Muss ich das mir vom Chef bieten lassen?

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8 Antworten

Du mußt konkret aufführen, wo du anderer Meinung bist und das genau so begründen. Im Zweifelsfall vor das Arbeitsgericht ziehen. Aber hör dir am besten mal vorher an, wie deine Kollegen das einschätzen, die das ja unmittelbar miterleben.

Sie finden es unmöglich und verstehen es nicht, aber das sagen sie mir, würden nie dazu stehen.

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Du bist in deinen Ausführungen noch sehr unkonkret, daher muss ich dir nochmals einige Fragen stellen.

  1. Welches Bild haben deine Chefs denn nun von dir? Was wird dir "vorgeworfen" und wie hast du darauf reagiert?
  2. Wie hat denn der Geschäftsführer seine Beurteilung begründet, also - inwiefern er mit anderen Kollegen, die dich kennen, gesprochen hat?
  3. Hast du deine Probleme (bei der Einarbeitung) bereits angesprochen?
  4. Was stand denn nun auf dem Kontoauszug? Gleiches Gehalt oder wurde es gar nochmals gesenkt?

1. Ich leiste nicht genug, schreibe zu wenig Rechnunen, das ist der Hauptvorwurf, aber ich schreibe nicht nur Rechnungen.

Ich erkläre zum 1000 mal, dass das ein ungerechter Vorwurf ist und ich das ganz anders sehe, versuche Daten, Zahlen, Fakten vorzutragen. Es interessiert ihn nicht und ich überschätze mich. Er hat mir an den Kopf geschmissen, dass er sich damals leider fehlentschieden hat. 

2. Ich glaube nicht, dass er mit jemandem etwas bespricht. Er ist das Gesetz, alle kuschen, ich würde sogar sagen, haben Angst. Ich nicht, aber ich bin deswegen nett und freundlich.

3. Die Problematik während der Einarbeitung wurde oft besprochen, ich sollte mich durchsetzen und es gab auch solche Aussagen, dass ich mich am WE nicht langweilen muss und bekam einen Schlüssel, um Arbeiten zu kommen. Ich hatte nach 1 Jahr über 500 Std.

4. Die Zahlungen für die Anderen.

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@frohnatur007

zu 3. die Arbeit am Wochenende mit so vielen Überstunden ist unzulässig, bzw. müssten dann auch bezahlt werden.

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@frohnatur007

Ich denke, mit ihm als Arbeitgeber wird sich da nichts weiter ändern. Wenn er dir bereits sagt, dass er dich als eine Art Fehler betrachtet, solltest du dir wirklich einen neuen Arbeitgeber suchen. Besser ist es, du kündigst, bevor er dich irgendwann rauswirft.

Ausdrücke, wie "Sie müssen sich am Wochenende nicht langweilen" sind dreist. So etwas hätte ich mir gar nicht gefallen lassen.

Bezüglich des Zeugnisses solltest du auf das hören, was andere Antwortgeber hier bereits geschrieben haben.


4. Die Zahlungen für die Anderen.

Verstehe ich das richtig? Du hast einen Kontoauszug von einen deiner Kollegen bekommen? Das dürfte eigentlich gar nicht sein, denn das geht dich überhaupt nichts an.

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@regex9

Nein es war ein Kontoauszug der Firma, der durch die Post ging, die ich bearbeite. 

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Dein Fehler war, dich auf mündliche Nebenabreden einzulassen. Ist der Betrieb denn nicht tarifgebunden? Dann kann man dir ja einfach zahlen, was man will.

Ein Zeugnis, das nicht der Wahrheit entspricht kannst du zwar anfechten, aber weiter bringt dich das auch nicht.

Es gibt auch noch sowas wie Vertrauen und das ist auch keine unübliche Vorgehensweise, nach erfolgreicher Probezeit nochmal bissl raufzulegen.


WARUM soll es mir nicht weiterhelfen, wenn es um die Ehrlichkeit geht ?

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@frohnatur007

Du hättest dann spätestens am Ende der Probezeit das Gespräch suchen sollen. Wenn du jetzt 3 Jahre später damit kommst, sieht das sehr danach aus, dass deine Chefs mit ihrer Einschätzung nicht ganz falsch liegen.

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@DerHans

Lies meinen Beitrag und versuch ihn erst zu verstehen, bevor Du in eine falsche Richtung gehst. Das hab ich grad schon. Wenn Du nicht helfen kannst, dann lass es einfach auch, ich bin nicht böse darüber. 

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@frohnatur007

Tut mir Leid. der Text ist mir zu unstrukturiert.

Wenn du so in einem Mitarbeitergespräch argumentierst, hat der Gegenpart es sehr einfach, dich "abzubügeln"

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Komm lass es sein und mach Dir einen gemütlichen Sonntag. 

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Beim Gehalt kannst du, sofern nichts schriftlich festgehalten wurde, im Endeffekt nichts machen.

Wegen dem Arbeitszeugnis kannst Du in einem 1. Schritt deinen Arbeitgeber ansprechen und ihm sagen das es nicht zutreffend formuliert ist, wenn er es nicht abändert bleibt dir hier nur der Weg vors Arbeitsgericht.

Ob das für die weitere Zusammenarbeit dann zuträglich ist muss man für sich selbst beantworten.

Wenn die Einschätzung nicht der Realität entspricht, lehne sie ab.

Und wenn du insgesamt meinst, über den Tisch gezogen zu werden, kannst du auch mal ein Arbeitsgericht dazu befragen. Gespräche mit dem Chef scheinen ja nichts zu bringen.

Mit diesem Chef ist nichts mehr zu machen, ich glaube, ihm gehts um Macht. Ich krieche ihm nicht in den Hintern, bin aber immer nett und vorallem Sachlich, aber er hat sich festgebissen. 

Wie meinst Du das mit dem Ablehnen, ich möchte eins haben.

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@frohnatur007

In einem Arbeitszeugnis darf nichts stehen, was dir den Weg zu anderen Stellen verbaut.

Sage deinem Chef auf den Kopf zu, dass du es als Frechheit empfindest und dich weiter wendest, wenn er das nicht den Realitäten entsprechend formuliert und abändert.

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@Nashota

sie kann das Zeugnis selbst schreiben, so wie sie es für richtig hält, also der Wahrheit entspricht. Da kann der Chef keine Einwände haben. Das Zeugnis wird nur auf das Firmenpapier übertragen und ganz normal von den Chefs unterschrieben. Sag bitte jetzt nicht, dass das nicht geht. Ich spreche hier aus Erfahrung.

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@Teeliesel

Ich hab nicht behauptet, dass es nicht geht.

Der Punkt bleibt trotzdem bestehen, dass der Chef offensichtlich bewusst eine falsche und folgenreiche Einschätzung verfasst hat. Und ich bin der Meinung, dass er dazu aufgefordert werden sollte, dass zu ändern.

Es selbst zu schreiben und er setzt nur seine Unterschrift darunter ändert nicht seine Antihaltung gegenüber der Fragestellerin.

Persönlich würde ich es ihm nicht so einfach machen. Er hat sie drei Jahre beschäftigt. Hätte er ihr real über diesen Zeitraum bei jedem Handschlag erst eine Anweisung geben müssen, hätte sich das Arbeitsverhältnis schon in oder sehr bald nach der Probezeit erledigt, oder?

Da das nicht der Fall war, muss es ja auch einen Grund dafür geben. Und den hat er gefälligst selbst zur Kenntnis zu nehmen. Der da heißt, sie hat selbstständig gearbeitet.

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@Nashota

Er hat ganz offensichtlich ein persönliches Problem mit mir, ich bin sehr anders, krieche ihm nicht in den Hintern.

UND er will ja auch keine Kündigung aussprechen, denn er sagte sinngemäß, dass ja die neue GF in 2 Jahren alles anders sehen können und dann kann ich ja weiter sehen. Ich bin (ich bin realistisch und überhaupt nicht überheblich o. ä.) sehr gut in meinem Job, habe solide Fundamente und Ausbildungen. Ich arbeite absolut strukturiert und selbstverantwortlich und selbstständig. Ich bin es gewohnt, dem Chef eine Ent- und nicht Belastung zu sein. Irgendwas passt ihm nicht, was er mir aber auch nicht beantwortet. Er muss mir gar nichts erklären. 

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@frohnatur007

Wie gesagt: Fordere ihn auf, das abzuändern, sonst wendest du dich weiter.

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@frohnatur007

*Frohnatur, deine letzten Worte kommen mir sehr bekannt vor. Hatte in meinem sehr nahen Umfeld, eine ähnliche Situation gehabt.

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schreibe das Zeugnis selbst und lass es dir auf das Firmenpapier kopieren und von den Chefs unterschreiben. Und suche dir eine neue Arbeit, auch wenn es ggf. schwierig ist oder wird.

habt ihr keinen Betriebsrat oder Gewerkschaft? Diese Formulierung ist zumindest sehr grenzwertig, wenn nicht sogar diskriminierend, denn sie bedeutet für einen neuen AG, dass du nichts allein erledigen kannst. Damit wirst du kaum einen neuen Job bekommen.

Nein, wir haben sowas nicht und diese Formulierung bricht mir das Genick. Ich könnte Euch gegenüber ja ehrlich sein, aber ich kann nur sagen, das stimmt nicht, ich arbeite absolut selbstständig und strukturiert. Noch nie hat jemand mich so gesegen und ich sage Euch, ich denke, er spricht nicht von mir. 

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