Muss ich bald mit Diabetes rechnen?

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9 Antworten

Deine Oma hatte Diabetes. Weißt du, ob es sich bei ihr um Diabetes Typ 1 oder Typ 2 gehandelt hatte? War die Oma eher pummelig und übergewichtig gewesen, dann wäre die Wahrscheinlichkeit für einen Diabetes Typ 2 höher. Dem könntest du vorbeugen indem du Übergewicht (Unterhautfettgewebe ist nicht das Problem) und besonders Bauchfett (viszerales Fett) vermeidest. (Auch dünne Menschen können zu viel inneres Bauchfett haben, genau kann man das nur mit einem MRT bestimmen, der Bauchumfang gibt zwar Hinweise, die aber auch täuschen können.)

Du ernährst dich bereits zuckerarm (du weißt es geht besonders um den Fruchtzucker, auch der Fruchtzucker aus Obstsäften ist ungesund, weil die Ballaststoffe zerstört worden sind) und bewegst dich viel. Auch könntest du darauf achten, möglichst Vollkornprodukte statt Weißmehlprodukte zu essen und auf eine ausreichend hohe Ballaststoffzufuhr zu achten.

Dann solle die Wahrscheinlichkeit, dass du an Diabetes Typ 2 erkrankst, eher gering sein.

Aber es gibt auch noch den Diabetes Typ 1. Dem kannst du nicht vorbeugen, das ist Schicksal. Solche Diabetiker sind ehr untergewichtig. Um diesen Diabetes-Typ auszuschließen, könntest du beim Arzt einen besonderen Bluttest machen lassen.

http://www.internisten-im-netz.de/de_typ-1-diabetes-untersuchungen-diagnose_236.html

Folgende Seite kennst du vermutlich:

http://www.diabetes-heute.uni-duesseldorf.de/index.html

(unten auf der Seite: "Diabetes-Informationsdienst am DDZ", dort kannst du deine persönlichen Fragen stellen, steht dort.)

Lamija2016 07.07.2017, 16:19

Nein mein Oma war nicht pummelig.. Im gegnteil sie war zierlich gebaut.. Welcher typ es genau war weiß ich nicht mehr, aber ich will auch mein Mutter nicht mit dem Thema belasten. Ich denke mal aber es war Typ 1 da sie sehr dünn war. 

Oh das Fruchtzucker ungesund ist habe ich nicht gewusst, da ich sehr gerne obst esse und auch honigmelonen etc. -.- 

Das ist ja echt ärgerlich..

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COWNJ 07.07.2017, 17:22
@Lamija2016

Nein, Obst darfst du schon essen (nur eher nicht in rauen Mengen, das hängt auch von der Sorte, also vom Zucker-/Ballaststofgehalt ab). Die dort enthaltenen Ballaststoffe haben eine gewisse Schutzfunktion. Aber Säfte sind schlecht, weil, wie gesagt, die Ballaststoffe zerstört worden sind.

https://blog.paleosophie.de/2011/08/22/warum-zucker-nicht-gesund-sondern-giftig-ist-das-lustige-video-mit-der-bitteren-wahrheit/

Deine Sorgen kann ich nachvollziehen, denn auch ein vergleichsweise hoher Blutzuckerspiegel, selbst wenn es kein eigentlicher Diabetes ist, kann Folgeschäden verursachen, die sich vielleicht erst nach vielen Jahren bemerkbar machen.

Du könntest mit deinem Hausarzt besprechen, ob er dich zu einem Diabetologen überweist. Dem erzählst du dann auch von deiner Großmutter und er wird dich beruhigen oder auch nicht.

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Kannst du dich noch daran erinnern, was und wann du am Abend vor der Blutabnahme gegessen hast?

Abgesehen davon, daß der Wert total in Ordnung ist, können erhöhte Zuckerwerte im Blut auch dadurch entstehen, daß der Körper über Nacht unterzuckert und die Leber Zucker ausschüttet. Dann sind höhere Frühwerte auch normal.

Ich verstehe deine Sorgen um den genetischen Faktor, mich hat er auch voll getroffen. Allerdings erst mit Mitte 40.

Wenn du dich gut und ausgewogen ernährst, dein Gewicht halten kannst und auch ein bischen Sport treibst, dann tust du dein Möglichstes, um den Genen erst mal ein Schnippchen zu schlagen :-)

Lamija2016 07.07.2017, 16:22

Die letzte Mahlzeit war so gegen 20 uhr.. Und dann am nächsten morgen um 8 uhr Blutabnahme

Aber ich muss dazu noch sagen das ich sehr viel stress hatte in den letzten wochen   Zwecks schule.. Ist das auch ein Faktor für die werte? 

:)

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Wenn 60-115 normal ist und du 104 hast, dann ist das doch völlig in Ordnung. Du hast da einen Normalwert. 60 heißt ja nicht, dass dort das Optimum ist, sondern dass die Person tendenziell unterzuckert ist, während alles über 115 auf eine Überzuckerung hinweist. Beides ist nicht gesund.Gedanken musst du dir wirklich erst dann machen, wenn deine Werte außerhalb liegen und auch auf Dauer stark schwanken oder zu niedrig/hoch sind.

Die Wahrscheinlichkeit, dass du Diabetes bekommt, hängt vor allem von deiner Ernährung ab und von deiner genetischen Veranlagung. Isst du viel Süßes (was ja nicht der Fall ist) oder auch viel fettiges, bewegst dich zu wenig oder haben deine Eltern/Großeltern Diabetes, kannst du dir Gedanken machen.

Wenn du jemanden kennst, der Diabetes hat und seinen Blutzuckerspiegel regelmäßig messen muss, kannst du ja mal fragen, ob du ab und zu (alle paar Monate reicht völlig) auch mal messen darfst, wenn dein Diabetesrisiko erhöht sein sollte.

Es gibt übrigens auch online seriöse Tests, um herauszufinden wie hoch das eigene Risiko für Diabetes ist.

Lamija2016 05.07.2017, 19:06

Meine Oma hatte Diabetes.. :/

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Cerebro89 05.07.2017, 19:08
@Lamija2016

Meine Mutter hat auch Diabetes. Hatte sie schon als sie so alt war wie ich jetzt bin. Deswegen checke ich auch ab und zu (obwohl ich eine Naschkatze bin und nicht so wahnsinnig sportlich). Aber die Genetik ist nicht alles. Wenn du auf deinen Körper achtest - und das tust du, wenn du kaum Süßes isst und vorwiegend Wasser trinkst - musst du dir nicht so viele Sorgen machen.

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Keine Angst - die Veranlagung zu Diabetes-Typ2 ist erblich bedingt. Typ-2-Diabetes wird durch Übergewicht und Bewegungsmangel gefördert. Beides erhöht das Risiko einer Insulinresistenz, die eine der häufigsten Ursachen für Typ-2-Diabetes ist. Solange sich am Bauch keine "Schwimmringe" bilden
und Du Dich ausreichend bewegst ist das Risiko gering.

Und wegen dem Eisenmangel kannst Du auch mal hier in meinen Beitrag schauen.

https://www.gutefrage.net/frage/belastbarkeitslevel-stark-gesunken?foundIn=notification-center#answer-132621885

kein grund zur sorge.  der wert ist ok, ausserdem gibt es immer mal

Schwankungen .    bleib in Bewegung und wenig einfachen  zucker,

langkettige Kohlenhydrate geben auch super Energie.    

Lamija2016 05.07.2017, 19:02

Danke :) Ja ich versuch mich auch seitdem mehr zu bewegen.. Meine oma hatte auch diabetes deswegen mach ich mir da so eine panik, da es auch veerbar ist..

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es ist nicht der Zucker, der Typ 2 Diabetes auslöst, sondern die westliche Ernährungsweise mit viel Protein, Fett, Cholesterin, etc., also, um Typ 2 zu vermeiden, iss überwiegend stärkehaltige Lebensmittel fettarm gekocht (Bewegung nicht vergessen), diese Stoffwechselkrankheit ist dort auf der Welt wo überwiegend fettarm pflanzlich gegessen wird unbekannt, wie bei uns auch, vor 100 Jahren

Ich bin selbst diabetiker und dein wert ist komplett in Ordnung fang mal bei 200-500 an dann auserdem hättest du dann vermehrt Symptome

Lamija2016 05.07.2017, 19:42

Das es noch keine Diabetes ist, ist mir bewusst, allerdings besteht ja die wahrscheinlichkeit das es sich zu diabetes entwickeln kann relativ hoch, da man ja mit einem nüchternwert bei 104 von einer prädiabetes spricht.. Und naja ich bin "erst" 20, ich habe ja noch viele jahre vor mir (hoff ich) und mit 30 könnten die werte ja schon ganz anders aussehen..

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Sundown12 05.07.2017, 20:30

Schwachsinn mein diabetologe hat mir damals bei meiner Einweisung und selbst in ner Klinik wo ich wär würde mir vermehrt gesagt normal wert 60-120 sobald du da drüber bist kannst du von prädiabetis reden

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hallo ich denke nicht dass du diabetes bekommst denn da müsse dich dein Arzt aufklären und dir bescheid geben...
den rest kann ich dir leider nicht beantworten weil ich kein arzt bin

Deine BLZ-Werte sind völlig normal, kein Grund sich Sorgen zu machen.

Ansonsten hätte dein Arzt dich drauf angesprochen.

Und nachlesen im Internet ist immer schlecht....da stimmt nicht alles, was da steht.

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