Muss ich das machen - foto auf zwang für bewerbungen?

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7 Antworten

Du musst dich nicht durch die Betreuerin des Jobcenters Fotografieren lassen. Selbst wenn sie dich fotografiert kannst du die Einwilligung zur Verbreitung des Fotos verweigern. Damit das Bild nach §22 Kunsturheberrecht nicht zur Schau gestellt oder verbreitet werden. Du kannst auf deinem Persönlichkeitsrecht bestehen und das eigene Foto verwenden. Wenn dir Konsequenzen angedroht werden dann kannst du auf deine Klagemöglichkeit beim Sozialgericht hinweisen. So eine Klage kostet dich außer Zeit nur Nerven nichts.

Dann verweigere - dazu kann Dich niemand zwingen.

naja die betreuer drängen einen faktisch dazu das es pflicht wäre ein ganz neues bei ihnen zu machen ansonsten wäre das so eine art Verweigerung der mitarbeit und das hätte wiederrum Konsequenzen....

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@saraaaxxx

Ich war mal bei 50+. Da sollten wir auch unbedingt unsere Bewerbungsschreiben und Lebensläufe auf den PCs der Bildungsfirma hinterlegen.

Ich hab das aber nur alles auf meinem eigenen Stick abgespeichert, den ich immer mit nach Hause nahm - es gab keine Konsequenzen.

Noch entscheide ich, was mit meinen Daten geschieht.

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@saraaaxxx

Dann lass Dir doch mal zeigen, wo diese Pflicht schwarz auf weiß zu finden ist,

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Wenn Du ernsthaft an einem Job interessiert bist, solltest Du das Angebot für ein aktuelles und professionelles Foto annehmen. Bei Bewerbungen an denen Du kein Interesse hast, kannst Du weiterhin billige Automatenbilder oder Urlaubsfotos verwenden.

auf dem Foto solltest du gut zu erkennen sein und es sollte nicht zu alt sein...ansonsten spricht nichts dagegen ein eigenes zu verwenden da beim Jobcenter noch KEINE Biometrischen Fotos Pflicht sind!!

Informiere bitte deine nicht korrekt informierte Betreuerin, dass es seit 2006 das AGG gibt (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz). Daraus leiten seitdem Gerichte in ihren Urteilen immer wieder ab, dass es keinen Zwang mehr für Bewerbungsfotos gibt. Zudem gibt es das Recht am eigenen Bild. Niemand darf dich zwingen oder damit erpressen!

Beispiel: Ein Arbeitgeber veröffentlicht ein Stellengesucht, dass er einen Mitarbeiter sucht (also männliche Form). Du bewirbst dich als Frau und bekommst nur ein Schreiben zurück, dass du nicht berücksichtigt werden konntest. Dann kannst du gegen den Arbeitgeber klagen. Eine Abfindung von 1 bis 3 Monatslöhnen ist definitiv schon erstritten worden vor Gericht.

Weiteres Beispiel: Ein Arbeitgeber fordert im Stellenangebot auf, dass ein Foto mitgeschickt werden muss. Du schickst kein Foto mit. Deine Bewerbung kommt zurück (es bedarf keiner Begründung, aber sie kommt eben zurück und du bekommst den Job nicht). Auch hier kannst du klagen, weil der Verdacht im Raum steht, dass er dich wg. des fehlenden aber geforderten Fotos nicht eingestellt/eingeladen hat.

Hat es alles schon gegeben! Die Abfindung beträgt im Schnitt 1 bis 3 Brutto-Monatslöhne - auch wenn es nicht zu einer Einstellung kommt.

Wenn es eine Maßnahme der AA ist, dann werden die Kosten wohl auch von der AA übernommen, was ist dan daran so schlimm?

Hallo??? Was ist das für eine Aussage?

Kein Mensch weiß, wo die Fotos evt. landen können. Evt. werden sie ja irgendwo im Netz hochgeladen und landen auf wer weiss welchen Seiten.

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Jobcenter als Fotostudio? Scheint wohl was Neues zu sein. Missverstanden hast Du da wahrhaftig nichts? Was ich mir gerade noch vorstellen könnte wäre, dass man dir dort den Vorschlag unterbreitet hätte ein Passbild gleich vor Ort anzufertigen weil es ansonsten etwas länger dauern könnte bis Du eins bringst. Angebot ja, aber Zwangsfoto nein.

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