Muss ich BAB zurückzahlen?

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3 Antworten

Sicher könntest du dir einen Anwalt nehmen,dieser wird dir aber außer weitere Kosten zu verursachen nichts bringen,wenn du dieses BAB - zu unrecht bezogen hast !

Man darf sich halt nicht auf reine mündliche Aussagen verlassen,du hättest diese Veränderung schriftlich mitteilen und nachweisen müssen,dass wäre deine Pflicht gewesen und dann hättest du auch einen schriftlichen Bescheid bekommen und hättest diese Probleme jetzt nicht.

Du solltest dann schriftlich versuchen eine Ratenzahlung zu vereinbaren,kannst dich zwar auf die Aussage deiner damaligen Sachbearbeiterin berufen,aber das wird dir erstens ohne Zeugen nicht viel bringen und zweitens,selbst wenn du einen Zeugen hättest,würde dies nichts an der Tatsache ändern,dass du dann das BAB - zu unrecht bezogen hast,wenn sich dein Einkommen von der Höhe her unterschieden hat oder dir gar kein BAB - zugestanden hätte,weil die Ausbildung z.B. schulisch war,die du dann gemacht hast.

Zu deiner Lebensversicherung,wenn du ALG - 2 beziehst und diese Versicherung ordnungsgemäß im Antrag angegeben und nachgewiesen hast,dann wird dir dieser Betrag bis zum so genannten Schonvermögen nicht auf deine Leistungen angerechnet.

Du dürftest also min. 3100 € haben und dazu käme einmalig 750 € für notwendige Anschaffungen,gesamt also min. 3850 €.

Allgemein gilt aber,pro vollendetem Lebensjahr 150 € + diese einmaligen 750 €.

Du dürftest mit 26 Jahren also mal 150 € gerechnet 3900 € + diese 750 € = 4650 € haben,ohne das deine Leistungen gekürzt würden.

Das gilt aber nur,wenn du ALG - 2 bekommen würdest,bei normalem Arbeitslosengeld gilt das nicht,nur wenn du zusätzlich noch eine ALG - 2 Aufstockung vom Jobcenter bekommen würdest.

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Kommentar von isomatte
21.01.2016, 06:22

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verstehe ich das richtig: Du hast Berufsausbildungsbeihilfe bezogen in einer Zeit, in der Du nicht mehr in der Ausbildung warst?

Dazu parallel auch Alg1 bzw. Alg2? Oder hast Du in der Zeit gearbeitet?

Solltest Du doppelt Leistungen bezogen haben, müsste dies anhand von 2 Buchungen auf Deinen Konto doch ersichtlich gewesen sein.

Und die Sachbearbeiterin, von der Du schreibst: für was war die zuständig? BAB? Arbeitsvermittlung? Alg1 / Alg2? Hast Du die Änderung bei der falschen Stelle mitgeteilt? Hast Du irgendwas schriftlich mitgeteilt?

Aber egal wie die Sache abgelaufen ist: die zuviel gezahlten Leistungen (BAB) wird das Amt (zurecht) auch zurück fordern.

Weitere Konsequenzen bleiben Dir hoffentlich erspart, weil Du die Überzahlung wohl nicht absichtlich oder alleine verschuldet hast. Der Sachbearbeiterin könnte stattdessen ein Haftungsverfahren blühen, welches aber nichts an Deiner Rückzahlungspflicht ändert.

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dass musst du natürlich zurückzahlen!

Versuche auf Ratenzahlung zu gehen

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