''Muss'' ich auf Familientreffen mit?

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9 Antworten

Wieso sollte das falsch sein? Wenn du keinen Bezug zu deinen Verwandten hast, haben die wohl auch kaum Bezug zu dir und du kannst dir das Treffen eigentlich sparen. Ich habe irgendwann auch aufgehört solche Treffen zu besuchen, weil es mir ähnlich ging, wie dir und meine Verwandtschaft wirklich riesengroß ist. Es ist kaum jemandem aufgefallen, weil es niemandem wichtig war, ob ich dort war oder nicht. Ich weiß natürlich nicht, wie viel Wert deine Eltern auf deine Anwesenheit legen, aber an sich bringt ein solches Treffen dir ja ohnehin keinen Nutzen und du kannst getrost daheim bleiben und etwas anstellen, das dir mehr Freude bereitet. ;)

Solche Familienfeste sind halt wichtig um gemeinsame Familienerinnerungen zu sammeln. Wenn man noch jung ist, findet man solche Feste langweilig weil man den Wert noch nicht sieht. Warte mal die nächsten 10 Jahre ab und Du wirst sehen, das dann manche nicht mehr da sind und man ist froh, dass man schöne gemeinsame Erinnerungen an diejenigen hat. Natürlich kann Dich keiner zu der Teilnahme an Familienfeiern zwingen aber denk mal ein paar Jahre weiter.

Letztendlich ist es natürlich deine eigene Entscheidung - du bist volljährig und man kann dich nicht dazu zwingen. Für dich erscheinen diese Treffen sinnfrei und du zeigst überhaupt kein Interesse an den anderen - warum hast du kein Interesse? Weil die anderen sich nicht für dich interessieren? Das könnte eine Reaktion auf dein Desinteresse sein. Vielleicht wäre es anders, wenn du auch mal auf die anderen zugehst.

Und noch eins möchte ich zu bedenken geben: in meiner Familie väterlicherseits gibt es einen Onkel, der sich früher auch immer von Familienfestivitäten wie Geburtstagen, Konfirmationen oder dergleichen ausgeschlossen hat - er kam nie trotz Einladungen. Mein Vater sagte bei einer solchen Feier mal "die Familie trifft sich nur vollständig bei Beerdigungen - und dann fehlt einer..."

Was wäre denn das "Falsche" was man von dir denken könnte? Wäre das Falsche nicht genau das Richtige? Und was wäre schlimm daran? Ist es nicht besser, wenn alle wissen woran man ist? Können dann eventuelle Erwartungen vielleicht korrigiert werden und das Falsche wird zum Richtigen?

Es kommt darauf an, welchen Bezug Du zum Beispiel jetzt speziell zum "Geburtstagskind" hast. Wird Deine Oma zum Beispiel 80 und Du hast speziell zu ihr einen guten Kontakt, dann würde ich mir eine Teilnahme doch sehr überlegen. Alleine schon, um ihr eine Freude zu bereiten.

dann lässt du es halt.

bei uns findet sich immer ein thema vorallem geschichten von früher, die wir uns erzählen.

wenn du kein interesse an den anderen hast, ist es aber auch kein wunder, wenn sie dich kurz fragen und das war es dann.

siche rbin ich auch nicht der fan von grossen feiern, die geburtagsfeiern von meiner tante und onkel haben wir nicht besucht, weil dort 200 leute waren und es vorwiegend freunde und bekannte von ihnen waren, die wir nicht kannten.

da ist es blöd, wenn man dann die 5 leute mit beschlag belegt, die man kennt.

aber alle anderen feiern in familie, mache ich mit, auch als ich in deinem alter war.

wenn ein verwandter stirbt, merkt man nämlich, das man die zeit nutzen muss.

Mit 18 darfst du selbst entscheiden was du gern tun möchtest. Vielleicht musst du nicht gleich radikal vorgehen, sondern erscheinst immer seltener. Vielleicht auch etwas anderes ausmachen, dann hast du auch einen "Grund". Dein Problem kennt wahrscheinlich jeder. Auch ich gehe ab und zu hin und "bring es hinter mich". Trotzdem bin ich nur noch bei den "großen Events" dabei. Z.b. einer Heirat. Stell dir vor, du heiratest und keine würde kommen, wäre auch nicht schön, oder?

Tja, gute Frage ob es unhöflich wäre. Wären deine Eltern enttäuscht wenn du nicht mehr mitgehst? Würden sie es schaffen das den Verwandten zu erklären, ohne das sie sich ein bisschen dafür schämen? Das kein vernünftiges Gespräch mit den Leuten zu Stande kommt liegt auch an dir! Du könntest dich bemühen Gespräch aufzubauen. Da gibt es unzählige Bücher drüber wie man sowas machst. Es ist deine Familie... Stell dir vor du hättest keine Familie. Du würdest alles darum geben auch nur einen Menschen zu haben zu dem du Familie sagen könntest. Familie ist Identität.

Nein es ist nicht falsch und nein du musst nicht mit, das ist deine Sache ob du mit willst oder nicht:)

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