf 4 Monate x 30 € = 120 € alles zurückzahlen müssen . ( Das gilt aber nur,wenn Du in dieser Zeit keinen Minijob hattest ) Da wären nämlich die 30 € Versicherungspauschale schon im Grundfreibetrag von 100 € enthalten,den man bei einen Minijob oder einer normalen Arbeit hat ) . Sonst wird das Kindergeld voll auf Deinen Bedarf angerechnet .

Wenn du zum Zeitpunkt der Nachzahlung noch ALG II erhältst, wird dir das als Einkommen angerechnet und ist (in Raten) zurückzuzahlen. Dazu bekämst du ein entsprechendes amtliches Schreiben.

ich habe zwischendurch gearbeitet (was aber glaub ich keine rolle spielt) und erhalte jetzt seit kurzem wieder ALG I. kein ALG II mehr!!! die gute frau von der familienkasse hat mir ja am telefon alles nochmal erklärt und meinte, dass ich (bzw. meine mutter) die nachzahlung bekommt. somit muss meine mutter mir das erst überweisen, ich lauf denn zum a-amt hin und dann muss ich das denen nochmal überweisen. wozu diese ständige hin und her lauferei?! na das wird mir sicherlich auch keiner sagen können....... bin so froh wenn das alles durch is und ich nichts mehr mit denen zu tun habe......

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@SunshineJuli89

Nun hab ich es (hoffentlich) richtig verstanden. Deine Mutter ist ja rein rechtlich die Anspruchsberechtigte für das Kindergeld. Sie hat auch die Nachzahlung auf ihr Konto gezahlt bekommen bzw. wird sie bekommen lt. Ankdg. der Familienkasse.. Es sind also ihre Einnahmen und nicht deine. Sie sollte auf keinen Fall dir das Geld überweisen, dann wären es deine Einnahmen geworden. Nun käme es auf den Status an, den du besäßest, zu der Zeit, als du das Kindergeld von deiner Mutter überwiesen bekämst. Wenn du da zu der Zeit ALG 1 bekämst und nicht ALG II oder du wärest in Arbeit, dann dürfte dir das Kindergeld sowieso nicht angerechnet werden. Demzufolge entfiele die Rückzahlungsverpflichtung. Es kommt immer drauf an, ob zum Zeitpunkt des Einkommenzuwachses der Empfänger Leistungsbezieher von ALG I ist oder nicht. Deine Mutter muss dir das KG nicht überweisen.

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