Muss ich Betreuungsunterhalt auch nach dem dritten Lebensjahr zahlen (bei Zweitausbildung der Mutter)?

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1 Antwort

Da die Kindsmutter nach dem dritten Geburtstag des Kindes in der Lage ist, ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen, indem sie ihrem erlernten Beruf nachgeht, sollte ihr Anspruch auf "Betreuungsunterhalt" dann erlöschen.

Wenn sie einen anderen Beruf erlernen möchte o.ä..., so ist das ihr "Privatvergnügen"... 

PS: Sie hat das alleinige Sorgerecht, falls dies von Relevanz sein sollte.

Das ist nicht zwar relevant..., aber weshalb beanspruchst du nicht das gemeinsame Sorgerecht, um die relevanten Entscheidungen deines Kindes mit zu treffen? (Das darf dir seit 2012 nicht mehr verwehrt werden - auch nicht gegen den Willen der Kindsmutter...)

Das alleinige Sorgerecht haben wir beide einstimmig für Sie beantragt, da ich aus beruflichen Gründen bei wichtigen Kindesangelegenheiten nur selten vor Ort sein kann. Da ich außerdem vor habe in eine andere Staddt umzuziehen, haben wir uns dafür entschieden. Diesbezüglich herrscht "Harmonie"

Bezüglich des Betreuungsunterhaltes hoffe ich, dass du Recht hast. Ich habe im Netz gelesen, dass die Verlängerung des Betreuungsunterhaltes scheinbar eine einfache Sache ist, wobei ich mich dann frage, wozu diese 3-Jahre-Regelung dann überhaupt existiert, wenn sowieso "jeder" diesen mit den einfachsten Begründungen verlängern kann. Vor allem finde ich die Höhe des Betreuungsunterhaltes mit der 3/7 Metode auch über die drei Jahre hinaus einfach beängstigend. Bei einem Verdienst meinerseits von 2000 € Netto und einem Gehalt ihrerseits von 1000 €, wären durch mich 297 € Betreuungsunterhalt (mehr als der Kindesunterhalt von 257 € !!!) monatlich an sie zu zahlen. Da liegt sie weit über dem Existenzminimum und ich verstehe nicht, warum ich sie durchs Leben finanzieren darf.

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