Muß ich bei einer nachträglichen Hohlschichtisolierung mit Styroporstaub eine Dampfsperre einbauen?

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3 Antworten

Ich hab ein ähnliches Problem..... Kritisch ist das mit der Innendämmung, da du den Taupunkt durch die Styroporlage innen quasi irgendwo in die Wand hineinverschiebst.Da kann sich dann hinter der Dämmung massiv Schimmel bilden. Beim doppelschaligen Mauerwerk ist das, wenn man nicht konsequent von außen dämmt sehr schwer in den Griff zu bekommen. Allein die Füllung der Hohlschicht mit geeigneten Materialien ist aber weniger kritisch. Ich habe die Doppelwand zwischen zwei Gebäudeteilen sogar mit 2K Schaum gefüllt, dadurch das mehrere Heizungsrohre durch diese Doppelwand gingen hatten wir in dem Hohlraum sogar einen spürbaren Kamineffekt, das war mit Styroporflocken nicht in den Griff zu bekommen, die hats oben unterm Dach einfach wieder rausgeweht. Ich habe einen Haufen Ratschläge sogenannter Fachleute zum Thema " altes Haus dämmen " gehört, richtig schlau hat mich das aber auch noch nicht gemacht. 3 Antworten = 3 verschiedenen Meinungen.

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Kommentar von Z1FBiker
09.03.2010, 11:02

Natürlich wäre das mit dem dämmen von außen her am besten, aber ich möchte doch die Klinkerfassade nicht gegen eine Putzoptik ersetzen! Klinker passt halt besser zu so einem alten Bauernhaus, finde ich! Und andere dämmen doch auch an alten Häusern die Hohlschicht, von daher kann das doch nicht alles sooo falsch sein? Ich habe nur Angst, das das Zeugs evtl. Feuchtigkeit aufnimmt und ich das ganze in ein paar Jahren mit´m Staubsauger wieder absaugen, oder gar die Klinkerfassade abreißen kann deswegen!

Die Idee mit PU - Schaum zu isolieren hatte ich auch schon, aber ich habe ein Hohlschichtvolumen von etwas über 10 Kubikmeter errechnet und da so´ne Dose PU - Schaum ja nur 45 Liter hergibt, würde das doch auch ziemlich teuer werden!? Aber wenn Du das mit den Styroporstaub schon mal gemacht hast, könntest Du mir in dem Thema ja evtl. doch noch zu einer Entscheidung verhelfen? Hattest Du das Material vom Fachmarkt? Muß das speziell behandelt sein, gegen Feuchtigkeitsaufnahme etc.? Wie groß müssen die Körner mindestens sein?

Bei mir würde sich diese kostengünstige Variante in Eigeninitiative ergeben, da ich sowieso alle Fenster neu bekomme und das Material dort schon mal so einschütten könnte und später von oben her an der Traufe und am Giebel den Rest einschütten könnte!?

M.f.G. Hartmut

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durch die isolierung wirds innen wärmer - das ist gut aber gleichzeitig durch den fehlenden wärmeverlust kühlen die aussenmauern aus und dringt feuchtigkeit ein hast durch die niedrige temp ein problem es kondensiert aus - oder mauer wird feucht .... etc.

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Kommentar von Flieger12345
09.03.2010, 00:04

machst du das aussen - dick genug hast du den taupunkt in der isolierung -kein problem und durch die hohlschicht kann feuchtigkeit weg, zudem ist unklar ob du von unten wasser hast also ob die mauern wasser aufnehmen und die feuchtigkeit einfach wieder ungestört nach aussen abgeben -- alles sehr gefährlich aussen würde ich mich trauen innen bautechniker zu rate ziehen aber verdammt guten!!!

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Dampfsperren werden in Deckenkonstruktionen eingebaut,nicht in Wände.Aus physikalischen Gründen.Und eine Wanddämmung gehört nach außen!! Gründe wurden hier schon benannt.Der Styroporstaub sollte allerdings so grob sein,daß er Lufträume bilden kann.Also nicht wie Mehl,sondern mindestens wie Liebesperlen und größer!

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Kommentar von Z1FBiker
09.03.2010, 11:14

Ja, ich hatte bisher auch noch nicht gehört, das man an den Innenwänden eine Dampfsperre anbringt, aber man hört und liest ja so einiges und ist ja selber auch nicht immer allwissend!? Außerdem war hier ein Teil des Hauses auch schon mit Styroporplatten gedämmt und mit Holzvertäfelung bekleidet und als ich das abgenommen habe, fand ich dahinter auch ganz schöne Stockflecken, von daher dachte ich könnte da ja was dran sein, mit der Dampfsperre!

Eine Wärmedämmung von außen wäre natürlich am einfachsten, dann habe ich aber den Charakter des Hauses nicht mehr. Ich finde so ein altes Bauernhaus gehört nicht zugepappt mit Styropor und anschließend verputzt!? Und andere isolieren doch auch in der Hohlschicht! Habe nur Bedenken, wegen dem Material, ob das evtl, speziell vergütet sein muß, damit es evtl. gegen Feuchtigkeitsaufnahme etc. geschützt ist, nicht das ich in ein paar Jahre die ganze Klinkerfassade abreißen darf, um dieses Zeugs da wieder heraus zu bekommen?

M.f.G. Hartmut

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